Planungs­dokumente: Entwurf Landschaftsrahmenplan für den Planungsraum I - Online-Beteiligungsverfahren

Band 2 - Erläuterungen

1.2. Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Das Wattenmeer ist eine beeindruckende offene Landschaft aus verschiedenen Lebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Watten, Prielen und Sänden. Sie ist vom Gezeitenwechsel geprägt und beherbergt eine ganz spezielle Artenvielfalt von kleinsten Planktonorganismen über Arthropoden, Muscheln, Krebse und Fische bis hin zu Robben und Schweinswalen sowie zahlreichen Brut- und Rastvögeln.

Der Tidebereich umfasst die Wattflächen und die zwischen ihnen liegenden Priele und Wattströme und wird gegen die Nordsee durch eine gedachte Linie zwischen den Enden der Inseln abgegrenzt. Bei Niedrigwasser machen die Wattflächen etwa zwei Drittel des Tidebereiches aus. Aufgrund des täglichen Gezeitenwechsels und der offenen Verbindung zur Nordsee ist er von einer hohen Dynamik charakterisiert. Insbesondere das Eulitoral ist natürlichen Einflüssen wie Eiswintern, heftigen Stürmen und extremen Veränderungen der Temperaturen ausgesetzt, was eine entsprechend angepasste Fauna und Flora zur Folge hat.

Herausragendes Merkmal des Wattenmeeres ist seine hohe Produktivität, die der Hauptgrund dafür ist, dass es ein bedeutendes Gebiet für die Nordseefische („Kinderstube“) und unverzichtbar für die große Zahl von Brut- und Gastvögeln ist, die das Wattenmeer als Nahrungsrevier nutzen.

Seegraswiesen

Seegraswiesen sind meist in der mittleren und oberen Gezeitenzone entlang der Leeseite von Inseln und hohen Sandbänken sowie an geschützten Bereichen der Festlandsküste zu finden. Die vorherrschende Dynamik dürfte einen wesentlichen Begrenzungsfaktor für das Vorkommen von Seegras darstellen.

Seegraswiesen lassen sich durch Befliegungen bei Niedrigwasser in den Sommermonaten erkennen. Vom Spätherbst bis ins Frühjahr verbleiben nur die Rhizome im Wattboden. Die Kartierungen der letzten Jahre haben ergeben, dass im nordfriesischen Bereich die Bestände stabil sind oder in einigen Bereichen sogar zunehmen. Im schleswig-holsteinischen Teil finden sich die größten Seegrasvorkommen des gesamten trilateralen Wattenmeeres.

Salzwiesen

Salzwiesen bilden die hochgelegenen Teile des Eulitorals und des Supralitorals – der Schnittstelle zwischen Land und Meer – und unterliegen in erheblichem Umfang geomorphologischen, physikalischen und biologischen Prozessen. Grundsätzlich nimmt die Diversität von der Pionierzone bis hin zur selten überfluteten oberen Salzwiese zu. Die typischen Salzwiesenpflanzen sind entweder an die Salinität angepasst oder regulieren den Salzgehalt in ihren Zellen.

Salzwiesen bieten einen Lebensraum für eine breite Palette von Organismen. Die größte Artenvielfalt in Salzwiesen ist in der Wirbellosenfauna zu finden, von denen eine erhebliche Anzahl auf diesen Lebensraum beschränkt ist. Ebenso sind die Salzwiesen bedeutende und unersetzliche Rast-, Brut- und Nahrungsplätze für zahlreiche Vogelarten, die typisch für das Wattenmeer sind. Auch können natürliche Salzwiesen mit ihren Prielen und Blänken als Laich- und Aufwuchsgebiete für Fische von Bedeutung sein.

In den letzten Jahren ist im Ergebnis umfassender Kartierungen festgestellt worden, dass es im Bereich des Festlandes, insbesondere im Dithmarscher Raum, kontinuierlich zu einem natürlichen Zuwachs von Salzwiesen gekommen ist.

Strände und Dünen

Strände und Küstendünen bilden gemeinsam ein morphogenetisches Biotopsystem. Der von den trockenen Strandteilen landeinwärts gewehte Sand fängt sich in verschiedenen Pionierpflanzen und lagert sich ab. Im Wattenmeer ist die wichtigste dünenbildende Art der Gewöhnliche Strandhafer (Ammophila arenaria). Dieser ist in der Lage, mit dem sich ansammelnden Sand nach oben zu wachsen.

Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer finden sich ausgedehnte Strandbereiche am Festland vor Westerhever und Sankt Peter-Ording. Dünenlandschaften sind am Festland nur in Sankt Peter-Ording anzutreffen. Von herausragendem ökologischem Wert sind zudem die großen Sände im Nationalpark wie Süderoogsand, Norderoogsand und Japsand sowie die Sandinsel Trischen, deren Entwicklung einer natürlichen Dynamik folgt.

Ökologisch sind Strände und Dünen mit den anderen Lebensräumen verknüpft, nicht nur durch Sandtransport, sondern insbesondere auch durch Vögel, die auf Strände und Dünen als wichtige Lebensräume zur Nahrungssuche, zum Brüten und zum Rasten angewiesen sind.

Den Wellen ausgesetzt zu sein hat eine stark beeinträchtigende Wirkung auf die benthische Makrofauna. Die kleinere und hochgradig vielfältige Interstitialfauna (Sandlückenfauna) der Sandstrände ist gegen die physikalischen Extreme der Strandumwelt dadurch einigermaßen geschützt, dass sie während des gesamten Gezeitenzyklus‘ weit unter der Oberfläche lebt. Im Gegensatz zum Watt üben diese Organismen nur eine geringe Wirkung auf ihren Lebensraum aus. Die physikalischen Faktoren sind vielmehr bestimmend.

Avifauna

Das Wattenmeer ist nicht nur ein bedeutendes Brutgebiet für Limikolen, Möwen und Seeschwalben, sondern auch ein unersetzliches Rastgebiet für rund zehn bis 12 Millionen Wat- und Wasservögel. Für diese ist es das wichtigste Rast- und Überwinterungsgebiet auf dem Frühlings- und Herbstzug zwischen ihren arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren in Westeuropa, am Mittelmeer und in Westafrika. So rastet beispielsweise fast die gesamte Population des sibirischen Knutts (Calidris canutus canutus) im Dithmarscher Wattenmeer. Arten wie Trauerente (Melanitta nigra), Brandgans (Tadoma tadoma) und Eiderente (Somateria molissima) finden in speziellen Bereichen zudem geeignete ungestörte Mausergebiete, die von unverzichtbarer Bedeutung für sie sind. Ein großer Teil der gut 280.000 Individuen umfassenden nordwesteuropäischen Population der Brandgans nutzt zur Gefiedermauser in den Sommermonaten ein eng umrissenes Gebiet im Dithmarscher Teil des Wattenmeeres.

Ringelgänse (Branta bernicla) auf dem Zug in die Brutgebiete in der sibirischen Tundra finden auf den nordfriesischen Halligen im späten Frühjahr wichtige Rast- und Nahrungsflächen.

Arten wie Austernfischer (Haematopus ostralegus), Rotschenkel (Tringa totanus) und Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta) brüten traditionell in den Salzwiesen des Festlandes, der Inseln und der Halligen. Große Kolonien von Fluss- und Küstenseeschwalben mit bis zu 2.500 Paaren finden sich im Vorland des Neufelderkoogs und auf den nordfriesischen Halligen sowie am Eidersperrwerk. Bedeutende Kolonien von Silber- und Heringsmöwen finden sich in den Amrumer Dünen und auf Trischen) und in den tiefen Vorlandbereichen. Als Ergebnis des langjährigen Brutvogelmonitorings im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Programme“ (TMAP) lässt sich ein Rückgang vieler Bestände feststellen. Die Ursachen hierfür sind nicht eindeutig, vielmehr wird eine Mischung mehrerer Faktoren angenommen. Zu diesen gehören vor allem Verschlechterungen der Nahrungsverfügbarkeit, zunehmend häufigere und höhere Frühjahrs- und Sommerhochwasserereignisse, zunehmender Prädationsdruck durch Landraubtiere und der Rückgang geeigneter Brutplätze aufgrund verstärkter touristischer Nutzung oder eingeschränkter Dynamik der Küstenlebensräume in Verbindung mit natürlichen Veränderungen der Standorte (vor allem bei den Strandbrütern Zwergseeschwalbe (Sternula albifrons), Sand- und Seeregenpfeifer (Charadrius hiaticula, C. alexandrinus)). Insbesondere bei Seeschwalben wird vermutet, dass die zeitliche Synchronisation von Brutbeginn und Verfügbarkeit von kleinen Fischen, insbesondere Hering, für die Fütterung der Küken aufgrund der klimatischen Veränderungen nicht mehr in optimaler Weise gegeben ist. Man geht davon aus, dass aufgrund der angestiegenen Wassertemperaturen der Nordsee die Jungfische früher heranwachsen und ins Wattenmeer einwandern und daher zur Aufzuchtzeit der Seeschwalben nicht mehr ausreichend in der erforderlichen Größe zur Verfügung stehen.

Das Auftreten von Landraubtieren als Prädatoren auf den Halligen, die durch Dämme erreichbar geworden sind, ist aktuell ein besonders entscheidender Einflussfaktor, insbesondere bei koloniebrütenden Vogelarten wie Möwen und Seeschwalben, die hierauf sehr empfindlich reagieren. Aber auch die Bestände einiger Limikolen, z.B. des Austernfischers, deren Erhaltungszustand bereits als sehr schlecht eingestuft werden muss, sind hierdurch gefährdet, Fuchs, Mink und auch Marder können bereits als Einzeltiere große Verluste erzeugen, wobei sich neben den Verlusten von Eiern und Küken auch das Erbeuten von Altvögel sehr stark auf die Bestände auswirkt.

Meeressäuger

Auf Sandbänken im inneren Wattenmeer finden Seehunde (Phoca vitulina) wichtige Liegeplätze in der Wurf-, Aufzucht- und Haarwechselzeit. Die meisten dieser Plätze liegen innerhalb der Schutzzone 1 des Nationalparkes oder unterliegen den Bestimmungen der Befahrensverordnung als Robbenschutzgebiet, so dass die Tiere in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September weitestgehend vor Störungen geschützt sind.

Kegelrobben (Halichoerus grypus) haben nach der intensiven Bejagung in den vergangenen Jahrhunderten wieder eine Population im Wattenmeer und insbesondere auf Helgoland aufbauen können. Seit Mitte der 60er Jahre gibt es eine Kolonie auf Sandbänken vor der Insel Amrum. Die Wurfzeit liegt im Gegensatz zu den Seehunden in den Wintermonaten November bis Januar. Auf der Düne der Hochseeinsel Helgoland findet sich der wichtigste Wurfplatz mit stark steigender Geburtenzahl; im Winter 2017/2018 lag sie bei über 400.

Die Bestände der Robbenarten haben in den letzten Jahren zugenommen. Sie werden regelmäßig durch Flugzeugzählungen im trilateralen Wattenmeergebiet ermittelt. Der Seehundbestand im gesamten Wattenmeer wurde 2017 auf etwa 38.100 Tiere geschätzt. Seit 2013 bewegt sich die Bestandszahl auf einem sehr hohen Niveau im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer halten sich davon etwa ein Drittel der Tiere auf. Die Zahl der Kegelrobben im gesamten Wattenmeer liegt bei rund 6.000 Tieren. Kegelrobben sind sehr mobil und nutzen die gesamte südliche Nordsee (inklusive der Küste Schottlands). Daraus resultieren immer wieder Bestandsschwankungen im Wattenmeer. Im Nationalpark liegt die Zahl der Kegelrobben auf dem Liegeplatz Jungnamensand bei etwa 100 Tieren.

Schweinswale (Phocoena phocoena) haben ihre Hauptverbreitung im Nationalpark westlich der Inseln Sylt und Amrum. Dort sind in den Sommermonaten zahlreiche Mutter-Kalb-Gruppen zu beobachten. Deswegen wurde in diesem Bereich ein Walschutzgebiet eingerichtet, in dem bestimmte, walgefährdende Geräte zum Fischfang nicht eingesetzt werden dürfen. Dieses Gebiet sowie der nach Westen angrenzende Bereich scheint für diesen fischfressenden Kleinwal ein sehr gutes Nahrungsangebot aufzuweisen. Da die Tiere sehr mobil sind, ist es schwierig, genaue Bestandsangaben für das Wattenmeer zu machen. Es wird von einem Bestand von etwa 55.000 Tieren in der deutschen Nordsee ausgegangen.

Fische

Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer sind aktuell über 60 Fischarten nachgewiesen. Die sogenannten diadromen Arten nutzen das Wattenmeer nur als Durchzugsgebiet auf ihren Wanderungen vom Meer in die Flüsse. Von den Arten, die in den Quellgebieten der Flüsse laichen, sind insbesondere Flussneunauge (Lampetra fluviatilis), Meerneunauge (Petromyzon marinus), Finte (Alosa fallax) und Nordsee-Schnäpel (Coregonus oxyrinchus)2 zu nennen. Früher ebenfalls von Bedeutung war der Stör (Acipenser sturio). Die Bestände der Wanderfischarten sind vor allem durch Flussverbauungen und Zerstörung ihrer Laichhabitate zurückgegangen, bei Arten wie dem Stör wurde der Rückgang durch Überfischung stark beschleunigt. Eine Wiedereinbürgerung bzw. Erholung scheint jedoch möglich, wenn die Zustandsverbesserung ihrer Flusslebensräume anhält.

Für etliche Nordseefische ist das tidebeeinflusste Wattenmeer Aufwuchsgebiet ihres Nachwuchses. Einige dieser Nordseefische kommen im Wattenmeer nur als Jungtiere vor. Hierzu zählen insbesondere die Plattfischarten Scholle (Pleuronectes platessa) und Seezunge (Solea solea) sowie der Hering (Clupea harengus) und die Sprotte (Sprattus sprattus). Die beiden Plattfischarten laichen in der Nordsee. Ihre pelagischen Eier und Larven werden mit den Meeresströmungen in die Tidezone getrieben. Nach der Ankunft im Wattenmeer metamorphisieren die pelagischen Larven und besiedeln das Watt. Hier kommen ihnen ein reichliches Nahrungsangebot sowie höhere Temperaturen zugute. Sie verlassen das Wattenmeer als juvenile Tiere vor ihrem ersten Winter. Heringe und Sprotten sind die häufigsten pelagischen Fischarten im Wattenmeer. Juvenile Exemplare beider Arten kommen Seite an Seite vor, messen in der Länge fünf bis zehn Zentimeter und bilden insbesondere nachts große Schwärme.

Fische sind empfindliche Indikatoren des zu beobachtenden Trends der Klimaerwärmung. Arten ärmerer Gewässer wie Meeräsche (Chelon labrosus), Sardelle (Engraulis encrasicolus) und Streifenbarbe (Mullus sumuletus) haben sich dauerhaft angesiedelt. Generell wird die heutige Fischfauna des Wattenmeeres stark von Kleinfischen dominiert.

Gebietsfremde Arten

Die Ausbreitung von Organismen ist ein natürlicher Vorgang, der durch eine Vielzahl von Hindernissen begrenzt wird. Seit Jahrhunderten jedoch haben Menschen gebietsfremde Arten in Gebiete eingeführt, in denen sie zuvor nicht vorkamen. An die Nordseeküste gelangten viele der eingeführten Arten, hauptsächlich Algen und Wirbellose, durch die internationale Schifffahrt, speziell durch Ballastwasser, aber auch durch die Etablierung von Aquakulturen. Zumeist haben sie sich in den Ästuaren und auf Hartsubstraten festgesetzt, wobei mehr als 80 Arten bekannt sind, von denen 52 auch im Wattenmeer vorkommen. Eine erste Bewertung der im Wattenmeer vorkommenden gebietsfremden Arten ergab, dass derzeit die Mehrzahl der gebietsfremden Arten keinen oder nur geringfügigen Einfluss auf die natürliche Biodiversität des Wattenmeeres haben. Bei sechs Arten haben sich jedoch bereits

Auswirkungen auf die Zusammensetzung der im Wattenmeer vorhandenen Biota gezeigt bzw. sind demnächst zu erwarten. Dieses sind im schleswig-holsteinischen Wattenmeer beispielsweise der Japanische Beerentang, die Amerikanische Schwertmuschel und die Pazifische Auster.

Auf trilateraler Ebene soll ein gemeinsamer Management- und Aktionsplan für den Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten, deren Verbreitung im Wattenmeer mit Ballastwasser und Aquakulturen zusammenhängen, entwickelt werden. Dieses entspricht auch einer Anforderung des UNESCO-Kommitees bei der Anerkennung des Gebietes als Weltnaturerbe.

1.3. Natura 2000

Tabelle 1: Natura 2000 - Gebiete

EU-Code / BezeichnungGröße (Hektar)GemeindeÜbergeordnetes Erhaltungszieleingeschl. NSG (amtliche Nummer) 1)
Kreis Nordfriesland
0916-392 Dünen- und Heidelandschaften Nord-Sylt1.914Kampen (Sylt) List auf SyltErhaltung einer großflächigen geomorphologisch bedeutsamen und offenen Küsten-Wanderdünenlandschaft in naturraumtypischer Komplexbildung, dynamischer Prozesse mit entstehenden und sich verändernden Vor- und Wanderdünen sowie einer weiträumigen trockenen, feuchten und nassen Dünentalsituationen als Bindeglied zwischen Nordsee und Wattenmeer mit Vorlandbildungen in seltener Gradientenabfolge mit im Kerngebiet kaum gestörter, urtümlicher Landschaftssituation und kaum beeinträchtigten Sandstränden sowie den Übergängen zur Sylter Geest und dem Lister Nehrungshaken mit Kliffhängen und Quellhorizonten. Für die LRT 1150*, 2110 und 6230* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten, insbesondere des Küstenschutzes, wiederhergestellt werden.1 9 14 96 99
1016-392 Dünen- und Heidelandschaften Nord- und Mittel-Sylt641Kampen (Sylt) Sylt Wenningstedt-BraderupErhaltung eines geologisch-standörtlich reich strukturierten Gebietes mit geomorphologisch bedeutsamen Kliffs und dynamischen Prozessen, mit großflächigen zusammenhängenden Küstengeestheiden sowie Vorlandflächen mit zum Teil süßwasserbeeinflussten Salzwiesen, Strandwall- und Schlickformationen mit insgesamt naturnaher, in Teilen auch natürlicher Vegetation in standort- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften. Zu erhalten ist insbesondere auch die bestehende Kohärenz zum angrenzenden NTP S-H Wattenmeer einschließlich angrenzender Küstenstreifen. Für die LRT 2130* und 2150 *soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten, insbesondere des Küstenschutzes, wiederhergestellt werden.1 14 96 97 99
1115-301 NSG Rantumbecken566SyltErhaltung eines Binnendeiches gelegenen, durch Salzwassereinfluss geprägten Feuchtgebietes mit allen Übergängen von Salz- und Süßwasser bis zu den nicht überfluteten Landflächen.60
1115-391 Dünenlandschaft Süd-Sylt740Hörnum (Sylt) SyltErhaltung einer geomorphologisch bedeutsamen Nehrungs- und Dünenlandschaft und dynamischer Prozesse mit entstehenden und sich verändernden Weiß-, Grau-, und Braundünen und dazu gehörenden Dünentalformationen in standort- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften eines Magerlebensraumes als überwiegende Offenlandschaft. Erhaltung naturgemäßer Grund- und Bodenwasserstände in nährstoffarmer Situation und unbeeinträchtigter Bodenstrukturen sowie der Teillebensräume der Kegelrobbe im Küstenstreifen.78 79 86 98
1116-391 Küstenlandschaft Ost-Sylt379Sylt Erhaltung einer unbedeichten, naturnahen, in Teilen unberührten und ungestörten, im Hinterland zum Teil auch extensiv genutzten Küstenlandschaft mit standort- und naturraumtypischen Biotopkomplexen aus unter anderem Sand-, Kies- und Felsstränden, Strandwällen, Steilküsten, ausgedehnten Salzwiesen, Küstenröhrichten, flachen Lagunen und Brackwassertümpeln, sowie Dünen, Heiden, Magerrasen und Flachmooren. Für die LRT 1150*, 1330, 2130*, 2150* und 6230* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten, insbesondere des Küstenschutzes, wiederhergestellt werden.14 73 86
1118-301 Ruttebüller See55AventoftErhaltung eines sauberen, natürlich-eutrophen, von der Vidå durchflossenen Marschgewässers und seiner ausgedehnten Uferzonen im deutsch-dänischen Grenzgebiet in nahezu ursprünglicher Lage, mit einer vor allem für den Laichaufstieg von Fischen und Neunaugen wichtigen offenen Verbindung zur Nordsee. Erhaltung ökologischer Austausch- und Wechselbeziehungen zum angrenzenden Hülltofter Tief und zur Schmale als Teil des Gotteskooggebietes.
1119-303 Süderlügumer Binnendünen808Humptrup Lexgaard Süderlügum WestreErhaltung der flächengrößten Binnen- und Dünenlandschaft mit trockenen Sandheiden, Trocken-, Mager- und Borstgrasrasen, Feuchtheiden, Mooren, Heideweihern und oligotrophen Stillgewässern sowie lichten Wäldern im nördlichen Schleswig. Für die LRT 2310, 2320 und 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden 28 33 67 72
1119-401 Gotteskoog-Gebiet891Aventoft Emmelsbüll-Horsbüll Holm Humptrup Neukirchen Niebüll (Stadt) Süderlügum UphusumDer Gotteskoog ist eine wasserwirtschaftlich genutzte, eingedeichte Seeniederung mit Flachwasser- und Röhrichtbeständen, Weidengebüschen und sehr extensiv genutzten Feuchtwiesen und Seggenriedern in den Randbereichen. Zum Vogelschutzgebiet Gotteskoog-Gebiet zählen auch Teile der Wiedau mit Rutebüller, Aventofter und Hasberger See. Erhaltung störungsarmer Röhricht- und Flachwasserbereiche, ausreichend hoher Wasserstände, bzw. des gesamten Biotopkomplexes als Lebensraum der oben genannten Vogelarten, insbesondere hinsichtlich der Nutzung und der Wasserverhältnisse sowie als wichtiges Brutgebiet für röhrichtbewohnende Arten und als störungsarmes Rast- und Mausergebiet für Zugvögel. Das Gebiet soll von weiteren vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträdern freigehalten werden.
1219-301 Leckfeld111LeckErhaltung eines naturraumtypischen Landschaftsausschnittes einer ehemals großflächigen Heidelandschaft mit zum Teil landesweit bedeutsamen Lebensraumtypen als überwiegende Offenlandschaft.21
1219-392 Heide- und Magerrasenlandschaft am Ochsenweg und im Soholmfeld298Enge-Sande Leck StadumErhaltung eines großräumigen Magerlebensraumes unter Einschluss des kulturhistorisch bedeutsamen Ochsenweges mit einer Vielzahl teilweise eng verzahnter und bedeutsamer Biotopstrukturen und Lebensraumtypen, wie Borstgrasrasen und Silbergrasfluren als Reste eines ehemals großflächigen Flugsand- und Heidegebietes in der südlichen Lecker Geest. Für die LRT 2310, 2330, 4030, 9120 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1220-301 Wälder an der Lecker Au50Leck Sprakebüll StadumErhaltung der besterhaltenen naturnahen Laubwälder der Lecker Geest auf grundwasserbeeinflusstem, schwach zur Niederung der Lecker Au geneigtem Relief. Diese Wälder gelten als die am besten erhaltenen Laubgehölze der Lecker Geest mit Vorkommen landesweit seltener Waldgesellschaften. Sie sind mit ihrer natürlichen standortheimischen Baum- und Strauchartenzusammensetzung, auch an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen zu erhalten.71
1315-391 Küsten- und Dünenlandschaften Amrums2.156Nebel Norddorf auf Amrum Wittdün auf AmrumErhaltung eines weitgehend störungsfreien und unverbauten, in engem Kontakt mit dem FFH-Gebiet „NTP S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete“ stehenden Küstenabschnittes mit einer ausgedehnten Sandplatte, einer geomorphologisch bedeutsamen dynamischen Dünen-, Watt- und (Geest-) Salzwiesenlandschaft mit einer charakteristischen und typischen Abfolge aus Sand- und Kiesstränden, Primär-, Weiß-, Grau- und Braundünen sowie trockenen und feuchten Dünentälern, Kliffs, Lagunen, Vorland- und Wattflächen mit Schlick-, Sand- und Mischwatt, insbesondere auch als Lebensraum der Kegelrobbe sowie einer artenreichen Vogelfauna.10 75 86
1316-301 Godelniederung/ Föhr149Borgsum Nieblum Utersum WitsumErhaltung einer Küstenniederung mit ihren natürlichen bis naturnahen, salz- und süßwasserbeeinflussten Lebensräumen einschließlich der natürlichen Übergänge von wattenmeer- zu süßwassergeprägten Lebensräumen. Für den LRT 1150 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden. 86
1319-301 NSG Bordelumer Heide und Langenhorner Heide mit Umgebung201Bordelum Bredstedt (Stadt) LangenhornErhaltung einer in Schleswig-Holstein seltenen Altmoränen-Heidelandschaft in standorts- und naturraumtypischer Vielfalt, Dynamik und Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften wie Heiden, Borstgras-, Mager- und Trockenrasen und Magergrünland in großen Flächenanteilen als Offenlandschaft mit eingestreuten Gebüschen und lichten Wäldern sowie Moore, dauernd und temporär wasserführender Senken und charakteristischer Lebensräume nährstoffarmer Gewässer, insbesondere auch als Lebensraum von Großer Moosjungfer, Grüner Mosaikjungfer, Knoblauchkröte, Moorfrosch und Schlingnatter.26
1320-302 Lütjenholmer und Bargumer Heide313Bargum Bordelum Langenhorn LütjenholmErhaltung eines in Teilen geomorphologisch bedeutsamen dynamischen Dünen- und Flugsanddeckensystems mit Kontakt zum Fließgewässer in standorts- und naturraumtypischer Vielfalt, Dynamik und Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften in großen Flächenanteilen als Offenlandschaft mit eingestreuten Gebüschen und Waldflächen sowie Moore und charakteristische Lebensräume nährstoffarmer Gewässer. Für die LRT 2310, 2320, 2330, 6230* und 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.21
1320-303 Schirlbusch14DrelsdorfErhaltung eines Schwerpunktes des landesweiten Biotopverbundsystemes in standort- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften eines Magerlebensraumes, bestehend aus trockene Heiden, Wacholderheiden, Feuchtheiden und Magerrasen als überwiegende Offenlandschaft sowie Kratts einschließlich der Übergangsbereiche mit Förderung der geeigneten biotoperhaltenden Nutzungsformen sowie der Hochwaldflächen mit naturgemäßen Grund- und Bodenwasserständen, charakteristisch nährstoffarmer Situationen und unbeeinträchtigter Bodenstrukturen zur Sicherung der Habitatkontinuität und Dokumentation eines intakten repräsentativen Landschaftsausschnittes.57
1320-304 Löwenstedter Sandberge21LöwenstedtErhaltung einer naturnahen, überwiegend offenen Heide- und Moorlandschaft mit naturraumtypischer Vielfalt und Komplexbildung der beteiligten Lebensgemeinschaften.36
1420-301 Standortübungsplatz Husum150Horstedt Husum (Stadt)Erhaltung eines für den Naturraum der Bredstedt-Husumer Geest großflächigen unverbauten Landschaftsausschnitts mit weitgehend nährstoffarmen Voraussetzungen, naturnahem Wasserregime sowie besonderer Standort- und Lebensraumvielfalt. Durch geeignete Nutzungs- oder Pflegeformen sind überwiegend offene, in Teilen auch halboffene Heide-, Borstgras- und sonstige magere Grünland-/ Wiesenformationen zu erhalten. Zu erhalten sind auch die vorhandenen Laichgewässer und die Landlebensräume der Kammmolch-Gesamtpopulation sowie die durchgängigen Wanderkorridore zwischen den Laichgewässern und den Landlebensräumen.
1420-302 Moorweiher im Staatsforst Drelsdorf6NorstedtErhaltung eines kleinen sauren Moorgewässers mit naturnaher torfmoosreicher Verlandungsvegetation als repräsentatives Gewässer in einer ehemals großräumigen, Heidelandschaft.
1420-391 Quell- und Niedermoore der Arlauniederung56Ahrenshöft Arlewatt OlderupErhaltung der hydrologischen Verhältnisse sowie der bestandserhaltenden Nutzung bzw. Pflege eines in dieser Form einzigartigen Komplexes seltener FFH-relevanter LRT.
1421-301 Immenstedter Wald155Ahrenviöl ImmenstedtErhaltung eines der größten geschlossenen Bestände an bodensauren Buchen- und Eichenwäldern auf der Bredstedt-Husumer Geest mit unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und seiner standorttypischen Variationsbreite im Gebiet, mit zum Teil erheblichem Alt- und Totholzanteil und einigen naturnahen Waldinnenrändern.
1421-304 Ahrenviölfelder Westermoor69AhrenviölErhaltung der landschaftscharakteristisch ausgeprägten Restfläche eines ehemals großen Hochmoorgebietes mit größeren Bereichen typischer Hochmoorvegetation und größeren regenerierenden Torfstichgewässern. Im Vordergrund stehen dabei die Erhaltung der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose und die Regeneration des Hochmoores erforderlich sind.64
1617-301 Dünen St. Peter152Sankt Peter-OrdingErhaltung großflächiger, naturnaher, teilweise unbedeichter Küstendünen mit allen Stadien der natürlichen Dünenbildung und entsprechenden Vegetationsentwicklungen bis zum Auftreten von Dünentälern und -wäldern, insbesondere Erhalt ungestörter, hydrologisch intakter, feuchter bis nasser Dünentalstandorte mit zahlreichen charakteristischen und zum Teil seltenen Arten.
1618-404 Eiderstedt6.698Garding (Kirchspiel) Garding (Stadt) Katharinenheerd Kotzenbüll Oldenswort Osterhever Poppenbüll Tatint Tetenbüll Tönning (Stadt) Welt WesterheverErhaltung des großräumig offenen Grünlandgebietes als Brut-, Nahrungs- und Rastgebiet für die unter 1. genannten Arten. Voraussetzung dafür ist die Erhaltung der Tränkekuhlen und des Grabennetzes, die Erhaltung des Dauergrünlandanteils sowie eines hohen Anteils von Flächen mit charakteristischem Beet-Grüppen-System. Die Bewirtschaftung des Gewässersystems soll so erfolgen, dass die Bedeutung des Gebietes als Brut-, Nahrungs- und Rastgebiet erhalten wird. Hierzu sind insbesondere während der Brut- und Aufzuchtzeit der Trauerseeschwalbe ausreichend Gräben und Tränkekuhlen mit offener Wasserfläche sowie ausreichend Bereiche mit stocherfähigen Böden als Nahrungsflächen für Wiesenbrüter zu erhalten.
Kreis Schleswig-Flensburg
1121-304 Eichenwälder der Böxlunder Geest83Böxlund Medelby Osterby Wallsbüll WeesbyErhaltung kleiner, in der waldarmen nördlichen Geest bedeutender, extensiv genutzter Bauernwälder mit Eichendominanz auf eiszeitlichen Moränenkuppen in komplexartiger Verbindung mit Heiden und Trockenrasen als Reste einer historischen Kulturlandschaft. Für den LRT 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden. 68 153
1121-391 NSG Fröslev-Jardelunder Moor224Jardelund OsterbyErhaltung eines gut erhaltenen renaturierten Resthochmoores mit großflächigen Torfstichen und Hochmoorregenerationskomplexen, Übergangsmoorflächen, ungestörten Röhricht- und Flachwasserbereichen, umgeben von ausgedehnten Grünlandbereichen. Übergreifend erforderlich ist hier die Erhaltung der Nährstoffarmut und des naturraumtypischen Wasserhaushaltes.102
1122-391 Niehuuser Tunneltal und Krusau mit angrenzenden Flächen137HarrisleeErhaltung des eiszeitlichen Tunneltals mit einer hohen Vielfalt an Lebensräumen der Still- und Fließgewässer, der begleitenden Stauden-, Nass- und Feuchtgrünlandformationen, in Teilen mageren Grünländereien, bewaldeten Bachschluchten sowie des Mündungsbereichs der Krusau mit größeren Röhrichten und bewaldeten Hangbereichen. Erhaltung der insbesondere gewässerbegleitenden sowie im Nassgrünland-Ried-Komplex gelegenen Habitate für die bestehenden Populationen der Windelschnecke. Für die beiden LRT 9180* und 91E0* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1123-305 Munkbrarup- und Schwennautal102Glücksburg (Ostsee) (Stadt) Munkbrarup WeesErhaltung eines naturnahen Bachsystemes einschließlich der einbezogenen Quellbereiche und Zuflüsse mit besonnten Abschnitten zur Sicherung stabiler Wasservegetation, sowie naturnaher bach- und talraumbegleitender Brackwasserröhrichte mit gelegentlichem Meerwasserzutritt (Schwennau).
1123-392 Blixmoor29WeesErhaltung der naturnahen Übergangsmoorkomplexe des Blixmoores mit flächigen, mehr oder weniger offenen Regenerationsstadien, darunter Schnabelried-Schlenken, Schwingrasen, dystrophen Moorgewässern und randlichen Moorwäldern, mit den jeweils spezifischen ökologischen Wechselbeziehungen.
1123-491 Flensburger Förde12.394Gelting Glücksburg (Ostsee) (Stadt) Langballig Munkbrarup Nieby Niesgrau Quern Steinberg WesterholzErhaltung der Flensburger Förde als störungsarmes Rast- und Überwinterungsgebiet mit Flachgründen, Sandbänken und Windwattbereichen, ungestörten Meeresbuchten und störungsarmen Strand- und Binnenseen in Küstennähe, insbesondere für überwinternde Meeresenten und Singschwäne sowie die Erhaltung einer guten Wasserqualität der Ostsee. Die Vernetzung der Lebensräume an der Flensburger Förde sollte gesichert und wo möglich weiter ausgebaut werden. Dabei ist die Erhaltung von möglichst ungestörten Beziehungen zwischen den einzelnen Teilhabitaten innerhalb des Gebietes wie Nahrungsgebieten und Schlafplätzen, insbesondere ohne vertikale Fremdstrukturen (zum Beispiel Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen), von besonderer Bedeutung.8 88 155
1222-353 Staatsforst südöstlich Handewitt17HandewittErhaltung eines der wenigen noch erhaltenen Eichenkratts als repräsentative landschaftstypische Ausprägung der bodensauren Eichenwälder.
1223-356 Wälder an der Bondenau126Großsolt Havetoftloit SatrupErhaltung der überwiegend von Buchenwaldformationen mit naturraumtypischen Übergängen zu Feucht- und Nasswaldkomplexen bei naturgemäßen Grund- und Bodenwasserständen geprägten Bestände am südlichen Talrand der Bondenau mit dauerhaft unbewirtschafteten Altwaldpartien zur Sicherung der Habitatkontinuität und Dokumentation heimischer Klimaxvegetation in charakteristischer, teilweise noch von historischen Nutzungen geprägter Artenzusammensetzung.
1224-321 Wald südlich Holzkoppel22Esgrus Niesgrau StangheckErhaltung eines Waldgebietes mit einem repräsentativen Querschnitt von in erheblichen Teilen von Eichen und Eschen geprägten Formationen des Waldmeister-Buchenwald-Komplexes mit Übergängen zu feuchten Eschenwäldern und eingelagertem Bruchwald.
1225-355 Fehrenholz19Hasselberg Kronsgaard MaasholmErhaltung des reich gegliederten Bauernwaldes mit seiner repräsentativen Abfolge meist naturnaher Waldtypen tief gelegener nass/ sumpfiger, feuchter bis frischer Standorte in direkter Küstenlage.
1321-303 Dünen am Rimmelsberg17JörlErhaltung durch Grünland verbundener (Sand-) Heidenstandorte mit Besenginstervorkommen, landesweit bedeutsamen Beständen an Wacholder sowie Eichenkratts. Für den LRT 5130 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.24
1322-392 Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und Umgebung939Großsolt Havetoft Oeversee Sieverstedt Erhaltung einer Moränenlandschaft in standorts- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften aus Waldtypen basenarmer bis basenreicher Standorte und weitere Lebensräume, wie trockene Sandheiden, Borst- u. Magerrasen, Feuchtheiden, Staudenfluren, Still– und Fließgewässer, Quellen sowie Nieder-, Hoch- und Übergangsmoore mit naturgemäßen Grund- und Bodenwasserständen, charakteristisch nährstoffarmer Situationen und unbeeinträchtigter Bodenstrukturen. Ziel ist auch die Erhaltung natürlich geprägter Waldflächen sowie der eingestreuten Offenflächen auch als Lebensraum des Kammmolches mit Förderung der geeigneten biotoperhaltenden traditionellen Nutzungsformen einschließlich der Übergangsbereiche.204
1323-301 NSG Hechtmoor34Havetoftloit SatrupErhaltung eines kleinflächigen Hochmoores des Östlichen Hügellandes mit charakteristischen Hochmoorgesellschaften, regenerierenden Torfstichen und in Schleswig-Holstein sehr seltenen oligo- und minerotraphenten Gesellschaften der Übergangs- und Schwingmoore. Für den LRT 7120 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.39
1323-355 Rehbergholz und Schwennholz193Havetoftloit Satrup Schnarup-Thumby StruxdorfErhaltung eines großen zusammenhängenden, strukturreichen, naturraumtypisch ausgeprägten und teilweise ungenutzten Buchenwald-Gebietes mit höheren Altholzanteilen und mit artenreichen Übergangsformationen bis zu typischen, gut ausgebildeten nassen Senken.
1324-391 Wellspanger-Loiter-Oxbek-System und angrenzende Wälder1.433Böel Böklund Brebel Brodersby Idstedt Loit Lürschau Neuberend Norderbrarup Nübel Saustrup Schaalby Struxdorf Süderbrarup Süderfahrenstedt Taarstedt Tolk TwedtErhaltung des Hauptgewässersystems der Wellspanger-Loiter-Füsinger Au und Teilen der Oxbek einschließlich der feucht bis nass quelligen Niederungs- und Hangbereiche auch als Laichgewässer bzw. Lebensraum von Flussneunauge und Steinbeißer sowie der eingeschlossenen und begleitenden Stillgewässer, unterschiedlichen Waldformationen und der in ihrem Bereich gelegenen naturnahen Heide-Magerrasen- sowie Moorlebensräume. Der Erhalt eines gebietsumfassenden naturraumtypischen Wasserhaushalts und -chemismus ist erforderlich. Für den LRT 2330 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1325-536 Drülter Holz131Kappeln (Stadt) StoltebüllErhaltung eines Komplexes der naturraumtypischen Formationen des Waldmeister-Buchenwaldes in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Ostteil des Naturraums Angeln. Neben den in Teilen eschenreichen, lokal auch von anderen Laubbaumarten geprägten Ausprägungen sind die eingelagerten Übergangs- und Kontaktlebensräume, wie insbesondere feucht-sumpfige Erlen-Eschen-Bestände, kleinere Erlenbruchwälder und Kleingewässer einschließlich des natürlichen Wasserhaushalts im Gesamtgebiet zu erhalten.
1421-303 Wälder im Südhackstedtfeld76SüderhackstedtErhaltung der Laubwälder in naturnaher bis natürlicher Ausbildung, die vor allem aufgrund ihres für die schleswig-holsteinische Geest besonderen und bemerkenswerten Waldgesellschaftsmosaiks besonders schutzwürdig und schutzbedürftig sind. Wichtiges Schutzmotiv ist die Erhaltung der lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen im Gebiet.
1422-301 Wald Rumbrand60Silberstedt TreiaErhalt eines größeren, zusammenhängenden Buchenmischwaldes auf einer flachen Altmoränenkuppe mit standortbedingt trockenen bodensauren Buchen-Eichenwäldern neben mesophilen Waldmeister-Buchenwäldern oder kleinflächig krautreiche Erlen-Eschenwäldern auf weitgehend natürlicher Bodenstruktur. Der Waldbiotopkomplex aus Fließgewässern, mit natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung und hinreichendem, altersgemäßem Anteil von Alt- und Totholz ist zu erhalten.
1422-303 Gammelunder See36Bollingstedt Jübek LürschauErhaltung eines von Natur aus kleinen, flachen, eutrophen und naturraumtypisch ausgeprägten Sees mit einer schmalen naturnahen Uferzone im Sandergebiet der schleswig-holsteinischen Geest und seiner typisch ausgebildeten Unterwasservegetation.
1423-302 Tiergarten96Hüsby Schleswig (Stadt)Erhaltung eines teilweise noch wenig erschlossenen, naturnahen Endmoränen-Waldgebietes, welches gekennzeichnet ist durch ein ausgeprägtes Relief, stark eingeschnittene Bachläufe mit Quellvermoorungen, einen kleinräumigen Wechsel der Bodenverhältnisse mit einer für den Norden des Landes einmaligen Kombination unterschiedlicher Waldgesellschaften.
1423-393 Idstetdtweger Geestlandschaft98Idstedt LürschauErhaltung des flachwelligen, repräsentativen und in dieser Ausprägung seltenen Geestlandschaftsausschnitts im direkten Übergangsbereich zur Jungmoräne mit eingelagerten Moorkomplexen. Insbesondere zu erhalten sind die im Südwestteil des Gebietes im Umfeld des ehemaligen Ochsenweges gelegenen Heide- und Borstgrasrasenformationen sowie die Stillgewässer und wechselfeuchten Übergangszonen im Gebiet. Für den LRT 6230* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1424-357 Kiuser Gehege38Steinfeld Taarstedt UlsnisErhaltung eines naturraumtypisch ausgeprägten Waldmeister-Buchen-waldkomplexes mit eingelagerten kleineren Bruch- und Feuchtwaldbereichen, im nördlichen Teil mit ruderal geprägten Sukzessionsflächen sowie mit Kontaktbereichen zu angrenzenden Waldflächen.
1522-301 Kalkquellmoor bei Klein Rheide19DannewerkErhalt einer artenreichen basen- und kalkreichen Niedermoorwiese als Kernfläche des naturraumtypischen Biotopkomplexes aus feuchten bis nassen, weitgehend offenen Niederungslebensräumen.
1523-381 Busdorfer Tal31Busdorf Dannewerk Schleswig (Stadt)Erhaltung der Heiden, Borstgras- und Trockenrasen sowie der von Hangdruckwasser geprägten, wasserzügigen und quelligen Moorbereiche.46
1621-301 Wälder bei Bergenhusen145Bergenhusen WohldeErhaltung eines historisch alten Laubwaldgebietes auf dem Stapelholmer Altmoränenrücken. Für den LRT 9130, der den überwiegenden Teil des Waldbereiches einnimmt, mit den typischen Geestwaldvorkommen mit landesweit gefährdeten und seltenen Gesellschaftskomplexen soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1622-308 Gräben der nördlichen Alte Sorge769Alt Bennebek Bergenhusen Börm Klein Bennebek MeggerdorfDas Gebiet umfasst Grünland und Niedermoorflächen sowie einen degenerierten Hochmoorkomplex einschließlich des Flusslaufes der Alten Sorge und des entwässernden Grabensystems zwischen Fünfmühlen und Wassermühle. Erhaltung des offenen Grabensystems und des Flusslaufes der Alten Sorge als Lebensraum des Schlammpeitzgers, für den das Gebiet nach jetzigem Kenntnisstand zu den wichtigsten Verbreitungsschwerpunkten gehört, und des Steinbeißers sowie eine komplexe, naturnahe Niederungslandschaft mit Hoch- und Niedermooren, nassem Grünland und naturnahen Gewässern, auch als Lebensraum für Wiesenbrüter und Rastvögel.144
1623-351 Übergangsmoor im Kropper Forst18KroppErhaltung einer inmitten vom Kiefernforst gelegenen baumfreien Senke mit schön entwickelter naturnaher Übergangsmoorvegetation in klassischer Zonierung. Die lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, wie die natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen in dem Moorlebensraum, die Nährstoffarmut sowie eine Pufferzone sind zu erhalten.
Stadt Flensburg / Kreis Schleswig-Flensburg
1123-393 Küstenbereiche Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk10.949, davon 352 Stadt Flensburg, 5.117 Kreis Schleswig-FlensburgStadt Flensburg: Flensburg Kreis Schleswig-Flensburg: Dollerup Gelting Glücksburg (Ostsee) (Stadt) Harrislee Langballig Munkbrarup Nieby Niesgrau Quern Steinberg Steinbergkirche Wees WesterholzErhaltung repräsentativer Küstenlebensräume mit weitgehend natürlicher Küstendynamik einschließlich der offenen Wasserflächen der Förde sowie Übergängen von Land- zu Wasserlebensräumen. Für die LRT 2150* und 9180* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden. Stadt Flensburg: 186 Kreis Schleswig-Flensburg: 8 88 137 155
1222-301 Stiftungsflächen Schäferhaus107, davon 89 Stadt Flensburg, 18 Kreis Schleswig-FlensburgStadt Flensburg: Flensburg Kreis Schleswig-Flensburg: HandewittErhaltung eines weitläufigen, besonders artenreichen Landschaftsausschnittes mit ausgedehnten Gras- und Staudenfluren sowie Heiden und Gehölzen.
Kreis Nordfriesland/ Kreis Schleswig-Flensburg
1219-391 Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems581, davon 381 Kreis Nordfriesland, 200 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Bargum Dagebüll Enge-Sande Goldebek Langenhorn Lütjenholm Ockholm Risum-Lindholm Stadum Stedesand Kreis Schleswig-Flensburg: Großenwiehe Handewitt Hörup Lindewitt Meyn Osterby Schafflund WallsbüllErhaltung eines in weiten Abschnitten anthropogen beeinflussten Fließgewässersystems der nordschleswiger Geest und der nordfriesischen Marsch, insbesondere auch als Lebensraum für Neunaugen sowie des eutrophen, in der nordfriesischen Marsch einzigartigen, alten eingedeichten Bottschlotter Sees.
1321-302 Pobüller Bauernwald152, davon 73 Kreis Nordfriesland, 79 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Sollwitt Kreis Schleswig-Flensburg: JörlErhaltung eines Waldgebietes mit einem typischen Bodenstandortsmosaik der Hohen Geest mit kleinräumigem Wechsel der hydrologischen und trophischen Verhältnisse und dem sich daraus ableitenden typischen Nebeneinander von insbesondere luftfeuchten Ausbildungen und Übergangsformationen der Buchen-, Buchen-Eichen- und Eichenwälder mit überregional bedeutenden Vorkommen epiphytischer Flechten. Für die LRT 9160 und 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden. Kreis Schleswig-Flensburg: 31
1322-391 Treene Winderatter See bis Friedrichstadt und Bollingstedter Au2.904, davon 1.102 Kreis Nordfriesland, 1.802 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Fresendelf Friedrichstadt (Stadt) Hude Koldenbüttel Ostenfeld (Husum) Ramstedt Schwabstedt Seeth Süderhöft Wester-Ohrstedt Winnert Wittbek Kreis Schleswig-Flensburg: Ausacker Bergenhusen Bollingstedt Dörpstedt Eggebek Freienwill Großsolt Hollingstedt Hürup Husby Jerrishoe Langstedt Norderstapel Oeversee Sieverstedt Silberstedt Sollerup Sörup Süderhackstedt Tarp Treia WohldeAufgrund der vorkommenden LRT und des Erhaltungszustandes des Flusses einschließlich der durchgängigen Verbindung zum Wattenmeer gibt es in Schleswig-Holstein kein annähernd bedeutsames Fließgewässersystem in der atlantischen Region. Die besonderen Biotopverbund- und Korridorfunktionen zwischen den größeren Dünenkomplexen der Altmoräne und den in der Jungmoräne von Natur aus seltenen, kleinen und verinselten Sanderflächen und Trockenbiotopen sind zu erhalten. Erhaltung eines intakten Geestflusses unter Einbeziehung von geeigneten Teilen seines Ober- und Nebenlaufs, artenreichen Feucht- und Nassgrünlandes, Hochmoorkomplexe, sandertypischer Waldreste und einer offenen bis halboffenen Dünenlandschaft im Binnenland. Barrierefreie Wanderstrecken zwischen Fließgewässersystemen bzw. dem Flussoberlauf und dem Meer sind zu erhalten. Anthropogene Feinsedimenteinträge in die Fließgewässer sind möglichst gering zu halten. Für die LRT 2310 und 9110 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.Kreis Nordfriesland: 145 Kreis Schleswig-Flensburg: 204
1521-391 Wälder der Ostenfelder Geest732, davon 554 Kreis Nordfriesland, 179 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Ahrenviölfeld Ostenfeld (Husum) Oster-Ohrstedt Schwabstedt Wester-Ohrstedt Wittbek Kreis Schleswig-Flensburg: TreiaErhaltung von Ausbildungen des Waldmeister Buchenwaldes bis zu bodensauren, nährstoffarmen Eichenmischwäldern mit der in Teilen vertretenen Winterlinde. Insbesondere zu erhalten ist das oft noch intakte Gewässersystem mit Quellen, Quellbächen, mäandrierenden Bächen und Tümpeln.
Kreis Schleswig-Flensburg / Kreis Rendsburg-Eckernförde (Planungsraum II)
1423-394 Schlei inkl. Schleimünde und vorgelagerter Flachgründe8.679, davon 4.567 Kreis Schleswig-Flensburg, 2.078 Kreis Rendsburg-Eckernförde, 2.014 keine ZuordnungArnis (Stadt) Boren Borgewedel Brodersby Busdorf Ekenis Fahrdorf Goltorf Grödersby Kappeln (Stadt) Maasholm Rabel Rabenkirchen-Faulück Schaalby Schleswig (Stadt) Selk Ulsnis Erhaltung des größten Brackwassergebietes des Landes, der Schleiförde, mit ihren charakteristischen geomorphologischen Strukturen, mit in weiten Bereichen noch naturnaher Biotopausstattung und ökologisch vielfältigen, eng verzahnten marinen und limnischen Lebensräumen, die auf Grund hoher standörtlicher Variabilität und Übergangssituationen ein für Schleswig-Holstein einzigartiges Küstengebiet repräsentiert. Der Erhaltung weitgehend ungestörter Bereiche und natürlicher Prozesse wie der Dynamik der Ausgleichsküste oder aktiver Moränensteilhänge kommt im gesamten Gebiet eine sehr hohe Bedeutung zu. Die auf zahlreichen Standortkomplexen in das Gebiet einbezogenen wichtigsten und wertvollsten Salzwiesengebiete der Ostseeküste sind in ihrer regionaltypischen Ausprägung zu erhalten Übergreifend soll im Gebiet die Wiederherstellung einer guten Wasserqualität angestrebt werdenKreis Schleswig-Flensburg: 3 46 87
1423-491 Schlei8.679, davon 4.567 Kreis Schleswig-Flensburg, 2.078 Kreis Rendsburg-Eckernförde, 2.014 keine ZuordnungArnis (Stadt) Boren Borgwedel Brodersby Busdorf Ekenis Fahrdorf Goltorf Grödersby Kappeln (Stadt) Maasholm Rabel Rabenkirchen-Faulück Schaalby Schleswig (Stadt) Selk Ulsnis Erhaltung des größten Brackwassergebietes des Landes, der Schleiförde, als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung mit seinen charakteristischen geomorphologischen Strukturen, mit in weiten Bereichen noch naturnaher Biotopausstattung und ökologisch vielfältigen, eng verzahnten marinen und limnischen Lebensräumen, die auf Grund hoher standörtlicher Variabilität und Übergangssituationen ein für Schleswig-Holstein einzigartiges Küstengebiet repräsentiert. Der in der Ostsee liegende Schleisand sowie die strömungsberuhigten Wasserflächen der Schlei sind als bedeutende Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel zu erhalten. Die strömungsberuhigten Noore sind als wichtige Rast- und Überwinterungsgebiete sowie als störungsarme Bruthabitate vor allem für Röhrichtbrüter zu erhalten. Erhaltung dieser weitgehend ungestörten Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze der wertgebenden Vogelarten des Gebietes sowie die Erhaltung ihrer Nahrungshabitate, vor allem der Miesmuschelbänke, ausgedehnter Unterwasservegetation der Schlei und der Flachwasserbereiche der Ostsee sowie fischreicher Bereiche. Für überwinternde Arten ist die Erhaltung störungsfreier Gebiete in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. April zu gewährleisten. Die Erhaltung eines überwiegend offenen Landschaftscharakters, aber auch natürlicher Sukzessionsstadien in Teilbereichen durch Zulassen natürlicher dynamischer Prozesse, extensiver Nutzung sowie durch gezielte Pflegemaßnahmen (vor allem in bestehenden Naturschutzgebieten) ist von sehr hoher Bedeutung. Die Erhaltung bzw. Wiederherstellung einer hohen Wasserqualität und -klarheit ist gebietsübergreifend notwendig. Zum Schutz der vorkommenden Großvögel ist das Gebiet von Strukturen wie Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen freizuhalten.Kreis Schleswig-Flensburg: 3 46 87
1623-392 Binnendünen- und Moorlandschaft im Sorgetal957, davon 131 Kreis Schleswig-FlensburgTetenhusen Erhaltung einer für den Naturraum besonderen Standort- und Lebensraumvielfalt und die sich daraus ergebende vielfältige Vernetzungsfunktion. Die Erhaltung natürlicher und oligotropher Nährstoffverhältnisse sowie eines natürlichen Wasserhaushalts und -chemismus ist im Gebiet übergreifend erforderlich. Erhalten werden sollen die teilweise großflächigen Biotopkomplexe der Moor- und Heidelebensräume im Wechsel mit bewaldeten Dünen und ihre funktionalen Zusammenhänge das natürlich mäandrierende Fließgewässer „Sorge“ mit herausragender Verbundfunktion und fließgewässerbegleitenden geomorphologisch bedeutsamen Binnendünen. Zur Erhaltung offener und in Teilen halboffener Dünen-, Heide- und Rasenformationen sind für große Teile des Gebietes traditionellen Pflege bzw. Nutzungsformen erforderlich. Für die LRT 4010 und 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1623-401 Binnendünen- und Moorlandschaft im Sorgetal886, davon 100 Kreis Schleswig-FlensburgTetenhusen Erhaltung einer für den Naturraum besonderen Standort- und Lebensraumvielfalt und die sich daraus ergebende vielfältige Vernetzungsfunktion. Der Erhalt geringer Nährstoffversorgung sowie hoher Grundwasserstände und extensiver Grünlandnutzung ist im Gebiet erforderlich. Die besondere Eignung des Gebietes als Lebensraum einer der wenigen in Schleswig-Holstein erhaltenen Brutplätze der Heidelerche sowie als potenzielles Bruthabitat des Ziegenmelkers ist zu erhalten. Durch die besondere Standort- und Lebensraumvielfalt werden die Ansprüche weiterer charakteristischer Vogelarten offener und halboffener Landschaften erfüllt. Zum Schutz der vorkommenden Großvögel ist das Gebiet von Strukturen wie Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen freizuhalten.
Kreis Nordfriesland / Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
0916-391 Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete452.101, davon 6.751 Kreis Nordfries-land, 3.662 Kreis Dithmar-schen, 441.688 keine Kreiszuordnung Borgsum Dagebüll Dunsum Elisabeth-Sophien-Koog Emmelsbüll-Horsbüll F.-W.-Lübke-Koog Gröde Grothusenkoog Hallig Hooge Hattstedtermarsch Hörnum (Sylt) Husum (Stadt) Kampen (Sylt) Klanxbüll Langeneß List auf Sylt Midlum Nebel Nieblum Norddorf auf Amrum Nordstrand Ockholm Oevenum Oldsum Pellworm Reußenköge Rodenäs Sankt Peter-Ording Simonsberg Sylt Tatin Tönning (Stadt) Tümlauer Koog Uelvesbüll Utersum Witsum Wittdün auf Amrum Wobbenbüll Wrixum Wyk auf Föhr (Stadt)Das Wattenmeer einschließlich bestimmter angrenzender Offshore- Bereiche ist als ein durch den ständigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägter Übergangsbereich vom Land zum Meer in den überwiegenden Teilen vorrangig durch Gewährleistung ungestörter Abläufe der Naturvorgänge, insbesondere auch als Lebensraum für Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale sowie Rundmäuler und mehrere Fischarten zu erhalten. Ziel ist dabei auch die Erhaltung der Beziehungen zwischen den Teilbereichen des Gesamtgebietes und den angrenzenden Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung, die auf den Inseln und an der Festlandsküste liegen, insbesondere der biotische und abiotische Stoffaustausch und -transport, der Austausch von Sand und Schwebstoffen zum Beispiel für die Erhaltung von Lebensraumtypen wie Dünen und Salzwiesen sowie der biogene Austauschprozess zwischen den Teilgebieten von unter anderem Plankton, Wirbellosen, Fischen und Vögeln.Kreis Nordfriesland: 1 5 10 14 16 73 78 79 85 86 146
0916-491 Ramsar-Gebiet S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete463.570, davon 14.017 Kreis Nordfriesland, 7.750 Kreis Dithmarschen, 441.803 keine KreiszuordnungBorgsum Dagebüll Drage Dunsum Elisabeth-Sophien-Koog Emmelsbüll-Horsbüll F.-W.-Lübke-Koog Friedrichstadt (Stadt) Gröde Grothusenkoog Hallig Hooge Hattstedter-marsch Hörnum (Sylt) Husum (Stadt) Kampen (Sylt) Klanxbüll Koldenbüttel Langeneß List auf Sylt Midlum Nebel Nieblum Norddorf auf Amrum Nordstrand Ockholm Oevenum Oldenswort Oldsum Pellworm Reußenköge Rodenäs Sankt Peter-Ording Simonsberg Sylt Tating Tönning (Stadt) Tümlauer Koog Uelvesbüll Utersum Wenningstedt-Braderup Witsum Wittdün auf Amrum Witzwort Wobbenbüll Wrixum Wyk auf Föhr (Stadt)Das Wattenmeer ist Übergangsbereich vom Land zum Meer. Es ist als Drehscheibe für Millionen von ziehenden Wat- und Wasservögeln aus skandinavischen und arktischen Brutgebieten sowie Brut-, Mauser- und Überwinterungsgebiet für hunderttausende Wat- und Wasservögel zu erhalten. Der Offshore-Bereich ist als wichtiges Nahrungs-, Mauser- und Rastgebiet für Seevogelarten wie Seetaucher und Meeresenten zu erhalten. Der größte Teil des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres ist seit 1985 als Nationalpark geschützt. Oberstes Ziel ist hier die Erhaltung einer natürlichen Dynamik. Der Nationalpark und die angrenzenden Küstengebiete bilden eine Einheit, die die wesentlichen Bestandteile des Ökosystems Wattenmeer umfasst. Das Gesamtgebiet und die engen Beziehungen zwischen den Teilbereichen des Gesamtgebietes sind zu erhalten. Brut- und Rastvögel der Halligen, Inseln und Köge nutzen die Watten und Wasserflächen des Nationalparks als Nahrungsgebiet. Halligen, Inseln und Köge sowie der Eiderbereich dienen als Brutgebiete und Hochwasser-Rastgebiete. Brutvögel der angrenzenden Gebiete wandern nach dem Schlupf der Jungvögel ins Wattenmeer und nutzen es als Aufzuchtgebiet. Die Flussmündungen bilden den Übergang von limnischen zu terrestrischen Lebensräumen, weisen eine spezielle und vielfältige Vogelfauna auf und sind integraler Bestandteil des Ökosystems Wattenmeer. In dem überwiegenden Teil des Gebietes (Nationalpark, Teile der Köge und Flussmündungen) hat der Prozessschutz Vorrang. In Bereichen, die stark durch traditionelle menschliche Nutzung geprägt sind, wie Teile der Halligen und der eingedeichten Köge, soll gezieltes Management zu einem günstigen Erhaltungszustand der Vogelbestände führen. Beispiele hierfür sind der Erhalt von Feuchtgrünland in den Kögen als Brut- und Rastgebiet für Vögel durch extensive Beweidung und die Gewährleistung hoher Wasserstände sowie die extensive Weide- und Mähwiesen-Nutzung weiter Bereiche der Halligen, um sie dort unter anderem als Nahrungsgebiete für die Ringelgans vorzuhalten.Kreis Nordfriesland: 1 5 9 10 14 16 45 60 73 75 77 78 79 85 86 96 97 98 99 136 146
1719-391 Untereider3.603, davon 1.894 Kreis NordfrieslandDrage Friedrichstadt (Stadt) Koldenbüttel Oldenswort Tönning (Stadt) Witzwort Die Untereider ist ein großflächiges, überregional bedeutendes Feuchtgebiet im tidebeeinflussten Salz- und Brackwasserbereich des Eiderästuars, das jedoch seit Bau des Sperrwerks in weiten Teilen dem direkten Einfluss der Gezeiten entzogen ist. Erhaltung der bedeutenden Ästuarlebensräume, des extensiven Grünlandes und der Salzwiesen. Der weitgehend unverbaute Zustand des Gebietes, die ungestörten Ruhezonen, die Tidebeeinflussung, die salzwasserbeeinflussten Lebensräume, sowie die barrierefreien Wanderstrecken zwischen Meer und Flussoberläufen für ins Süßwasser wandernde oder hier lebende Fische und Neunaugen bzw. deren bestehende Populationen sind gleichermaßen zu erhalten. Kreis Nordfriesland / Kreis Dithmar-schen: 136
Kreis Schleswig-Flensburg / Kreis Rendsburg-Eckernförde (Planungsraum II) / Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
1622-391 Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung3.496, davon 1.568 Kreis Schleswig-FlensburgAlt Bennebek Bergenhusen Erfde Meggerdorf Norderstapel Tetenhusen Tielen Erhaltung eines Biotopkomplexes aus Hochmooren, Niedermooren und Flachseen und weiteren Feuchtlebensräumen in der weiträumigen Niederungslandschaft der Flüsse Eider, Treene und Sorge, der in seiner Größe und Ausprägung in Schleswig-Holstein einzigartig ist.Kreis Schleswig-Flensburg: 6 144
Kreis Nordfriesland / Kreis Schleswig-Flensburg / Kreis Rendsburg-Eckernförde (Planungsraum II) / Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
1622-493 Eider-Treene-Sorge-Niederung15.002, davon 2.369 Kreis Nordfriesland, 7.316 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Fresendelf Hude Koldenbüttel Ostenfeld (Husum) Ramstedt Rantrum Schwabstedt Seeth Süderhöft Südermarsch Winnert Wisch Wittbek Kreis Schleswig-Flensburg: Alt Bennebek Bergenhusen Börm Dörpstedt Erfde Hollingstedt Klein Bennebek Kropp Meggerdorf Norderstapel Silberstedt Süderstapel Tetenhusen Tielen Treia Wohlde Erhaltung der einzelnen Teilgebiete bestehend aus ausgedehnten Röhrichten, Hochstaudenfluren, Moorstadien, artenreichem Feuchtgrünland, wechselfeuchtem Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität, Überschwemmungswiesen und offenen Wasserflächen als Lebensraum insbesondere für Arten der Röhrichte, Weidengebüsche und Hochstaudenfluren, der Hochmoore und des offenen Grünlandes. Im gesamten Gebiet soll keine Absenkung des Wasserstandes unter den aktuellen Stand erfolgen; notwendige Anpassungen der Entwässerungsverhältnisse aufgrund von Bodensackungen sind in den landwirtschaftlich genutzten Bereichen möglich. Zwischen einzelnen Teilhabitaten wie Nahrungsgebieten, Bruthabitaten und Schlafplätzen von Arten mit großräumigen Lebensraumansprüchen (wie Zwerg- und Singschwan, Weißstorch, Wiesenweihe, Kranich) sind möglichst ungestörte Beziehungen zu erhalten; die Bereiche sind weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen wie beispielsweise Stromleitungen und Windkrafträder, zu halten. Kreis Nordfriesland: 145 Kreis Schleswig-Flensburg: 6 144

1): im Natura 2000-Gebiet gelegene Naturschutzgebiete, amtl. Nr. siehe Kapitel 1.4 Naturschutzgebiete in den Erläuterungen, Tabelle 2: Naturschutzgebiete Bestand und einstweilig sichergestellte Gebiete

1.4. Naturschutzgebiete

Tabelle 2: Naturschutzgebiete - Bestand und einstweilig sichergestellte Gebiete

Amtl. Nr./ BezeichnungGröße (in Hektar, gerundet)GemeindeSchutzzweckVO -Jahr 1)eingeschlossenes Natura 2000-Gebiet (EU-Code) 2)
Kreis Nordfriesland
82 Ahrenviöler Südermoor7Ahrenviöl, Wester-OhrstedtSchutz eines kleinen, stark degenerierten Resthochmoores1972
64 Ahrenviölfelder Westermoor68AhrenviölSchutz des relativ großen, atlantischen Hochmoorkomplexes in Pfeifengras- und Zwergstrauchstadien mit teilweise regenerierender Hochmoorvegetation1966 (1989)1421-304
75 Amrumer Dünen728Norddorf, Nebel, WittdünSchutz des großflächigen und vielfältigen Küstendünengebiets mit allen typischen Teillebensräumen als wichtiges Brutgebiet für Seevögel19711315-391 0916-491
98 Baakdeel-Rantum/ Sylt242SyltErhaltung einer für den Rantum-Hörnumer Nehrungshaken typischen Dünenbildung in verschiedenen Entwicklungsstadien sowie der Vorlandbildung auf Sandwatt im Bereich des Burgberges19791115-391 0916-491
146 Beltringharder Koog3.350Nordstrand, Hattstedtermarsch, Elisabeth-Sophien-Koog, Husum, ReußenkögeSchutz großflächiger Salz- und Süßwasserlebensräume sowie Sukzessionsbereiche und der Brut- und Rastgebiete für Wat- und Wasservögel19910916-391 0916-491
26 Bordelumer Heide und Langenhorner Heide mit Umgebung198Bordelum, LangenhornErhaltung eines größeren, zusammenhängenden Heide-Waldgebietes auf der sandigen Altmoräne mit teilweise hochspezialisierten und stark gefährdeten Lebensgemeinschaften der trockenen Sandheide, der Feuchtheide, der Heidegewässer (unter anderem alte Fischteiche mit interessanten Teichbodenfluren) und des Birkenwaldes1938 (1991)1319-301
97 Braderuper Heide/ Sylt137Kampen, Sylt, Wenningstedt-BraderupErhaltung einer küstennahen atlantischen Heide auf der Kampen-Wenningstedter Geest mit siedlungs-, erdgeschichtlichen, pflanzensoziologischen und zoologischen Besonderheiten sowie Kliff-, Stand- und Vorlandbildungen1979 1016-392 0916-491
45 Dithmarscher Eidervorland mit Watt620Tönning, Wesselburener KoogErhaltung eines Feuchtgebietes im tidebeeinflussten Salz- und Brackwasserbereich des Eiderästuars mit Watt- und Vorlandflächen als Lebensraum einer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere den hier rastenden und brütenden Wat- und Wasservögeln19891719-391 0916-491
99 Dünenlandschaft auf dem Roten Kliff177Kampen, Wenningstedt-BraderupErhaltung der erdgeschichtlichen Besonderheit der zur offenen Nordseeküste zwischen Kampen und Wenningstedt abfallenden Steilküste mit tertiären Aufschlüssen und interessanten Dünenbildungen auf eiszeitlichem Geschiebe und mit atlantischen Küstenheiden im Nordteil19790916-392 1016-392 0916-491
57 Eichkratt Schirlbusch12DrelsdorfErhaltung eines Hoch- und Niederwaldes im Übergang zur Heide als Lebensraum seltener, kalkliebender Pflanzengesellschaften19591320-303
71 Erlenbruch5StadumSchutz des in der Region seltenen feuchten bis nassen Erlenbestandes im Wechsel mit teilweise extensiv genutzten feuchten Grünlandflächen im Tal des Schwarzen Stromes19681220-301
5 Hamburger Hallig216ReußenkögeSchutz und Erhaltung einer ausgedehnten, größtenteils von Pflanzengesellschaften der unteren Salzwiese eingenommenen Halbinsel im Wattenmeer, die als Brut- und Rastbiotop von zahlreichen, zum Teil bedrohten Seevögeln angenommen wird19300916-391 0916-491
79 Hörnum-Odde/ Sylt157HörnumSchutz des ausgedehnten Küstendünengebietes an der Südspitze Sylts mit allen pflanzenbewachsenen und vegetationsfreien Küstendünenformationen19720916-391 1115-391 0916-491
9 Kampener Vogelkoje auf Sylt10KampenErhaltung der historischen Entenfanganlage19350916-392 0916-491
36 Löwenstedter Sandberge16LöwenstedtErhaltung der Sand- und Feuchtheiden auf stellenweise überdünter Altmoräne, unter anderem mit bemerkenswertem Wacholderbestand, artenreichen Arnika-Heiden und in alten Torfstichen regenerierender Moorvegetation19391320-304
21 Lütjenholmer Heidedünen7LütjenholmErhaltung eines kleinen Restes der Binnendünen- und Heidelandschaft19381219-391 1320-302
73 Morsum-Kliff43SyltSchutz eines Geestabbruchufers mit den bedeutendsten Tertiäraufschlüssen in Schleswig-Holstein. Austretendes Quellwasser führte zur Entwicklung eines Hangmoores mit zahlreichen seltenen Pflanzenarten und einem sich ständig wandelnden Vegetationsmosaik. Auf der landeinwärts anschließenden Hochfläche hinter einem Dünengürtel artenreiche atlantische Trocken- und Feuchtheiden19680916-391 1116-391 0916-491
96 Nielönn/ Sylt64KampenSchutz des Vorlandes mit typischer Salzwiesenvegetation zum Teil mit Zwischenmoorbildung, große Vielfalt unterschiedlicher Pflanzengesellschaften19790916-392 1016-392 0916-491
86 Nordfriesisches Wattenmeer136.570Borgsum, Dabebüll, Dunsum, Elisabeth-Sophien-Koog, Emmelsbüll-Horsbüll, F.-W.-Lübke-Koog, Galmsbüll, Gröde, Hallig Hooge, Hattstedtermarsch, Hörnum, Husum, Klanxbüll, Langeneß, Midlum, Nebel, Nieblum, Norddorf auf Amrum, Norderfriedrichskoog, Nordstrand, Ockholm, Oevenum, Oldsum, Osterhever, Pellworn, Poppenbüll, Reußenköge, Sankt Peter-Ording, Simonsberg, Sylt, Tating, Tetenbüll, Tümlauer Koog, Uelsvesbüll, Utersum, Westerhever, Witsum, Wittdün auf Amrum, Wobbenbüll, Wrixum, Wyk auf Föhr Schutz der großflächig zusammenhängenden Naturlandschaft aus Außensänden, bis 20 Meter tiefen Seegatts, zahlreichen Prielen, Sand-, Misch- und Schlickwatten sowie Salzwiesen mit herausragender Bedeutung für eine speziell angepasste Wirbellosen-Fauna, die Fischbestände der Nordsee („Kinderstube"), Seevogelbrutbestände, als Rast- und Nahrungsbiotop für Wat- und Wasservögel und Seehunde19820916-391 1115-391 1116-391 1315-391 1316-301 0916-491
10 Nordspitze Amrum auf der Insel Amrum71NorddorfSchutz der Nordspitze der Insel Amrum wegen ihrer erdgeschichtlichen und küstenökologischen Bedeutung und als Brutgebiet von Seevögeln1936 (1970)0916-391 1315-391 0916-491
1 Nord-Sylt1.796List, KampenSchutz eines ausgedehnten Küstendünengebietes auf Nehrungshaken mit allen Erscheinungsformen der Dünenbildung und Dünenauflösung, großflächigen Dünentälern, ungestörten Übergängen von der Dünenlandschaft über Salzwiesen in das Wattenmeer und eines der bedeutendsten Küstenwander-Dünengebiete der Bundesrepublik Deutschland19800916-391 0916-392 1016-392 0916-491
77 Oldensworter Vorland260Oldenswort, TönningErhaltung der verschiedenen ökologischen Zonen wie den Wattbereich, die Überschwemmungsflächen und feuchten Marschböden mit den charakteristischen Pflanzen- und Tierarten, insbesondere als Brut-, Nahrungs-, Mauser- und Rastplätze für zahlreiche, stark gefährdete Wiesen-, Wat- und Wasservogelarten19931719-391 0916-491
60 Rantumbecken 576SyltSchutz eines bedeutenden Brut-, Nahrungs- und Rastgebietes für Seevögel1962 (1983)1115-301 0916-491
78 Rantumer Dünen/ Sylt397Hörnum, SyltSchutz der Küstendünenlandschaft mit einer weitgehend ungestörten Abfolge Dünen - Dünental - Salzwiese19730916-391 1115-391 0916-491
16 Rickelsbüller Koog534Rodenäs, KlanxbüllSchutz eines von Süßwasser beeinflussten Lebensraumes als bedeutender Brut- und Rastplatz für viele Seevogelarten19820916-391 0916-491
72 Schwansmoor und Kranichmoor84Süderlügum, WestreErhaltung von Hochmooren mit bemerkenswerter Vegetation19681119-303
67 Schwarzberger Moor18WestreSchutz eines atlantischen Hochmoores mit größeren offenen Wasserflächen1966 (1994)1119-303
33 Süderberge bei Süderlügum8SüderlügumErhaltung der feuchten und trockenen Sandheide auf Binnendünen. Trotz der geringen Größe ist das Naturschutzgebiet von besonderem erdgeschichtlichen Interesse und großer ökologischer Bedeutung19391119-303
28 Süderlügumer Binnendünen42SüderlügumErhaltung eines stark reliefierten, fast baumfreien Binnendünengebietes mit Dünen- und Heidevegetation verschiedener Altersstadien19381119-303
14 Wattenmeer nördlich des Hindenburgdammes20.188Kampen, Klanxbüll, List, Rodenäs, Sylt, Wenningstedt-BraderupSchutz des ausgedehnten Wattenmeerbereiches mit großen Vorländereien und der Sandinsel Uthörn als Lebensraum, insbesondere für rastende und nahrungssuchende Watvögel und Gänse19800916-391 0916-392 1016-392 1116-391 0916-491
85 Wester-Spätinge27Simonsberg, UelvesbüllSchutz eines Binnendeiches gelegenen Feuchtgebietes als Rast-, Brut- und Nahrungsgebiet für Wat- und Wasservogelarten19780916-391 0916-491
145 Wildes Moor bei Schwabstedt631Winnert, SchwabstedtSchutz des atlantischen Hochmoores als Lebensraum verschiedener gefährdeter Pflanzengesellschaften sowie vieler auf der Roten Liste stehender Pflanzen und Tiere der Hoch- und Niedermoore und des Feuchtgrünlandes19921322-391 1622-493
Einstweilig sichergestellt
Leckfeld187Leck, Tinningstedt, KlixbüllErhalt und Entwicklung der großräumigen Mageroffenlandschaft mit ihren großflächigen, nährstoffarmen Magerbiotopkomplexen in unterschiedlichen, naturnahen Stadien einschließlich der Übergangszonen zu vermoorten Senken, teilweise als Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse sowie Vorkommen streng geschützter Arten20141219-301
Kreis Schleswig-Flensburg
144 Alte Sorge-Schleife758Meggerdorf, Bergenhusen, Erfde, Klein BennebekErhaltung des großflächigen Feuchtgebietes mit Teil des Gewässerlaufes der Alten Sorge, den angrenzenden Niedermoor-, Hochmoor- und Marschbereichen1991 (2009)1622-308 1622-391 1622-493
24 Düne am Rimmelsberg7JörlErhaltung eines Binnendünengeländes mit Heide- und Krattvegetation als Lebensraum seltener Pflanzen19381321-303
153 Eichenkratt und Kiesgrube südlich Böxlund23Medelby, Böxlund, Weesby, JardelundErhaltung und Entwicklung eines charakteristischen Eichenkratts mit Artenreichtum von landesweiter Bedeutung sowie angrenzender Waldflächen und einer benachbarten, aufgelassenen Kiesgrube mit regionaltypischen Pflanzen- und Tierarten1990
63 Esprehmer Moor38Borgwedel, GübyErhaltung des regional bedeutenden Hochmoores als Rückzuggebiet für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten1965
102 Fröslev-Jardelunder Moor222Jardelund, OsterbyErhaltung eines großflächigen Hochmoores im Flensburger Sanderbereich mit charakteristischen, teilweise gefährdeten Tier- und Pflanzenarten19841121-391
8 Geltinger Birk773Nieby, GeltingErhaltung eines aus Strand-wällen und einem Kliffhang gebildeten Landschaftsteiles als Lebensraum einer Vielzahl gefährdeter Pflanzen und Tiere. Von besonderer Bedeutung als Rast- und Nahrungsbiotop für Zugvögel19861123-393 1123-491
46 Haithabu-Dannewerk41Busdorf, Dannewerk, Ellingstedt, Klein Rheide, Schleswig, SelkSchutz des alten Grenzwalles Danewerk/ Waldemarsmauer und des Ringwalls der frühgeschichtlich international bedeutenden Anlage “Haithabu” mit sehr vielfältig ausgeprägten Lebensräumen19501423-394 1523-381 1423-491
155 Halbinsel Holnis360GlücksburgSchutz der weitgehend ursprünglichen Ostseeküsten-Landschaft1993 (2011)1123-393 1123-491
39 Hechtmoor34Havetoftloit, SatrupSchutz eines bedeutenden Hochmoorrestes in Angeln mit großflächigen Hochmoorregenerations- und Entwässerungsstadien19411323-301
68 Lundtop13OsterbySchutz eines größtenteils zum Hochwald durchgewachsenen Eichenkratts auf ausgeprägter Altmoränenkuppe der Schleswiger Vorgeest, von großer Bedeutung für die Vegetationskunde19671121-304
204 Obere Treenelandschaft1.674Oeversee, Großsolt, Sieverstedt Freienwill, Tarp, Eggebek, JerrishoeSicherung, Schutz, Erhaltung und Entwicklung eines charakteristischen, besonders vielfältigen und vergleichsweise naturnahen Landschaftsausschnittes im Übergangsbereich zwischen der weichseleiszeitlichen Endmoränenlandschaft und der flachen Sandergeest mit großflächigen Binnendünen, Heiden, Magerrasen, Hoch- und Niedermooren, Grünlandniederungen, naturnahen Wäldern, des Treßsees und des weitgehend naturnahen Fließgewässers der Treene auch als Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten mit zum Teil europaweiter Bedeutung20151322-391 1322-392
2 Os bei Süderbrarup30Süderbrarup, BrebelErhaltung eines botanisch und geomorphologisch bedeutsamen Landschaftsbestandteiles im Wiesental der Oxbek1956 (2003)1324-391
31 Pobüller Bauernholz5JörlErhaltung eines kleinen naturnahen Eichen-Buchenbestandes mit bemerkenswertem Anteil an seltener Traubeneiche19391321-302
88 Pugumer See und Umgebung145GlücksburgErhaltung eines Binnensees mit umgebenden feuchten Niederungen und Waldflächen als Lebensraum verschiedener gefährdeter Pflanzen- und Tierarten1978 (2017)1123-393 1123-491
87 Reesholm/ Schlei120SchaalbyErhaltung eines Feuchtgebietes mit charakteristischen Pflanzengesellschaften und einer besonders artenreichen Vogelwelt19761423-394 1423-491
3 Schleimündung691Maasholm, KappelnErhaltung der Ostseeküstenlandschaft als Lebensraum einer zahl- und artenreichen Pflanzen- und Tierwelt. Von herausragender Bedeutung als Rast- und Nahrungsbiotop für Zugvögel1987 (2011) (2016)1423-394 1423-491
137 Tal der Langballigau124Langballig, Westerholz, DollerupSchutz des landschaftlich reizvollen und vielgestaltigen Tales mit mehreren Nebentälern, das mit einem weitgehend natürlich mäandrierenden Fließgewässer, verschiedenartigen Feuchtbiotopen und naturnahen Laubhang-wäldern ausgestattet ist19901123-393
6 Tetenhusener Moor205TetenhusenErhaltung eines großflächigen, atlantischen Hochmoores in der Eider-Treene Niederung19321622-391 1622-493
194 Höftland Bockholmwick und angrenzende Steilküsten381Munkbrarup, Langballig, GlücksburgErhalt und Entwicklung des sehr gut erhaltenen Teils eines weitgehend geschlossenen Küstenökosystemes einschließlich des „Höftlandes“. Erhalt und Entwicklung des einzigen Beispiels einer breit angelegten aktiven Steilküste im nördlichen Schleswig-Holstein20151123-393 1123-491
Stadt Flensburg
186 Twedter Feld89Flensburg, Erhalt und Entwicklung offener und halboffener Gras- und Krautfluren mit Heide- und Trockenrasenelementen, artenreichen Sukzessionsgebüschen und naturnahen Wäldern in einem weichseleiszeitlich geprägten Gebiet mit starken Reliefunterschieden20031123-393
Kreis Nordfriesland / Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
136 Grüne Insel mit Eiderwatt1.000, davon 700 Hektar Kreis Nord-friesland, 300 Hektar Kreis Dith-marschen Tönning Erhaltung des Feuchtgebietes im ehemaligen Eiderästuar mit Flusswatt, Salzwiesen, Süßwiesen und verschiedene Pionierlebensräume mit ausgeprägten Sukzessionsstadien und die an diese Lebensräume gebundene charakteristische, artenreiche Flora und Fauna1989 (2003)1719-391 0916-491

1) Jahr der Erstverordnung; in Klammern gegebenenfalls Jahr der letzten Aktualisierung

2) im bestehenden NSG gelegene oder das NSG umgebende Natura 2000-Gebiet (EU-Code siehe Kapitel 1.3: Natura 2000 in den Erläuterungen, Tabelle 1: Natura 2000 - Gebiete)

Tabelle 3: Gebiete, die die Voraussetzung für eine Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet (NSG) erfüllen

BezeichnungGröße (Hektar)GemeindeSchutzzweck / KurzbeschreibungGeplant 1)eingeschlossenes Natura 2000-Gebiet (EU-Code) 2)
Kreis Nordfriesland
Amrum Süd-Ost139Nebel, Wittdün auf AmrumErhalt des gesamten Standort- und Biotopkomplexes des sanft abfallenden Geestbereichs im Süden Amrums, Erhalt der naturnah erhaltenen Übergänge zur randlich übersandeten Marsch im Bereich des Wittdüner Hakens sowie Teile der Marsch selbst1315-391 0916-491
Amrumer Heide244Nebel, Norddorf auf AmrumErhalt und Entwicklung des ursprünglichen Inselgeest-charakters Erhalt von Landschaftsteilen mit hohem Heideanteil und lockeren, parkartigen, auf der Insel heimischen Baumbeständen sowie anderen Elementen einer extensiven KulturlandschaftX1315-391 0916-491
Amrumer Strandwiesen73Nebel, Norddorf auf AmrumErhalt und Entwicklung naturnaher bis natürlicher Bedingungen im wattseitigen, neun Kilometer langen Küstensaum des Amrumer Geestkernes Erhalt des Wechsels von Kliffs und verlandeten, heute von Salzwiesen eingenommenen Buchten0916-391 1315-391 0916-491
Archsumer Salzwiesen201SyltErhalt und Entwicklung der größten zusammenhängenden, noch unbedeichten Inselsalzmarsch Nordfrieslands Entwicklung von mehr oder weniger ungestörten Salz-wiesen0916-391 1116-391 0916-491
Bargumer Heide64 BargumErhalt und Entwicklung eines großen ursprünglichen Binnendünengebietes Erhalt des historisch geprägten offenen bis halboffenen Heide-charakters1320-302
Bottschlotter See185Dagebüll, Risum-LindholmErhalt des von großflächigen Röhrichten und Großseggenriedern eingenommenen sowie von Feuchtgrünland unterschiedlicher Ausprägung umgebenen Bottschlotter Sees1219-391
Brösumer Spätinge33Sankt Peter-OrdingErhalt als Brut- und Rastlebensraum für Wat-, Wasser- und Röhrichtvögel Erhalt des bedeutenden Biotopkomplexes aus Wasserflächen, Schilfröhrichten, Feuchtgrünland und Salzwiesen
Ehemaliges Katinger Watt407Tönning (Stadt)Erhalt und Entwicklung der insgesamt naturnahen Eidermündungslandschaft Erhalt großflächiger Schilf- und Meersimsenröhrichten mit landeinwärts anschließenden, extensiv genutzten, aussüßenden Salzwiesen X1719-391 0916-491
Eichenwälder bei Wittbek44WittbekErhalt und Entwicklung zweier kleinerer strukturreicher Eichen-Mischwälder mit Resten früher verbreiteter Waldbilder1521-391
Erweiterung Amrumer Dünen66Wittdün auf AmrumEinbeziehung und Erhalt des Dünengebietes östlich des bestehenden Naturschutzgebietes1315-391 0916-491
Erweiterung NSG Baakdeel Rantum/ Sylt84SyltErhalt der Dünenmorphologie und der typischen Dünenvegetation1115-391 0916-491
Erweiterung NSG Braderuper Heide71Kampen (Sylt), Wenningstedt-BraderupEinbeziehung, Erhalt und Entwicklung von unmittelbar angrenzenden Flächen1016-392 0916-491
Erweiterung NSG Erlenbruch bei Leck / Schwarze Au23Leck, StadumEinbeziehung und Erhalt des morphologisch ausgeprägten Talraumes der Schwarzen Au sowie eines angrenzenden Binnen-dünenkomplexes1220-301
Erweiterung NSG Hörnum Odde26Hörnum (Sylt)Einbindung und Erhalt des im Nordosten an das bestehende Naturschutzgebiet angrenzenden Dünenkomplexes (”Weiße Düne”)1115-391 0916-491
Erweiterung NSG Löwenstedter Sandberge89Joldelund, Kolkerheide, LöwenstedtEinbeziehung, Erhalt und Entwicklung von direkt an das Naturschutzgebiet angrenzenden FlächenX1320-304
Erweiterung NSG Lütjenholmer Heidedünen317Goldelund, LütjenholmEinbeziehung und Erhalt von angrenzenden Flächen in der Binnendünen- und Heidelandschaft an der Soholmer AuX1219-391 1320-302
Erweiterung NSG Morsum Kliff177SyltErhalt und Entwicklung der natürlichen Übergänge von trockener Heide über Feuchtheide bis hin zur Salzwiese0916-391 1116-391 0916-491
Erweiterung NSG Nord-Sylt60List auf SyltEinbeziehung und Erhalt einiger wichtiger Flächen (Dünengipfel und zwei nasse Dünentäler westlich List) in das bestehende Naturschutzgebiet0916-392 0916-491
Erweiterung NSG Eichkratt Schirlbusch60DrelsdorfEinbeziehung, Erhalt und Entwicklung von direkt an das Naturschutzgebiet angrenzenden FlächenX1320-303
Erweiterung NSG Schwarzberger Moor11WestreErhalt und Entwicklung eines durch hohe Dünen und zwei größere Zwischenmoore geprägten Kernbereichs der Binnendünenlandschaft1119-303
Erweiterung NSG Süderberge15SüderlügumEinbeziehung und Erhalt ökologisch gleichwertiger, zur Zeit durch die Naturschutzgebietsgrenze geteilter Lebensräume1119-303
Erweiterung NSG Süderlügumer Binnendünen und Schwansmoor134Süderlügum, WestreEinbeziehung und Erhalt eines stark reliefierten, fast baumfreien Binnendünengebietes mit Dünen- und Heidevegetation verschiedener Altersstadien1119-303
Godelniederung158Borgsum, Nieblum, Utersum, WitsumErhalt einer Salzwiesen- und Niederungslandschaft Erhaltung des unterschiedlichen Zusammenspiels zwischen Salz- und Süßwasser Erhalt der küstenmorphologischen Vorgänge, insbesondere im Mündungsbereich der Godel in das Wattenmeer Hinweis: Berücksichtigung der insularen Planung0916-391 1316-391 0916-491
Gotteskoogsee466 Emmerlsbüll-Horsbüll, Holm, Neukirchen, Niebüll (Stadt), UphusumErhalt und Entwicklung eines sehr großflächigen geschlossenen Röhrichtbiotopkomplexes Erhalt zahlreicher kleinerer eingelagerter Weidengebüsche um zentrale etwa 30 Hektar große offene Wasserfläche Erhalt der speziellen hydrologischen Situation Erhalt des brackigen Gewässermilieus Hinweis: Schutz ist durch grundbuchliche Sicherung gewährleistet1119-401
Haasberger See66Humptrup, SüderlügumErhalt des zunehmend verlandenden, von großflächigen Schilf-Röhrichten unterschiedlicher Ausprägung eingenommenen und von Grünländereien umgebenden Sees1119-401
Hallig Gröde-Appelland189GrödeErhalt der vorhandenen Struktur- (Priel- und Flutstrukturen) und Vegetationsvielfalt Hinweis: Schutz ist durch das Halligprogramm gewährleistet0916-391 0916-491
Hallig Langeneß838LangeneßErhalt und Wiederherstellung möglichst naturnaher Salzwiesenstrukturen, wie sie sich durch die Höhenlage der Hallig und die Lage der Sommerdeiche ergeben Verteilung von Weide- und Mähflächen nach altem Vorbild über lange Zeit Abstimmung der touristischen Belange mit den Naturschutzzielen und -erfordernissen Hinweis: Schutz ist durch das Halligprogramm gewährleistet0916-391 0916-491
Hallig Nordstrandischmoor165NordstrandErhalt der vielfältigen, früher durch die ungehemmte Gezeiten- und Meeresdynamik entstandenen Salzwiesenstrukturen Hinweis: Schutz ist durch das Halligprogramm gewährleistet0916-391 0916-491
Hallig Oland94LangeneßErhalt großer ungenutzter Vorlandbereiche mit umfangreichen Seegraswiesen, höhergelegenen Salzwiesen und extensiv nutzbaren Grünlandbereichen im Übergang zu bunten Süßgrasrasen auf engem Raum Hinweis: Schutz ist durch das Halligprogramm gewährleistet0916-391 0916-491
Hauke-Haien-Koog558Dagebüll, OckholmErhalt und Entwicklung der Wasserflächen mit stark gegliederten Schilfröhrichten und angrenzenden Feuchtgrünlandflächen 1219-391 0916-491
Hörnumer Dünen196Hörnum (Sylt)Erhalt von großen, nassen, von einzelnen niedrigen Dünenzügen oder -kuppen weiter gegliederten Dünentälern Hinweis: Prüfung einer Erweiterung im Bereich der Pidder-Lüng-Kaserne nach deren Beseitigung0916-391 1115-391 0916-491
Hülltofter Tief / Ruttebüller See91Aventoft, NeukirchenErhalt und Entwicklung der eingedeichten, großflächig von Röhrichten und Weidengebüschen eingenommenen Wiedau-Niederung Erhalt des von einer geschlossenen Röhrichtzone umgebenden Ruttebüller Sees 1118-301 1119-401
Kuhholz Gaarde/ Gaarder Bauernwald19SprakebüllErhalt und Entwicklung eines grundwasserbeeinflussten Primärwaldrestes aus altem Gutsbesitz1220-301
Küstendünen Sankt Peter372Sankt Peter-OrdingErhalt und Entwicklung des einzigen bedeutenden Festlanddünengebietes der Deutschen Nordseeküste 0916-391 1617-301 0916-491
Leckfeld279Leck, Tinningstedt, KlixbüllErhalt und Entwicklung des noch erhaltenen Teils der Heidelandschaft im Übergang zwischen grundwasserbeeinflusster Altmoränenrandlage zu anschließenden Niederungen Erhalt von Feuchtheiden, Heide und Moorweihern Erhalt der botanisch besonders wertvollen Sonderstandorte auf MergelX1219-301
Lister Marsch103List auf SyltErhalt von Brackwasser-röhrichten, -hochstauden-fluren, aussüßenden und zum Teil quellwasserbeeinflussten Salzwiesen und Verlandungsstadien sowie Graudünenresten, Feuchtheide-Moor-Komplexe und Magerrasen-, Heideinitialvegetation0916-391 0916-392 0916-491
Lütjenholmer Süderheide212Bargum, Bordelum, LangenhornErhalt und Entwicklung einer naturnahen Heide-, Binnendünen- und Talmoorlandschaft Sicherung des Lebensraumes seltener Tiere und Pflanzen als Ausschnitt der historischen Kulturlandschaft Anmerkung: Einstweilig sichergestellt durch Landesverordnung vom 10. Mai 2001, GVOBl. Schl.-H., Seite 69 Sicherstellungs-VO ist ausgelaufenX1320-302
Marineflugplatz Westerland / Sylt656Sylt, WenningstedtErhalt und Entwicklung eines Biotopkomplexes aus verschiedenen Heidetypen, Magerrasen und ungenutzten oder landwirtschaftlich extensiv genutzten Bereichen Sicherung von Bereichen mit sehr hohem Entwicklungspotenzial mit besonderer Bedeutung für den Tier-, vor allem aber Pflanzenartenschutz Erhalt und Pflege der bestehenden Heideflächen 1016-392
Rantumer Salzwiesen45SyltErhalt und Entwicklung der ausgedehnten, zusammen-hängenden Salzmarsch an der Wattenmeer exponierten Küste vor Rantum0916-491
Risum/ Nord-Amrum73Norddorf auf AmrumErhalt von teilweise mehr oder weniger nassen von Röhrichten eingenommenen kuppig überdünten Bereichen mit zahlreichen Kleinstrukturen der ehemaligen Priele, Fluttümpel, Kleinstdünen Erhalt eines Teils des klein-flächigen Standortmosaiks mit Vorkommen auch besonders schützenswerter Pflanzen und Tierarten1315-391 0916-491
Schobüller Küste60Husum (Stadt), WobbenbüllErhalt und Entwicklung des einzigen unbedeichten Küstenabschnitts der westlichen schleswig-holsteinischen Festlandküste mit direkt an die Küste reichender Geest mit Magergrasfluren und vorgelagerten Brackwasserröhrichten und Salzwiesen0916-491
Schwabstedter Westerkoog248Rantrum, Schwabstedt, Südermarsch, WischNatürliche Weiterentwicklung des seit seiner Eindeichung weitestgehend landwirtschaftlich nicht mehr genutzten Polders (Einrichtung zur Regulierung von Hochwasserständen) Erhalt großflächiger Schilfröhrichte und eingestreuter größerer Weidengebüsche sowie einigen kleineren Wasserflächen und einzelne, botanisch wertvolle Niedermoorgrünländereien Hinweis: Prüfung der Möglichkeit einer Erweiterung in westliche Richtung Für das Gebiet wurden freiwillige Naturschutzvereinbarungen getroffen, so dass derzeit von einer Naturschutzgebietsausweisung abgesehen wird1622-493
Talraum Ahrenshöft113Ahrenshöft, ViölErhalt und Entwicklung des sehr strukturreichen Talraumes Sicherung der hohen Lebensraumvielfalt mit Hoch- und Niedermooren, quelligem, artenreichem Grünland sowie einer an Kleinstrukturen (insbesondere ausgeprägtem Trockenwallsystem) reichen Weidelandschaft1420-391
Untere Arlau72Hattstedter Marsch, StruckumErhalt und Entwicklung des eingedeichten, von Flutrasen-Röhricht-Komplex geprägten Unterlaufs der Arlau
Wälder der Ostenfelder Geest454Ostenfeld (Husum), Winnert, WittbekErhalt und Entwicklung des Kerngebietes des nordfriesischen Laubwaldbestandes mit seinem zusammenhängenden, weitgehend intakten und im Kreis einmaligen Quell- und Fließgewässersystem 1521-391
Waldhusener Tief60PellwormErhalt des alten Flutrinnensystemes mit begleitenden Grünlandflächen und Salzrasen mit einem möglichst naturnahen Wasserregime, soweit wasserwirtschaftlich vertretbar
Kreis Schleswig-Flensburg
Bachschlucht Boltoft4SterupErhalt und Entwicklung der am besten erhaltenen Bachschlucht im zentralen Angeln
Bauernwald Fehrenholz19Hasselberg, Kronsgaard, MaasholmErhalt eines urtümlichen Bauernwaldes mit den traditionellen, durch Extensivnutzung geprägten Waldbildern1225-355
Blixmoor12WeesErhalt und Entwicklung des einzigen Restmoorkomplexes Sicherung des Vorkommens charakteristischer und seltener Lebensgemeinschaften und -arten1123-392
Bollingstedter Moor96BollingstedtErhalt und Entwicklung eines teilweise wiedervernässten großflächigen Hochmoores
Brodersbyer Noor28BrodersbyErhalt und Entwicklung eines Schleinoores mit beispielhafter Parallelentwicklung von genutzten und ungenutzten Salzwiesenstandorten und Quellbereichen1423-394 1423-491
Bruchwald westlich Regelsrott14StangheckErhalt und Entwicklung eines der letzten Beispiele fast ungestörter Nasswälder (Quellbruch, Stauden-Eschenwald) in Angeln
Buchenmischwald bei Bergenhusen131Bergenhusen, WohldeErhalt und Entwicklung eines in Größe und Ausstattung im Naturraum einzigartigen Buchenmischwaldes1621-301
Busdorfer Tal70 Busdorf, Dannewerk, Schleswig (Stadt)Erhalt und Entwicklung einer geologisch und geomorphologisch beispielhaften eiszeitlichen Landschaftsform mit einem standörtlich vielgestaltigen Spektrum an naturnahen und extensiv genutzten Biotopen1523-381
Erweiterung Niederungsbereich Alte Sorge1.178Bergenhusen, Börm, Erfde, Klein Bennebek, Meggerdorf, Norderstapel, TielenErhalt und Entwicklung des gesamten Niederungsbereiches der Alten Sorge 1622-308 1622-391 1622-493
Erweiterung NSG Düne am Rimmelsberg89Janneby, JörlEinbeziehung von Flächen zur Entwicklung einer großflächigen, überwiegend offenen Landschaft mit weiträumigen Magerstandorten und daran angepasster Vegetation und Fauna Erhalt und Regeneration der für das Gebiet charakteristischen Heideweiher1321-303
Erweiterung NSG Geltinger Birk377Gelting, NiebyEinbindung angrenzender naturnaher Eichenmischwälder, Kliffküste mit vorgelagerten Quellbereichen sowie Teile der ausgedehnten Strandwallandschaft1123-393 1123-491
Erweiterung NSG Haithabu-Dannewerk6Dannewerk, EllingstedtEinbeziehung der noch nicht als NSG ausgewiesenen Teile des Danewerks sowie begleitender Flächen
Erweiterung NSG Reesholm/ Schlei58SchaalbyEinbeziehung insbesondere von Eigentumsflächen der Stiftung Naturschutz in das bestehende NSG1423-394 1423-491
Erweiterung NSG Tetenhusener Moor324Alt Bennebek, Kropp, TetenhusenEinbeziehung insbesondere angrenzender Moorgrünländereien unterschiedlicher Ausprägung (zum Beispiel Kleinseggenrieder, Pfeifengrasbestände, Feuchtgrünland)X1622-391 1622-493
Fördeküste Wille/ Westerwerk204Glücksburg (Ostsee) (Stadt), WeesErhalt und Entwicklung eines ökologisch und geomorphologisch hoch interessanten Lebensraumes mit enger Verzahnung von salz- und süßwasserbeeinflussten, trockenen und nassen sowie kalkarmen und kalkreichen Biotoptypen1123-393
Großer Bauernwald bei Atzbüll11Esgrus, NiesgrauErhalt und Entwicklung dieses überdurchschnittlich ausgestatteten, teils extensiv genutzten, teils urwüchsigen Bauernwaldes
Grünlandniederung „Idstedtwege“45Idstedt, Lürschau, NeuberendErhalt dieses größeren aus der Nutzung genommenen Talraumes mit vielfältigem Biotopmosaik 1324-391
Gunnebyer Noor106UlsnisErhalt und Entwicklung eines Schleinoores mit den größten zusammenhängenden Salzwiesen 1423-394 1423-491
Habernis und Umgebung331Quern, Steinberg, SteinbergkircheErhalt und Entwicklung einer ostseegeprägten, quellreichen Talaue mit randlichen Buchenwäldern und vorgelagerten charakteristischen Küstenlebensräumen Für das Gebiet wurden freiwillige Naturschutzvereinbarungen getroffen, so dass derzeit von einer NSG-ausweisung abgesehen wird1123-393 1123-491
Haddebyer und Selker Noor243Busdorf, Fahrdorf, SelkErhalt und Entwicklung einer geologisch und geomorphologisch beispielhaften eiszeitlichen Landschaftsform mit sehr guter Biotopausstattung X1423-394 1423-491
Kalkquellmoor bei Klein Rheide24 DannewerkErhalt und Entwicklung eines in dieser Ausprägung für den Naturraum einzigartigen Kalkquellmoores1522-301
Kesselmoor Lerchenfeld12 Norderbrarup, WagersrottErhalt und Entwicklung dieses letzten noch erhaltenen oligotrophen Kleinmoores im Randbereich des Tunneltals der Oxbek
Laubmischwald „Rumbrandt“60Silberstedt, TreiaErhalt und Entwicklung eines vielfältigen strukturierten bodenständigen großen Buchenmischwaldkomplexes1422-301
Laubmischwald an der Steenwallholter Bek88Treia, Wester-OhrstedtErhalt und Entwicklung eines reich strukturierten naturraumtypischen Buchenmischwaldkomplexes1322-391 1521-391
Laubmischwald im Süderhackstedtfeld69SüderhackstedtErhalt des von mehreren Waldformationen unterschiedlicher Standorte eingenommenen LaubmischwaldkomplexesX1421-303
Moor am Rand des Idstedtholzes8IdstedtErhalt und Entwicklung eines abwechslungsreichen Biotopkomplexes des Zwischen- und Hochmoores mit regenerierendem Torfstichgewässer1324-391
Munkbrarupau65Glücksburg (Ostsee) (Stadt) Munkbrarup, WeesErhalt und Entwicklung eines ausgedehnten und in Teilen naturnah erhaltenen Talraumes1123-305
Niehuuser Tunneltal222HarrisleeErhalt und Entwicklung einer herausragenden geologisch-geomorphologisch beispielhaften Landschaftsform mit einem vielfältigen Inventar an naturnahen und besonders schutzwürdigen Biotopen (bewaldete Kerbtäler, Hangquellmoore, Feucht- und Nassgrünland und andere)1122-391
Schafflunder Moor17SchafflundErhalt und Entwicklung eines kleinen Hoch- und Niedermoorkomplexes
Schwennautal33Glücksburg (Ostsee) (Stadt)Erhalt und Entwicklung des naturnahen, vielfältigen Bachtales1123-305
Steilküste Osterholz37 Quern, WesterholzErhalt und Entwicklung von charakteristischen Küstenökosystemen mit wenig gestörten Steilufern und angrenzender intakter Kulturlandschaft1123-393
Süderstapeler Westerkoog291SüderstapelErhalt und Entwicklung dieser Stromtal-Landschaft mit ausgedehnten Talniederungsbereichen mit größtenteils extensiv genutztem Grünland sowie Niedermoorflächen 1622-493
Talniederung Schausende11Glücksburg (Ostsee) (Stadt)Erhalt und Entwicklung eines offenen und weitgehend ungestörten Bachmündungs-/ Strandmoor- / Strandwallkomplexes1123-393
Treenetal-Bollingstedter Au579Bollingstedt, Eggebek, Langstedt, Silberstedt, Sollerup, Süderhackstedt, Tarp, TreiaErhalt und Entwicklung der Schmelzwasser-Talräume mit über weite Strecken unverbauten, natürlichen Fließgewässern1322-391
Wald bei Stausmark23Esgrus, Niesgrau, StangheckErhalt und Entwicklung eines kompakten, innen weitgehend ungestörten Waldkomplexes mit Zeugnissen einer weitgehend erloschenen bäuerlichen Waldbewirtschaftung1224-321
Waldgebiet „Mörderkoppel“ mit Bachschluchten62Niesgrau, StangheckErhalt und Entwicklung eines größeren, vielfältig strukturierten repräsentativen Laub-Mischwaldkomplexes mit Bachschluchten und Schluchtwäldern
Wallsbülller Kratt47Osterby, WallsbüllErhalt und Entwicklung eines der letzten großflächigen Kratts im Landesteil Schleswig 1121-304
Wallsbüller Strom29Meyn, Schafflund, WallsbüllErhalt eines geschlossenen Talraumes mit fast ungestörten NiedermoorbereichenX1219-391
Winderatter See500Husby, Sörup, AusackerErhalt und Entwicklung des insgesamt noch relativ intakten Niederungsökosystems des Winderatter Sees und UmgebungX1322-391
Kreis Nordfriesland / Kreis Schleswig-Flensburg
Erweiterung NSG Pobüller Bauernholz149, davon 74 Kreis Nordfriesland, 75 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Sollwitt Kreis Schleswig-Flensburg: JörlEinbindung weitgehend extensiv genutzter Laubmischwaldareale unterschiedlicher Ausprägung X1321-302
Erweiterung NSG Wildes Moor bei Schwabstedt530, davon 499 Kreis Nordfriesland, 31 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Hude, Schwabstedt, Winnert Kreis Schleswig-Flensburg: Ostenfeld (Husum), WohldeEinbeziehung und Erhalt von westlich des bestehenden NSG angrenzende, von Buchenmischwäldern, Grünland, zum Teil auch Ackerflächen eingenommenen Altmoränenhängen Erhalt und Entwicklung eines großen, überwiegend ungenutzten Geestrand - Naturraumes in Verzahnung mit historischer KulturlandschaftKreis Nordfries-land / Kreis Schleswig-Flensburg: 1322-391 1622-493 Kreis Nordfriesland: 1521-391
Ostermoor bei Seeth339, davon 231 Kreis Nordfriesland, 108 Kreis Schleswig-FlensburgKreis Nordfriesland: Seeth Kreis Schleswig-Flensburg: Norderstapel, SüderstapelErhalt und Entwicklung einer ausgedehnten Niederung mit reich strukturierten Röhrichten, Seggenriedern, Bruchwäldern, kleinflächigen Hochmoorstadien, Niedermooren sowie artenreichen Grünlandflächen Anmerkung: Einstweilen sichergestellt durch Landesverordnung vom 9. Dezember 1997, GVOBl. Schl.-H. 1998, Seite 11X1622-493
Kreis Nordfriesland / Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
Eider von Nordfeld bis Tönning858, davon 403 Kreis Nordfriesland, 455 Kreis DithmarschenKreis Nordfriesland: Drage, Friedrichstadt (Stadt), Koldenbüttel, Oldenswort, Witzwort Kreis Dithmarschen: Groven, Karolinenkoog, Kleve, Lehe, Sankt AnnenErhaltung und Entwicklung des eingedeichten Verlaufs der Eider mit unterschiedlichen Watt- und Uferbereichen Erhaltung von angrenzenden Überschwemmungsflächen und Feuchtgrünländereien Hinweis: Freiwillige Vereinbarungen liegen vor. 403 Hektar des Gebietes liegen im Kreis Nordfriesland1719-391 0916-491

) X = Gebiet konkret in Planung (siehe Kapitel 4.2.5: Naturschutzgebiete im Hauptteil)

2) im NSG-Eignungsgebiet gelegene oder dieses umgebende Natura 2000-Gebiete, EU-Code siehe Kapitel 1.3: Natura 2000 in den Erläuterungen; Tabelle 1: Natura 2000-Gebiete