Planungs­dokumente: Entwurf Landschaftsrahmenplan für den Planungsraum II - Online-Beteiligungsverfahren

Band 2 - Erläuterungen

2.1. Böden

Böden der Ostseeküste

Die Böden der Ostseeküste gliedern sich in die Böden der Steilküsten mit Pararendzinen und Regosolen, in die Böden der Strände und Strandwälle mit den Bodentypen Strand, Gley und Regosol, in die Böden der Stranddünen mit Regosolen, Pararendzinen und Lockersyrosemen sowie in die Bereiche vom Meer abgeschnittener Buchten und Lagunen mit Niedermooren und Gleyen. Ältere Strandwälle, die zum Teil überdünt sind, können auch weiter entwickelte Böden (Podsole) tragen.

Böden der Jungmoränenlandschaften

Das Bodeninventar der Jungmoränenlandschaften wird in den lehmigen Bereichen der Grundmoränen von Parabraunerden und Pseudogleyen aus Geschiebelehm/-mergel dominiert. Typische Begleiter dieser Leitbodentypen sind Kolluvisole, Gleye und Niedermoore in den Senken sowie Braunerden in den sandigeren Partien. Die zuerst eisfrei gewordenen Bereiche im Westen der Jungmoränenlandschaften weisen häufig durch periglaziale Umlagerungen entstandene sandig-lehmige Decken auf. Hier nehmen Parabraunerden und Braunerden gegenüber den Pseudogleyen mehr Raum ein als in der jüngeren Jungmoränenlandschaft. In den glazial angelegten Gletscherschürfbecken dominieren bei gering ausgebildetem Relief Pseudogleye, bei geringem Grundwasserflurabstand auch Gleye. Seltener sind Parabraunerden und Braunerden in Beckensedimenten ausgebildet. Sandige Eisrandlagen und Binnensander werden in der Regel von Braunerden, seltener von Podsolen dominiert. Auf den selten auftretenden Flugsanddecken und Dünen hingegen finden sich verbreitet Podsole, bei jüngeren Bildungen auch Regosole bzw. Regosole über Podsolen als Zeichen mehrphasiger Flugsandsedimentation.

Größere und kleinere Niederungen werden meist von Niedermooren eingenommen, auf denen selten Hochmoore aufgewachsen sind. In Flusstälern und Auen treten verbreitet Vega-Gleye aus Auensedimenten hinzu. Trocken gefallene oder entwässerte Seen werden ebenfalls von Gleyen dominiert, die hier in Seesedimenten (Mudden) ausgebildet sind. Stoffverlagerungen in der Landschaft erfolgen im Wesentlichen durch Erosion an Hängen. In der Folge kommt es am Ober- und Mittelhang zur Ausbildung von verkürzten Bodenprofilen (Pararendzinen, Rumpf-Parabraunerden), am Unterhang und kommt es hingegen zur Anreicherung von humosem Bodenmaterial und der Ausbildung von Kolluvisolen. Daneben dominiert im Jungmoränengebiet die Verlagerung von gelöstem Kalk mit dem Sickerwasserstrom, dem Zwischenabfluss und dem Grundwasserfluss in die grundwasserbeeinflussten Senken. Bodenkundlich schlägt sich dies in der Ausbildung von Kalkgleyen und Kalkniedermooren nieder. Die Böden des Jungmoränengebietes zeichnen sich insgesamt durch eine hohe Nährstoffverfügbarkeit und Wasserhaltekraft aus und gehören daher überwiegend zu den fruchtbareren Standorten Schleswig-Holsteins.

Böden der Vorgeest

Die Vorgeest bildet den westlichen Anschluss an das Jungmoränengebiet. Ihr Bodeninventar wird von Podsolen und bei geringem Grundwasserflurabstand auch von Gleyen aus Sander- oder Flugsand dominiert. In trockenen Lagen können bei silikatreicheren und/oder lehmigeren Sanden auch Braunerden ausgebildet sein. In den Niederungen treten Nieder- und Hochmoore sowie in den Auen auch Vega-Gleye aus Auensedimenten hinzu. Dünen, die hier häufig begleitend zu Fluss- und Bachläufen vorkommen, werden von Podsolen und Regosolen dominiert. Stoffverlagerungen treten in der Vorgeest besonders häufig in Form von Flugsandverwehungen auf. Dies äußert sich im Bodeninventar mit der Ausbildung von Kolluvisolen aus vom Wind verlagertem, humosem Bodenmaterial und in der mehrphasigen Sedimentation und Bodenbildung in den Dünen. Daneben dominiert die Verlagerung von gelöstem Eisen mit dem Sickerwasserstrom, dem Zwischenabfluss und dem Grundwasserfluss in die grundwasserbeeinflussten Senken. Dies führt zur Ausbildung von Brauneisengleyen, die von Raseneisensteinbänken geprägt sein können. Insgesamt gehören die Böden der Vorgeest aufgrund ihrer geringen Nährstoffverfügbarkeit und ihres geringen Wasserhaltvermögens zu den weniger fruchtbaren Böden in Schleswig-Holstein.

Böden der Altmoränenlandschaften

Die Böden der Altmoränenlandschaften weisen ein breites Spektrum von Bodentypen auf, das in den lehmigen Bereichen von Pseudogleyen mit Übergängen zu Braunerden und Parabraunerden sowie in den sandigen Bereichen von Braunerden und Podsolen bestimmt wird. Die Ausgangsgesteine der Bodenbildung sind häufig periglaziale Bildungen (Geschiebedecksande, kaltzeitliche Fließerden, Tal- und Flugsande), Schmelzwassersande, Geschiebelehm/-mergel und seltener Beckensedimente. Die Niederungen werden von Nieder- und Hochmooren, in Auenlagen auch von Gleyen und Vega-Gleyen eingenommen. Kolluvisole aus am Hang erodiertem oder vom Wind transportiertem humosem Material treten ebenfalls verbreitet, aber meist nur kleinräumig auf. Neben den kolluvialen Umlagerungen kommt es wie in der Vorgeest häufig zur Verlagerung von Eisen mit dem Sickerwasserstrom, dem Zwischenabfluss und dem Grundwasserfluss in die Senken. Brauneisengleye mit Raseneisenstein sind auch hier typische Zeugen dieser Stoffverlagerung. Insbesondere auf Durchragungen von Altmoränen innerhalb der Marsch-, Moor- oder Sandergebiete finden sich zudem stellenweise Plaggeneschen als Zeugen besonderer mittelalterlicher Landnutzung. Die Böden der Altmoränenlandschaften sind in der Regel nährstoffreicher und mit höherer Wasserhaltekraft ausgestattet als die Böden der Vorgeest. Gegenüber den Böden der Jungmoränenlandschaften stehen sie aber in der Fruchtbarkeit meist deutlich zurück.

Böden der Marsch

Im Planungsraum sind Marschböden nur an der Eiderniederung und an der Sorge südlich von Christiansholm verbreitet. Die Vielfalt der Bodentypen reicht hier von Flusskalk- und Flusskleimarschen mit günstigem Bodengefüge über Dwog- und Knickmarschen mit ungünstigerem Bodengefüge bis zu den stark organischen und teilweise sulfatsauren Organomarschen und durchschlickten Mooren. Besonders hervorzuheben sind die Dwogmarschen mit Humusdwog, die Zeugen der Mehrphasigkeit der Ablagerung von Marschensedimenten mit zwischengeschalteter Bodenbildung darstellen, und die Organomarschen mit Ausbildung von Maibolt als Produkt der Schwefeldynamik. Marschböden über fossilen Böden der Geest (zum Beispiel Podsolen) sind Zeugnisse des nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstiegs und Sedimentationsgeschehens. Die Böden der Marsch sind im Planungsraum im Allgemeinen schluffig-tonig ausgebildet und weisen hohe Grundwasserstände auf. Sie werden daher überwiegend als Grünland genutzt und können als solche hochproduktive Standorte darstellen.

Bodenbelastung

Hintergrundgehalte und Hintergrundwerte stofflich gering belasteter Böden Schleswig-Holsteins

Der Hintergrundgehalt ist derjenige Schadstoffgehalt eines Bodens, der sich aus dem geogenen (natürlichen) Grundgehalt eines Bodens und der ubiquitären Stoffverteilung als Folge diffuser Einträge zusammensetzt. Die Hintergrundgehalte bilden die Basis für regionale Bewertungen des Bodenzustandes. Aus diesen repräsentativen Daten werden statistische Kennwerte, so genannte Hintergrundwerte, für Böden in Schleswig-Holstein abgeleitet. Die Hintergrundwerte beruhen auf den gemessenen Hintergrundgehalten und bezeichnen unter Angabe der statistischen Kenngrößen und der Differenzierung hinsichtlich der Bodeneigenschaften und Standortverhältnisse sowie der Bezugsgrößen Nutzung und Gebietstyp, die repräsentativen Stoffkonzentrationen in Böden.

Für die nachfolgend genannten Stoffe liegen regionalisierte Hintergrundwerte vor:

  • Arsen (As), Blei (Pb), Cadmium (Cd), Chrom (Cr), Kupfer (Cu), Nickel (Ni), Quecksilber (Hg) und Zink (Zn);
  • polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Benzo(a)pyren (B(a)P), polychlorierte Biphenyle (PCB 6) sowie polychlorierte Dioxine und Furane (PCDD/PCDF).

Die im Planungsraum vorkommenden Böden der Marsch weisen geogen bedingt landesweit die höchsten Gehalte an As, Cr und Ni auf. Die Gehalte einiger Schwermetalle wie beispielsweise Zn, Cr, Ni und Cd weisen eine deutliche Abhängigkeit zur Bodenart auf. Die Gehalte steigen, bedingt durch das unterschiedliche Sorptionsvermögen für Stoffe, mit abnehmender Korngröße der Bodenart an.

Bei den untersuchten organischen Schadstoffen ist diese Abhängigkeit nicht so stark. Deutlich ausgeprägt ist die hohe Affinität vieler untersuchter Schadstoffe zur organischen Substanz, so dass die Böden der An- und Niedermoore im betrachteten Planungsraum häufig die höchsten Schadstoffgehalte aufweisen. Beim Vergleich der gewichtsbezogenen Stoffgehalte (mg/kg Trockenmasse) der locker gelagerten Torfe mit denen anderer Substrate ist eine Volumenbetrachtung bzw. eine Umrechnung mit der Trockenraumdichte notwendig, um wirksame Stofffrachten betrachten zu können. Böden unter Grünland weisen höhere Gehalte der untersuchten Schadstoffe auf als Böden unter Acker. Der Grund hierfür liegt im regelmäßigen Pflügen der Böden unter Acker und der damit verbundenen Durchmischung der in die Böden eingetragenen Schadstofffracht über den gesamten Pflughorizont. Die Gehalte der Böden unter Wald liegen bei einigen Schadstoffen (Pb, Hg und PCDD/ PCDF) oberhalb derjenigen in mineralischen Böden unter Grünland, bei den Schadstoffen As, Cr, Ni und Zn treten in den Böden unter Wald jedoch die niedrigsten Gehalte auf. Der weit überwiegende Anteil der beprobten Standorte weist Schadstoffgehalte unterhalb der Vorsorgewerte der BBodSchV als niedrigstem Beurteilungsmaßstab der BBodSchV auf. Diese Standorte sind damit ohne Einschränkungen nutzbar.

Gefährdete Böden

Erosionsgefährdete Böden

Als Bodenerosion wird der Abtrag von Bodenmaterial durch Wind oder Wasser bezeichnet. Dabei wird wertvoller humoser Oberboden abgetragen und die Wahrnehmung von Bodenfunktionen sowie die Bodenfruchtbarkeit werden beeinträchtigt. Der vorsorgende Bodenschutz hat die Vermeidung von Beeinträchtigungen des Bodens und von schädlichen Bodenveränderungen durch Bodenerosion zur Aufgabe.

Winderosion

Böden, deren Oberboden erosionsanfällig, ausgetrocknet und unbedeckt ist und denen ein Windschutz, beispielsweise durch Landschaftselemente wie Knicks oder Baumgruppen fehlt, sind besonders durch Winderosion gefährdet. Dieses tritt besonders auf bei

• Sandigen Geestböden und entwässerter Moorböden,

• stabile Ostwetterlagen und trockenen Starkwinden in den Frühjahrsmonaten mit fehlendem Niederschlag,

• beschleunigter Austrocknung des unbedeckten Bodens bei geringer Luftfeuchte und starker Einstrahlung,

• lockerem Bodengefüge und geringer Aggregatstabilität auf bearbeiteten Flächen,

• geringer Bodenbedeckung zum Beispiel beim Anbau von Sommergetreide, Hackfrüchten und Mais mit spätem Saataufgang.

Die Erosionsgefährdung durch Wind wird qualitativ in sechs Gefährdungsstufen, von „keine“ bis sehr hoch, klassifiziert (siehe Abbildung 3: Winderosionsgefährdung). Sie kann beispielsweise durch eine entsprechende, möglichst ganzjährige Bodenbedeckung, die Kulturartenwahl und die Anbautechniken der Landwirtschaft, durch Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenstruktur oder durch die Anlage von Windhindernissen, verringert werden.

Wassererosion

Bodenabtrag durch Wasser wird in Hanglagen durch oberflächlich abfließende Niederschläge und durch schmelzenden Schnee insbesondere bei ackerbaulicher Nutzung bei gering bedecktem Boden verursacht. Dabei sind schluffreiche, tonarme Böden mit wenig aggregiertem Oberboden erosionsanfälliger als Böden aus groben Sanden, in denen das Wasser besser und schneller versickern kann. Lange Hänge begünstigen die Erosion. Neben der Bodenerodierbarkeit und der Hangneigung beeinflusst die Intensität des Niederschlages das Ausmaß der Erosionsgefährdung am stärksten.

Die Einstufung der Erosionsgefährdung durch Wasser erfolgt quantitativ anhand des potenziellen Bodenabtrages als Tonnen pro Hektar und Jahr in sechs Gefährdungsstufen (siehe Abbildung 4: Wassererosionsgefährdung).

Die Erosionsgefährdung durch Wasser kann zum Beispiel durch eine Bodenbedeckung in niederschlagsreichen Zeiten, die Kulturartenwahl und die Anbautechnik in der Landwirtschaft oder durch Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenstruktur verringert werden.

Verdichtungsgefährdete Böden

Als Bodenverdichtung wird die Abnahme des Porenvolumens, der Porenkontinuität und des Luftvolumens bezeichnet, die mit einer relativen Zunahme der Festsubstanz des Bodens und einer Änderung der Bodenstruktur einhergeht. Das Bodengefüge hängt von der räumlichen Anordnung der Bodenteilchen, einem System unterschiedlicher Porengrößen, ab und hat großen Einfluss auf die Bodenprozesse. Unter optimalen Bedingungen sind die Poren im Boden so ausgebildet, dass für Pflanzen und Bodenlebewesen ausreichende Mengen an Wasser mit den darin gelösten Nährstoffen sowie an Bodenluft zur Verfügung stehen. Das Bodengefüge bestimmt auch die Tragfähigkeit des Bodens. Jede mechanische Beanspruchung in Form einer Auflast führt zu einer Reduzierung der für die Wasser- und Luftversorgung optimalen Porengrößen. Bei einer relativ geringen Auflast stellt sich eine reversible (elastische) Verformung ein, die nach dem Beenden der Belastung wieder in den Ausgangszustand zurückkehrt. Kommt es zu einer Belastung, die den Punkt der Eigenstabilität des Bodens, die Vorbelastung, überschreitet, so zeigt sich eine plastische Verformung. Diese ist nicht reversibel und der Boden kehrt nicht vollständig in den Ausgangszustand zurück. Somit kommt es vor allem beim Überschreiten der Vorbelastung zu einer gegeneinander gerichteten Scherung und Einregelung der Bodenpartikel, wobei die feste Phase zu- sowie die flüssige und gasförmige Phase abnimmt und der Boden auf diese Weise verdichtet wird. In Abhängigkeit von der Korngrößenzusammensetzung und dem Wassergehalt reagieren die Böden unterschiedlich empfindlich auf mechanische Beanspruchungen. Aufgrund ihrer runden Kornstruktur sind die von Natur aus kompakter gelagerten Sande weniger verdichtungsempfindlich als Tone, Lehme und Schluffe. Mit zunehmendem Wassergehalt nimmt die Verdichtungsgefährdung der Böden in abnehmender Reihenfolge ihrer Korngröße von Sand zu Ton ebenfalls zu, da die Anziehungskräfte zwischen den Bodenteilen durch das Wasser vermindert werden. Als besonders schwerwiegend hat sich das Problem der Unterbodenverdichtung unterhalb der Pflugsohle auf landwirtschaftlichen Flächen gezeigt. Neben der verminderten Wasser- und Luftversorgung für Pflanzen und Mikroorganismen macht dabei auch ein erhöhter Eindringwiderstand für die Pflanzenwurzeln eine Bewirtschaftung zunehmend problematischer. Im Gegensatz zu den Oberböden können in Unterböden die Gefügeschäden durch Bodenbearbeitung nur sehr schwer behoben werden.

2.2. Bodenfunktionen

Um den Schutz der natürlichen Funktionen und der Funktion „Standort für die landwirtschaftliche Nutzung“ in Planungs- und Zulassungsverfahren umsetzen zu können, werden die natürlichen Bodenfunktionen in Teilfunktionen untergliedert und mit Kriterien, Methoden und Parametern zur Bewertung verbunden. Mit Blick auf die Ziele des vorsorgenden Bodenschutzes werden von diesen Teilfunktionen sechs Kennwerte von besonderer Bedeutung zur Charakterisierung der natürlichen Bodenfunktionen sowie die Nutzungsteilfunktion „Standort für die landwirtschaftliche Nutzung“ beschrieben und in Bewertungskarten dargestellt (siehe Tabelle 12: Ausgewählte Bodenteilfunktionen mit besonderer Bedeutung für Schleswig-Holstein, Abbildungen 5 – 11: Bodenkundliche Feuchtestufen, Wasserhausalt: Feldkapazität im effektiven Wurzelraum, Wasserhaushalt: Sickerwasserrate, Nährstoffhaushalt: Nährstoffverfügbarkeit, Bodenwasseraustausch, Gesamtfilterwirkung und Natürliche Ertragsfähigkeit). Die Teilfunktion „Bestandteil des Wasserhaushaltes“ wird hierbei nach zwei Kriterien bzw. Kennwerten bewertet.

Zur Bewertung der Teilfunktionen wurden als bodenbezogene Daten grundsätzlich zu diesem Zweck aufbereitete Daten der amtlichen Bodenschätzung verwendet. Diese liegen nur für landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzte Flächen vor. Für die verbleibenden Flächen erfolgte die Datenaufnahme über die bodenkundlichen Landesaufnahme im Maßstab 1:25.000 oder im gröberen Maßstab. Aus den Daten wurden die für die Bodenbewertung erforderlichen bodenkundlichen Parameter abgeleitet. Daten des Deutschen Wetterdienstes dienen zur Berechnung der erforderlichen klimatischen Parameter und werden in die Kennwertermittlung einbezogen. Die Kennwerte Feldkapazität im effektiven Wurzelraum, Sickerwasserrate, Nährstoffverfügbarkeit, Bodenwasseraustausch (Nitratauswaschungsgefährdung) sowie Gesamtfilterwirkung werden unter „Ackernutzung“ ermittelt und dargestellt. Die Bewertungsergebnisse werden in Stufen klassifiziert. Die folgenden Ausführungen zu den einzelnen Bewertungskarten geben Auskunft über die Bedeutung des bewerteten Kriteriums im Hinblick auf die jeweilige Bodenteilfunktion und erläutern regionale Ausprägungen der Böden bei der Wahrnehmung von Bodenteilfunktionen. Die in landesweiten, hochauflösenden Kartendarstellungen vorliegenden Bewertungsergebnisse wurden für die vorliegende Darstellung im Maßstab 1:250.000 auf der Grundlage der Bodenschätzung und der bodenkundlichen Landesaufnahme stark generalisiert.

Bodenkundliche Feuchtestufe

Die bodenkundliche Feuchtestufe ist ein Maß zur Klassifikation der Bodenwasserhaushaltsverhältnisse und charakterisiert die Bodenteilfunktion „Lebensraum für natürliche Pflanzen“ (Abbildung 5: Bodenkundliche Feuchtestufen). Sie wird maßgeblich vom Wasserrückhaltevermögen, dem Grundwasseranschluss, dem Niederschlag und der Evapotranspiration gesteuert. Die Klassifikation ist so gewählt, dass trockene Böden mit niedrigen- und feuchte Böden mit hohen Kennzahlen belegt werden. Die gewählte Skala reicht von stark trocken bis nass. Standorte mit sehr niedrigen oder sehr hohen bodenkundlichen Feuchtestufen sind für eine landwirtschaftliche Nutzung häufig nicht oder nur bedingt geeignet. Diese Standorte werden kaum oder nur extensiv genutzt. Sie sind als Extremstandorte daher für den Naturschutz häufig von besonderem Interesse. Standorte mit mittleren Feuchtestufen sind meist ohne Entwässerungsmaßnahmen vielfältig nutzbar und bieten auf diese Weise vielen Lebensgemeinschaften einen Lebensraum.

Die Ostseeküste ist im Planungsraum über weite Strecken als Ausgleichsküste ausgebildet, wobei an vielen Stellen ehemalige Buchten durch Strandhaken abgeschnürt wurden. Die dort in Lagunen entstandenen Moore und die angrenzenden, stark grundwasserbeeinflussten Böden stellen potenziell einen sehr wertvollen Lebensraum für natürliche Pflanzengesellschaften dar, die feuchte bis nasse und salz-/brackwasserbeeinflusste Standorte bevorzugen. Im östlichen Teil der Jungmoränenlandschaften herrscht ein starker kleinräumiger Wechsel der Bodensubstrate von Reinsanden bis tonigen Lehmen vor. Dementsprechend sind die Standorte hier meist als schwach bis stark frisch, aber teilweise auch als schwach trocken einzustufen. In den Flussniederungen und an den Seen gibt es mittel bis stark feuchte Sonderstandorte, die wertvolle Lebensräume für natürliche Pflanzengesellschaften bieten. Der westliche Teil des Östlichen Hügellandes besteht neben Geschiebelehm häufiger auch aus Geschiebesanden, so dass die Böden hier ein mittleres Wasserrückhaltevermögen besitzen und die Standortverhältnisse als schwach frisch bis schwach trocken einzustufen sind. Als Besonderheit ist in diesem Gebiet der Schnaaper Binnensander zwischen Eckernförde und der Schlei zu nennen, der schwach bis mittel trockene Standortverhältnisse aufweist. In das Östliche Hügelland sind die Flussniederungen der Eider, der Osterau, der Habyer Au und weiterer kleinerer Auen eingeschnitten. Dort sind häufig mittel feuchte Verhältnisse als Lebensraum für entsprechende natürliche Pflanzengesellschaften zu finden. Die Böden der tiefer gelegenen Vorgeest werden häufig durch hoch stehendes Grundwasser beeinflusst und sind großflächig als mittel feucht eingestuft. Dies betrifft nicht nur die Eiderniederung, sondern zum Beispiel auch die Niederungen der Sorge, der Bokeler Au, der Fuhlenau, der Höllenau und der Stör. In diesen Fluss- und Auenbereichen gibt es für natürliche Pflanzengesellschaften feuchter Standorte großflächig Lebensräume. Der Grundwasseranschluss der Böden bleibt auch bei leicht ansteigendem Relief häufig erhalten, so dass viele Böden der Vorgeest als schwach feucht bis stark frisch einzustufen sind. Demgegenüber verlieren die Böden auf den Altmoränenkernen der Hohen Geest bei zunehmender Höhenlage schnell den Grundwasseranschluss, so dass hier schwach trockene bis schwach frische Feuchtestufen vorherrschen. An einigen Stellen besteht die Hohe Geest aus sehr grobkörnigen Kiesen oder es sind Flug- und Dünensande aufgeweht worden, so dass teilweise auch Böden mit einem sehr geringen Wasserrückhaltevermögen und stark bis mittel trockene Standortverhältnisse auftreten. Großflächiger sind hiervon die Gebiete westlich von Owschlag und Lohe-Föhrden, bei Nortorf und bei Meezen betroffen, die natürlichen Pflanzengesellschaften trockener Standorte einen Lebensraum bieten.

Feldkapazität im effektiven Wurzelraum

Die Feldkapazität ist die Menge an Wasser, die der Boden pflanzenverfügbar entgegen der Schwerkraft halten kann. Bezogen auf den effektiven Wurzelraum spricht man von der Feldkapazität im effektiven Wurzelraum (FKWE). Diese ist geeignet, die allgemeinen Wasserhaushaltverhältnisse und damit die Bodenteilfunktion „Bestandteil des Wasserhaushaltes“ zu charakterisieren (Abbildung 6: Wasserhaushalt: Feldkapazität im effektiven Wurzelraum). Hohe Ton-, Schluff- und Humusgehalte bewirken eine hohe Feldkapazität im effektiven Wurzelraum und umgekehrt. Die Feldkapazität im effektiven Wurzelraum kann durch einen hohen Grundwasserstand begrenzt werden, da dieser den effektiven Wurzelraum einschränkt. Die Feldkapazität im effektiven Wurzelraum wird in Volumenprozent des Bodens oder in Millimeter Wassersäule angegeben und in fünf Stufen klassifiziert. Die Einstufung erfolgt in 100 Millimeter-Schritten. Je niedriger die Feldkapazität im effektiven Wurzelraum ist, desto weniger Wasser kann in niederschlagsreichen Zeiten zurückgehalten und in niederschlagsarmen Perioden teilweise wieder bereitgestellt werden. Bei geringerer Feldkapazität kommt es in niederschlagsreichen Zeiten schneller zur Versickerung und zur Grundwasserneubildung (siehe auch Sickerwasserrate).

Da die Feldkapazität im Wesentlichen von der Bodenart und vom Humusgehalt bestimmt wird, orientiert sich ihre Ausprägung stark an den bodeneigenen Merkmalen der Naturräume Schleswig-Holsteins. Die Jungmoränenlandschaften sind hinsichtlich der Einstufung der Feldkapazität im Wesentlichen durch einen kleinräumigen Wechsel gekennzeichnet. Tendenziell nimmt die Feldkapazität aufgrund nach Westen abnehmender Tongehalte von einem hohen Niveau im Osten bis auf ein mittleres Niveau im Westen ab. Eingestreut finden sich im Östlichen Hügelland aber auch einige Gebiete, in denen Böden vorkommen, die sich überwiegend auf Reinsanden entwickelt haben und deren Feldkapazität sehr gering ist. Als Beispiele sind die Holsteinische Schweiz, das Eidertal vom Westensee bis Kiel und der Schnaaper Sander zu nennen. Am Kossautal und nördlich des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Schinkel und Neuwittenbek sind größere Gebiete zu finden, in denen die Feldkapazität im effektiven Wurzelraum aufgrund schwach lehmiger Sande als gering einzustufen ist. Die Böden am Westrand des Östlichen Hügellandes, die aus Reinsanden und schwach schluffig-lehmigen Sanden bestehenden Böden der Vorgeest und die sandigen Böden der Altmoränenlandschaften besitzen nur eine sehr geringe Feldkapazität. Die Böden der lehmigen Altmoräne erreichen wegen ihrer etwas höheren Tongehalte eine geringe Feldkapazität im effektiven Wurzelraum. In den Niederungen der Fuhlener und der Buckener Au liegen Niedermoore, deren Torfe eine hohe Feldkapazität aufweisen. Die Hochmoore und Flussmarschen entlang der Eider besitzen aufgrund der Torfverbreitung bzw. infolge der hohen Tongehalte eine hohe bis sehr hohe Feldkapazität.

Sickerwasserrate

Die Sickerwasserrate beschreibt diejenige Wassermenge pro Zeiteinheit, die der Boden aufgrund seines beschränkten Wasserhaltevermögens nicht mehr halten kann und die den effektiven Wurzelraum daher verlässt bzw. versickert. Die Sickerwasserrate ist geeignet, den wichtigen Aspekt der Abgabe von Bodenwasser aus dem Wurzelraum in Richtung Grundwasser und damit die Bodenteilfunktion „Bestandteil des Wasserhaushaltes“ zu beschreiben (Abbildung 7: Wasserhaushalt: Sickerwasserrate). Dabei werden keine lateralen Abflüsse berücksichtigt, so dass Entwässerungsmaßnahmen an dieser Stelle nicht betrachtet werden. Für die Berechnung wird unter anderem die klimatische Wasserbilanz verwendet, da ein Teil des Niederschlages verdunstet oder von den Pflanzen transpiriert wird. Das restliche Wasser wird vom Boden zurückgehalten, soweit dieses das Wasserspeichervermögen nicht überschreitet. Hohe Ton-, Schluff- und Humusgehalte bewirken ein hohes Wasserspeichervermögen. Sehr hohe Tongehalte verringern jedoch das Speichervermögen für pflanzenverfügbares Wasser. Bei Überschreitung der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum können entsprechend wassergesättigte Böden den auftreffenden Niederschlag nicht mehr aufnehmen und geben Wasser an Bodenschichten unterhalb des Wurzelraumes ab. Diese über das Jahr summierte Wassermenge wird als Sickerwasserrate bezeichnet. Die Sickerwasserrate ist dort besonders hoch, wo eine hohe Niederschlagsmenge und Böden mit geringer nutzbarer Feldkapazität zusammentreffen. Die Sickerwasserrate wird in Millimeter Wassersäule pro Jahr berechnet und in fünf Stufen klassifiziert, die durch die 10er, 25er, 75er und 90er Perzentile begrenzt werden. Böden mit Werten unterhalb des 10er Perzentils (≤ 233 Millimeter pro Jahr) besitzen eine sehr geringe und solche mit Werten über dem 90er Perzentil (≥ 403 Millimeter pro Jahr) eine sehr hohe Sickerwasserrate. Die dazwischen liegenden Stufen gering, mittel und hoch werden jeweils durch die Spannen des 10er bis 25er (234-273 Millimeter), des 25er bis 75er (274-364 mm) und des 75er bis 90er Perzentils (365 bis 402 Millimeter) repräsentiert.

Die Sickerwasserrate zeichnet die Niederschlagsverteilung im Land sehr gut nach. Die Unterschiede in der Niederschlagsverteilung spiegeln sich im Kennwert der Sickerwasserrate deutlich stärker wider als in der nutzbaren Feldkapazität des effektiven Wurzelraumes. Unterschiede in der nutzbaren Feldkapazität des effektiven Wurzelraumes sind in der Sickerwasserrate nur in Ausnahmefällen zu erkennen, etwa wenn Böden mit einer sehr geringen nutzbaren Feldkapazität des effektiven Wurzelraumes Niederschläge praktisch sofort als Sickerwasser weitergeben. Im östlichen Teil des Planungsraumes liegt die Sickerwasserrate auf einem nur geringen Niveau. In der Nordprobstei und im Gebiet zwischen Plön und Lütjenburg ist sie sogar sehr gering. Die Böden im mittleren und nordwestlichen Teil des Planungsraumes besitzen überwiegend eine mittlere Sickerwasserrate. Im Südwesten des Planungsraumes ist die Sickerwasserrate hingegen aufgrund der hier ergiebigeren Niederschläge und infolge der Höhenlage der Altmoränen hoch bis sehr hoch.

Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum

Die Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum bezieht sich auf die Menge an Nährstoffen (Kationen, nicht zum Beispiel Nitrat), die ein Boden austauschbar an Ton- und Humusteilchen sowie Oxiden und Hydroxiden binden kann. Die Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum ist somit gut geeignet, um die Bodenteilfunktion „Bestandteil des Nährstoffhaushaltes“ zu charakterisieren (Abbildung 8: Nährstoffhaushalt: Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum). Ähnlich wie bei der Feldkapazität im effektiven Wurzelraum bedingen hohe Gehalte an Ton oder Humus sowie ein großer effektiver Wurzelraum eine hohe Nährstoffverfügbarkeit und umgekehrt. Auch der pH-Wert hat einen großen Einfluss auf die Nährstoffverfügbarkeit, die somit in Abhängigkeit von der Nutzung in einem weiten Bereich schwanken kann. Die Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum wird in kmolc/ha Boden angegeben. Sie wird in fünf Stufen klassifiziert. Die Einstufung erfolgt dabei von sehr gering ( 1.200 kmolc/ha). Je höher die Nährstoffverfügbarkeit ist, desto mehr Nährstoffe kann der Boden an Austauschern binden. Dem Boden über den Luftpfad oder durch Düngung zugeführte Nährstoffe werden so vor einem Austrag mit dem Sickerwasser geschützt. Gleichzeitig wird durch eine hohe Nährstoffverfügbarkeit eine gleichmäßigere Nährstoffversorgung der Pflanzen sichergestellt.

Da die Höhe der Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum sehr stark von der Bodenart und dem Humusgehalt abhängt, spiegelt ihre räumliche Ausprägung in einem hohen Maße die naturräumliche Gliederung des Planungsraumes wider. Die Böden der Jungmoränenlandschaften weisen - abgesehen vom Westrand - einen kleinräumigen Wechsel von mittleren bis sehr hohen Nährstoffverfügbarkeiten auf. Die Nährstoffverfügbarkeit fällt dabei tendenziell von einer sehr hohen Einstufung im östlichen und nordöstlichen Teil des Kreises Plön bis zur Einstufung als mittel im Westen des Östlichen Hügellandes ab. Die Hauptursache hierfür sind die von Ost nach West ebenfalls tendenziell abnehmenden Tongehalte der Böden. Diese Verteilung wird von einigen kleineren Bereichen mit Böden aus sandigen Ausgangsmaterialien mit geringer Nährstoffverfügbarkeit unterbrochen. Am Westrand des Östlichen Hügellandes, in der Vorgeest und in den Altmoränenlandschaften wechselt die Nährstoffverfügbarkeit der Böden kleinräumig von gering bis mittel. Ausnahmen bilden lediglich kleinere Bereiche mit sehr sandigen Böden und einer sehr geringen Nährstoffverfügbarkeit. Die Flussmarschen, die sich im Westen des Planungsraumes entlang der Eider erstrecken, besitzen demgegenüber eine hohe bis sehr hohe Nährstoffverfügbarkeit.

Bodenwasseraustausch (Nitratauswaschungsgefährdung)

Der Bodenwasseraustausch kennzeichnet das Verlagerungsrisiko für nicht oder kaum sorbierbare Stoffe wie Nitrat und charakterisiert die Bodenteilfunktion „Filter für nicht sorbierbare Stoffe“ (Abbildung 9: Bodenwasseraustausch). Die Nährstoffe verbleiben fast vollständig in gelöster Form im Bodenwasser und werden bei Versickerung mit diesem verlagert. Das Verlagerungsrisiko ist hoch bei Böden mit geringem Wasserrückhaltevermögen, bei hohen Niederschlägen und bei geringer Evapotranspiration. Der Maßstab für dieses Risiko ist die Häufigkeit, mit der das Bodenwasser im Jahr ausgetauscht wird. Die Austauschhäufigkeit wird auf die Feldkapazität im effektiven Wurzelraum (FKWE) bezogen und als Volumenprozent pro Jahr (Prozent Austausch FKWE) angegeben. Der Bodenwasseraustausch bzw. das Rückhaltevermögen des Bodens für nicht sorbierbare Stoffe wird in fünf Stufen klassifiziert. Die Einstufung erfolgt dabei von sehr gering (kleiner 70 Prozent Austausch FKWE) bis sehr hoch (größer 250 Prozent Austausch FKWE). Je höher der Bodenwasseraustausch ist, desto höher ist auch das Risiko, dass die darin gelösten nicht sorbierbaren Stoffe, insbesondere Nitrat, mit dem Sickerwasser verlagert werden. Diese Stoffe stehen den Pflanzen dann nicht mehr zur Verfügung und können in das Grundwasser gelangen. Daher eignet sich der Kennwert Bodenwasseraustausch gut für die Abschätzung der Nitratauswaschungsgefährdung.

Die Nitratauswaschungsgefährdung wird hauptsächlich durch die Parameter Bodenart und Humusgehalt sowie durch die klimatische Wasserbilanz beeinflusst, wobei Unterschiede in den Bodeneigenschaften den größeren Einfluss ausüben. Dementsprechend ist in Abbildung 9: Bodenwasseraustausch die naturräumliche Gliederung des Planungsraumes wiederzuerkennen, die stark von Boden und Relief bestimmt wird.

In den Jungmoränenlandschaften besitzen die lehmigen Böden nicht nur ein vergleichsweise hohes Wasserrückhaltevermögen, sondern die Niederschläge sind in diesem Bereich des Planungsraumes auch geringer als in den übrigen Teilen. Der Bodenwasseraustausch bzw. die Nitratauswaschungsgefährdung ist hier überwiegend mittel bis gering. In der Probstei und nördlich von Plön ist der Bodenwasseraustausch sehr gering. Ein geringer Bodenwasseraustausch herrscht in Nordschwansen, im östlichen Dänischen Wohld sowie im Kreis Plön vor. Eingestreut kommen im Östlichen Hügelland einige kleinere Gebiete mit Böden aus sandigen Ausgangsmaterialien und einem hohen Bodenwasseraustausch vor. Die Böden aus sandigen Ausgangsmaterialien am Westrand des Östlichen Hügellandes, in der Vorgeest und in den Altmoränenlandschaften sind infolge ihres geringen Wasserrückhaltevermögens überwiegend durch einen hohen bis sehr hohen Bodenwasseraustausch gekennzeichnet. Die Hochmoore und Flussmarschen entlang der Eider besitzen aufgrund der Torfverbreitung bzw. infolge der hohen Tongehalte ein hohes Wasserrückhaltevermögen und weisen nur einen geringen Bodenwasseraustausch auf.

Gesamtfilterwirkung

Die Gesamtfilterwirkung kennzeichnet das Filtervermögen für sorbierbare Stoffe aufgrund mechanischer und physikochemischer Vorgänge im Boden. Der Kennwert Gesamtfilterwirkung charakterisiert die Bodenteilfunktion „Filter für sorbierbare Stoffe“ (Abbildung 10: Gesamtfilterwirkung). Unter diese Stoffe fallen insbesondere Stoffgruppen wie die Kationen der Nährstoffe, Schwermetalle und Organika, die entweder im Bodenwasser gelöst sind oder an kleinen Partikeln haften bzw. selbst in Partikelform vorliegen. In gelöster Form werden die genannten Stoffe an den Bodenaustauschern gebunden und so der Bodenlösung entzogen. Je höher die Kationenaustauschkapazität ist, desto höher ist das Filter- bzw. Bindungsvermögen. In Partikelform werden die Stoffe im Boden gefiltert, wenn sie aufgrund mechanischer Hindernisse, wie zum Beispiel am Ende von Wurmröhren, mit dem Sickerwasser nicht mehr weiter transportiert werden können. Das mechanische Filtervermögen hängt eng mit der Größe der Hohlräume im Boden zusammen, deren Gesamtheit durch die Luftkapazität gut abgebildet wird. Somit kann die Gesamtfilterwirkung in Abhängigkeit von der Kationenaustauschkapazität und der Luftkapazität abgeschätzt werden. Die Gesamtfilterwirkung wird in insgesamt elf Stufen klassifiziert, von denen in Schleswig-Holstein jedoch nur acht relevant sind. Je höher die Klassifizierungsstufe ist, desto höher ist die Gesamtfilterwirkung und desto mehr Nährstoffkationen, Schwermetalle und Organika werden im Boden zurückgehalten. In diesem Bewertungsverfahren bezieht sich die Gesamtfilterwirkung auf den obersten Meter unter Geländeoberfläche. Die Gesamtfilterwirkung ist naturgemäß in feinkörnigem Bodenmaterial mit geringer Luftkapazität am größten (zum Beispiel im Östlichen Hügelland) und in grobkörnigem Bodenmaterial mit hoher Luftkapazität am geringsten (zum Beispiel in der Vorgeest).

Da die Gesamtfilterwirkung im Wesentlichen durch bodenbezogene Parameter bestimmt wird, zeichnet Abbildung 8: Nährstoffhaushalt: Nährstoffverfügbarkeit im effektiven Wurzelraum insbesondere die naturräumliche Gliederung nach. In den vorwiegend lehmig-tonigen Böden im Osten der Jungmoränenlandschaften, die zumeist über eine hohe Kationenaustauschkapazität verfügen und eine geringe Wasserdurchlässigkeit besitzen, ist die Gesamtfilterwirkung überwiegend mittel bis hoch. Südlich und östlich des Selenter Sees kommen Bereiche mit einer hohen bis sehr hohen Gesamtfilterwirkung vor. Eingestreut gibt es auch kleinere Gebiete mit sandigen Böden, deren Gesamtfilterwirkung als sehr gering bis gering zu klassifizieren ist. Im westlichen Teil des Östlichen Hügellandes kommen in einem Streifen von Rieseby über Kiel bis zum Großen Plöner See vorwiegend Böden aus sandigen Lehmen mit einer mittleren Gesamtfilterwirkung vor. Die am Westrand des Östlichen Hügellandes, in der Vorgeest und in den Altmoränenlandschaften verbreiteten sandigen Böden besitzen bei hoher Wasserdurchlässigkeit eine nur geringe Kationenaustauschkapazität und verfügen daher über eine nur sehr geringe bis geringe Gesamtfilterwirkung. Die Flussmarschen entlang der Eider besitzen aufgrund ihres schluffig-tonigen Substrats und ihrer häufig geringen Wasserdurchlässigkeit eine hohe bis sehr hohe Gesamtfilterwirkung.

Natürliche Ertragsfähigkeit

Zur Bewertung der Nutzungsteilfunktion „Standort für die landwirtschaftliche Nutzung“ (Abbildung 11: Natürliche Ertragsfähigkeit) werden als Kriterien ausschließlich die Angaben zu den Boden- und Grünlandgrundzahlen der amtlichen Bodenschätzung verwendet. Boden- und Grünlandgrundzahlen basieren im Wesentlichen auf Daten, die vor Ort erhoben werden. Sie sind gemäß Schätzungsrahmen abhängig von der Bodenart, der Zustandsstufe, der Entstehung sowie dem Klima. Die Angaben zur Bodenart beschreiben die Korngrößenzusammensetzung. Die Bodenschätzung erfasst alle Bodenarten bis in einen Meter Tiefe und gewichtet sie hinsichtlich ihrer Relevanz für die natürliche Ertragsfähigkeit. So erhalten Bodenarten im Oberboden für das Gesamtprofil ein höheres Gewicht als Bodenarten im Unterboden. Die Zustandsstufe charakterisiert den Stand des Bodens in einer Entwicklungsreihe vom Rohboden über einen für die landwirtschaftliche Produktion optimalen bis zu einem gealterten und weniger leistungsfähigen Zustand. Dabei werden zusätzlich auch Entwässerungs- und Meliorationsmaßnahmen berücksichtigt. Die Entstehung bezeichnet das Alter und die Art des Bodenausgangsgesteins. Die Bodenart beeinflusst viele ertragsbildende Prozesse. So können Böden aus Sand bei Trockenheit weniger Wasser mit den darin gelösten Nährstoffen bereitstellen als Böden aus Lehm. Letztere können auch austauschbar gebundene Nährstoffe besser speichern. Böden gleicher Bodenart besitzen bei unterschiedlichen Zustandsstufen auch in unterschiedlichem Maße die Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe zu speichern und den Kulturpflanzen bereitzustellen. So trocknen Böden mit verdichteten Unterbodenhorizonten im Sommer schneller aus und können schlechter durchwurzelt werden. Reichliche Niederschläge können bei Böden aus Sand eine Verbesserung der Wasserversorgung bewirken, bei Böden aus Lehm dagegen zu Staunässe führen und den Luftmangel verstärken. Solche für die Ertragsfähigkeit wichtigen Unterschiede in den Standortverhältnissen schlagen sich in den Boden- und Grünlandgrundzahlen nieder. Diese Kriterien sind daher in besonderer Weise geeignet, die natürliche Ertragsfähigkeit zu kennzeichnen. Die Böden werden getrennt nach Boden- und Grünlandgrundzahl klassifiziert. Dazu werden aus insgesamt zwei, diesen Nutzungen entsprechenden Datenteilmengen jeweils das 10er, 25er, 75er und 90er Perzentil der Boden- bzw. Grünlandgrundzahlen als Klassengrenzen ermittelt. Böden unterhalb des 10er Perzentils (Bodenzahl kleiner 24 bzw. Grünlandgrundzahl kleiner 31) besitzen eine sehr geringe und solche über dem 90er Perzentil (Bodenzahl größer 74 bzw. Grünlandgrundzahl größer 72) eine sehr hohe natürliche Ertragsfähigkeit. Die dazwischen liegenden Stufen gering, mittel und hoch werden jeweils durch die Spannen des 10er bis 25er (Bodenzahl 24 bis 31 bzw. Grünlandgrundzahl 31 bis 35), des 25er bis 75er (Bodenzahl 31 bis 59 bzw. Grünlandgrundzahl 35 bis 56) und des 75er bis 90er Perzentils (Bodenzahl 59 bis 74 bzw. Grünlandgrundzahl 56 bis 72) repräsentiert.

Da die klimatischen Einflüsse in Bezug auf die Bodenschätzung für Schleswig-Holstein einheitlich bewertet werden, sind die bodenbezogenen Einflussgrößen bei der Vergabe der Boden- und Grünlandgrundzahlen entscheidend. So spiegelt sich auch in Abbildung 9: Bodenwasseraustausch die naturräumliche Gliederung des Planungsraumes gut wider. Die Böden der Jungmoränenlandschaften besitzen - mit Ausnahme des Westrandes - aufgrund ihres lehmigen Substrats zumeist eine mittlere natürliche Ertragsfähigkeit. In der Probstei und im Osten des Dänischen Wohlds sind die Böden etwas tonreicher, was hier zu einer hohen natürlichen Ertragsfähigkeit führt. Die sandigen Böden am Westrand des Östlichen Hügellandes, in der Vorgeest und im östlichen Bereich der Hohen Geest zeigen hinsichtlich ihrer natürlichen Ertragsfähigkeit in der Regel einen kleinräumigen Wechsel zwischen einer geringen und einer sehr geringen Einstufung. Daneben kommen Bereiche vor, in denen die Böden aufgrund von Grundwasseranschluss mit mittlerer Ertragsfähigkeit eine bessere Bewertung aufweisen. Im Südwesten des Planungsraumes überwiegen Böden der Hohen Geest mit etwas höheren Tongehalten. Die natürliche Ertragsfähigkeit bewegt sich hier auf einem geringen bis mittleren Niveau. Auch die überwiegend als Grünland geschätzten Böden der Eiderniederung besitzen eine geringe bis mittlere natürliche Ertragsfähigkeit.

Tabelle 12: Ausgewählte Bodenteilfunktionen mit besonderer Bedeutung für Schleswig-Holstein

Landwirtschafts- und Umweltatlas (Rubrik „Boden“ „Bodenbewertung“, Kartendar-stellung jeweils landesweit)Lebensraum, bodenkundliche FeuchtestufeWasserhaushalt, Feldkapazität im effektiven Wurzelraum (FKWE)Wasserhaushalt, SickerwasserrateNährstoffhaushalt, Nährstoffverfügbarkeit im effektiven WurzelraumFilter, BodenwasseraustauschFilter, GesamtfilterwirkungErtragsfähigkeit, natürliche Ertragsfähigkeit
Kriterien und KennwerteStandortpotenzial für natürliche Pflanzengesellschaften; bodenkundliche FeuchtestufeAllgemeine Wasserhaushalts-verhältnisse; Feldkapazität im effektiven Wurzelraum (FKWE)SickerwasserrateNährstoffverfügbarkeitRückhaltevermögen des Bodens für nicht sorbierbare Stoffe; Bodenwasseraustausch (Nitratauswaschungsgefährdung)Mechanisches und physiko-chemisches Filtervermögen; GesamtfilterwirkungNatürliche Ertragsfähigkeit; Boden- und Grünlandgrundzahl
TeilfunktionenLebensraum für natürliche PflanzenBestandteil des WasserhaushaltesBestandteil des NährstoffhaushaltesFilter für nicht sorbierbare StoffeFilter für sorbierbare StoffeStandort für die landwirtschaftliche Nutzung
Bodenfunktionen nach § 2 Abs. 2 BBodSchG1.a) Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen1.b) Bestandteil des Naturhaushalts, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen1.c) Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen aufgrund der Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere auch zum Schutz des Grundwassers3.c) Standort für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung

2.3. Geotope

Die Schutzwürdigkeit von Geotopen ergibt sich in Schleswig-Holstein vorrangig aus geomorphologischen und in Einzelfällen auch aus petrographisch-stratigraphischen, tektonischen oder paläontologischen Besonderheiten. Entsprechend lassen sich die in Schleswig-Holstein auftretenden Geotope folgenden genetischen Kategorien zuordnen:

  • glaziäre Formen wie Grund-, Seiten-, Rogen- und Jahresmoränen, die durch direkten Gletschereinfluss entstanden sind,
  • glazialtektonische Strukturen, die durch die stauchende Wirkung des Inlandeises entstandene Formen wie Falten, Überschiebungen und Boudinage beinhalten,
  • glazifluviatile Formen, bei denen es sich um durch die Schmelzwässer des Inlandeises gebildete Vollformen wie Oser, Kames, Sander und Terrassen oder um Hohlformen wie Urstromtäler und Tunneltäler handelt,
  • glazilimnische Formen wie Beckenablagerungen in Eisstauseen,
  • periglaziäre Formen wie in Frostbodenzeiten gebildete Pingos, Trockentäler, Solifluktionsböden, Eiskeilnetze und Steinsohlen,
  • fluviatile Formen, die als Kerb-, Mulden-, Trichter- und Spülmuldentäler sowie Mäander und Steilufer durch Flüsse gebildet wurden,
  • limnische Formen, die beispielsweise als Folge von Verlandungen in stehenden Gewässern gebildet wurden;
  • äolische Formen, die als Dünen, Flugsandbereiche und Deflationswannen durch Wind geschaffen wurden,
  • hydro(geo)logische Formen wie Nieder-, Übergangs-, Hoch und Quellmoore, Schwingrasen, Quellen oder Quellformen,
  • Karstformen wie Dolinen und Erdfälle, die durch die unterirdische Auflösung von Gesteinen entstanden sind,
  • marine Formen und Küstenformen wie Marschen und Wattlandschaften, Inversionsrücken, Kliffs und Strandwälle,
  • tektonische und salztektonische Formen, das heißt tiefengeologisch bedingte Strukturen wie Gräben und Kulissenfalten,
  • erdgeschichtliche Aufschlüsse des Paläozoikums (Rotliegend, Zechstein), des Mesozoikums (Buntsandstein, Kreide), des Tertiärs (Miozän), des Pleistozäns (zum Teil mit Paläoböden) und des Holozäns.

Holozäne Bodenbildungen als Archive der Natur- und Kulturgeschichte werden im vorliegenden Landschaftsrahmenplan den Archivböden (Kapitel 2.1.1.2: Böden, Geotope und Archivböden) zugeordnet, präholozänen Paläoböden den Geotopen.

In Tabelle 13: Geotope im Planungsraum sind die nach Geotoparten differenzierten Geotope und Geotop-Potenzialgebiete des Planungsraumes entsprechend des derzeitigen Bearbeitungsstandes aufgeführt. Die räumliche Verbreitung der Geotope ist in Hauptkarte 3 des Landschaftsrahmenplanes dargestellt. Eine nach Geotoparten differenzierte Übersicht der Geotop-Potenzialgebiete im Planungsraum findet sich in Kapitel 2.1.1.2: Böden, Geotope und Archivböden sowie Abbildung 7: Geotop-Potenzialgebiete des Hauptteiles.

Tabelle 13: Geotope im Planungsraum

GeotopartObjekt / ÖrtlichkeitObjektnummer GeotopObjektnummer Geotop-Potenzial- gebiet
Drumlins, drumlinisierte LandschaftenDrumlinfeld Boksee - Schönhorst - Bothkamp – BisseeDr 003
Dünen, FlugsandgebieteBinnendünen von Krummenort / Sorgbrück (4 Einzelflächen)Du 017
Binnendünen bei Bargstall (7 Einzelflächen)Du 018
Binnendünen bei Lohklindt - Hörsten – Moltkestein (7 Einzelflächen)Du 019
Binnendünen bei RüsterbergeDu 020
Binnendünen bei Schülp-Westerrönfeld (2 Einzelflächen)Du 021
Binnendünen bei Altenkattbek (2 Einzelflächen)Du 022
Binnendünen bei NienkattbekDu 023
Binnendünen bei Brammerau (2 Einzelflächen)Du 024
Binnendünen von BokelDu 025
Binnendünen bei HamweddelDu 026
Binnendünen bei StitsDu 027
Binnendünen an der Bünzener AuDu 028
Glazigene FlächenelementeKalübber Sander (2 Einzelflächen)Fl 002
Gletscherrand BordesholmFl 005
Quellen, QuellformenQuellkuppe FarbebergHy 006
KarstformenKarstgebiet von Osterby (2 Einzelflächen)Ka 007 + Zu 007
KliffsKliff SchönhagenKl 008
Kliff Bookniseck – WaabsKl 009
Kliff HemmelmarkKl 010
Kliff Mövenberg - Brunnenbek - Lindhof – Hegenwohld (2 Einzelflächen)Kl 011
Kliff Jellenbek, Surendorf, Dänisch-Nienhof, Stohl, Bülk (2 Einzelflächen)Kl 012
Kliff Bad Schilksee – KahlenbergKl 013
Kliff SatjendorfKl 014
Kliff Friederikenhof - Eitz bei WeißenhausKl 015
Kliff Lehmbergstrand / KarlsmindeKl 027
Kliff am Hemmelmarker See (3 Einzelflächen)Kl 028
Kliff Aschau (3 Einzelflächen)Kl 029
Kliff Noer – Jellenbek (4 Einzelflächen)Kl 030
Kliff FalkensteinKl 031
Kliff Düsternbrook Kl 032
Kliff MoorteichwieseKl 057
Kliff bei MönkebergKl 034
Kliff am Plöner See / Vierer See bei Ruhleben – Sandkaten (2 Einzelflächen)Kl 056
Marschen und WattlandschaftenProbsteier SalzwiesenMa 005
MoränenStauchmoräne bei Beilin (Kreis Plön)Mo 005
Moränenzug "Hornheimer Riegel" im Viehburger GehölzMo 007
Hüttener BergeMo 010
Duvenstedter BergeMo 011
Moränenzug Wacken - Bokhorst - Siezbüttel - GokelsMo 012
Gletscherrandlage OldenhüttenMo 013
Zungenbecken Goossee / Eckernförde (2 Einzelflächen)Mo 014
Boxberg - Hennstedt (Aukrug)Mo 015
Gebiet Pilsberg - Panker - DarryMo 016
KuckucksbergMo 017
Moränenwälle südöstlich PreetzMo 018
Bungsberg-GebietMo 019
Eiszeitliche Moränen im Rönner Holz und in der Rönner HeideMo 020
Moränen am DiekseeMo 022
MooreBargstedter MoorMr 004
Schwingrasen Trentmoor östlich Preetzer JahresmoränenMr 008
Kesselmoor EidertalMr 009
Verlandungsniedermoor EidertalMr 010
Wellsee - Niederung, KielMr 013
Weichsel-Kaltzeit: Pingo-ähnliche Struktur Moorsee - Niederung, südlich KielMr 014 + Qp 028
Eiszerfalls- LandschaftenNiedertaulandschaften am Schluensee und Unterer AusgrabenseeNi 007
Kameszug GrevenkrugNi 008
Niedertaubereich PohlseeNi 009
Niedertaulandschaften SteinsiekenNi 010
Glazilimnische Kames Schönwalde (4 Einzelflächen)Ni 014
Oser Os von RiesebyOs 003
Os-System von Loose / LosauOs 004
Os von Neu-DuvenstedtOs 005
Os von Höbek, OheOs 006
Os Prinzeninsel im Plöner SeeOs 007
Os von SteinsiekenOs 020
Os bei Bistensee (2 Einzelflächen)Os 024
Os bei Damendorf (Hütten)Os 025
Os von EngelauOs 029
Os-System KolholmOs 030
StrandwälleStrandwallhaken von BottsandSt 003
Strandwallebene Behrensdorf - HohwachtSt 004
Strandwälle zwischen Hohwacht und SehlendorfSt 005
Strandwallsystem und Haffsee Schwansener SeeSt 028
TalformenBachtäler und -schluchten des BungsbergesTa 008
Schwentinetal zwischen Klausdorf und PreetzTa 015
SchlüsbektalTa 016
Mühlenautal zwischen Köhner Holz und Hohenfelde / MalmstegTa 017
Kossautal (zwei Einzelflächen)Ta 018
Durchbruchstal der Schirnau Bünsdorf - Gut SchirnauTa 027
TunneltälerFuhlenseetal - Schusterkrug / KielTu 007
Tal Westensee - EmkendorfTu 008
Tal der Fuhlenau / Mühlenau, Gut Westensee - Pohlsee - Brahmsee - Nortorf und Tal der OlendieksauTu 009
EidertalTu 010
Tal Postsee - Nettelsee - HolzseeTu 011
Tal Lankersee, BornhoevedTu 012
Gletscherschürf-beckenGletscherschürfbecken des Goossees / EckernfördeZu 001
Gletscherschürfbecken Blekendorf - SehlendorfZu 003
Hüttener AuZu 007
WittenseeZu 008