Planungs­dokumente: Entwurf Landschaftsrahmenplan für den Planungsraum III - Online-Beteiligungsverfahren

Band 2 - Erläuterungen

1.12.2. Methodik zur Ermittlung der Historischen Kulturlandschaften

Historische Kulturlandschaften

In der Hauptkarte 2 Blatt 1 und 2 werden zwei Typen von Historischen Kulturlandschaften von besonderer Bedeutung dargestellt, die im Zuge der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes von der Oberen Naturschutzbehörde auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten und mit Hilfe graphischer Informationssysteme (GIS) ermittelt wurden. Die Methodik zur Ermittlung der beiden Kulturlandschaftstypen wird im Folgenden beschrieben. Bei den hier abgegrenzten und dargestellten Historischen Kulturlandschaftstypen handelt es sich um Knicklandschaften sowie um Grünland mit historischen Beet- und Grüppenstrukturen.

Historische Knicklandschaften

Zunächst wurde die Dichte linienhafter Gehölze 1*1 Kilometer Gitternetz ermittelt. Im zweiten Schritt erfolgte die Ermittlung von Verdichtungsräumen. Ausgehend von Gebieten von mindestens 600 Hektar Größe, in denen mindestens 100 Hektar eine Dichte linienhafter Gehölzstrukturen von 120 Meter pro Hektar aufweisen und die übrige Dichte mindestens 80 Meter Hektar beträgt wurden Prüfgebiete ausgewählt. In einem weiteren Schritt wurden auch Gebiete (ab 100 Hektar) in denen die Dichte linearer Gehölzstrukturen 120 Meter pro Hektar beträgt in die Prüfkulisse einbezogen.

Die oben genannten Gebiete wurden dann mit Karten der Königlich Preußischen Landesaufnahme (1877/ 1880) auf die zeitliche Kontinuität der Strukturen abgeglichen. Wenn Ausstattung und Anordnung der linienhaften Gehölzstrukturen dem Stand der Königlich Preußischen Landesaufnahme (weitgehend) entsprachen, wurde das Gebiet als Historische Knicklandschaft in die Darstellung mit aufgenommen. Die Abgrenzung der Gebiete erfolgte anhand der Topographischen Karte 1:25000 (TK 25) und einem Abgleich mit dem Luftbild. Da es sich um Knicklandschaften handelt, können Siedlungsstrukturen oder auch andere Landnutzungstypen in den Gebieten enthalten sein.

Weiterhin wurden Meldungen der Unteren Naturschutzbehörden zum Abgleich herangezogen. Auch die Darstellung historischer Knicks aus der Biotopkartierung (Landschaftsprogramm 1999) wurde diesbezüglich überprüft.

Zur Qualität der Knicks im Einzelnen kann keine Angabe gemacht werden, da diese im Rahmen der Untersuchung nicht überprüft werden konnte.

Insgesamt werden Historische Knicklandschaften ab 100 Hektar Größe dargestellt. Kleinere Gebiete mit historischer Kontinuität werden in diesem Rahmen nicht dargestellt. Auch diese sind im Hinblick auf den Schutz von historischen Kulturlandschaften und die Charakteristik einer Landschaft von Bedeutung und sollen auf örtlicher Ebene der Landschaftsplanung berücksichtigt werden.

Grünland mit historische Beet- und Grüppenstrukturen

Auf Grundlage der Digitalen Orthophotos und des Digitalen Geländemodells wurden zunächst Grüppenstrukturen erfasst. Wenn sich die daraus resultierenden Gebiete innerhalb des ATKIS-Grünlandes (2012) oder Flächen aus dem Feldblockkataster mit einem Grünlandanteil über 90 Prozent befanden, wurden Flächen ab einer Größe von 100 Hektar ausgewählt. Flächen in einer Entfernung von bis 50 Metern wurden aggregiert. Der dadurch entstandenen Kulisse an Beet- und Grüppenstrukturen wurde mit Hilfe der Karten der Königlich Preußischen Landesaufnahme (1877/ 1880) ein historischer Wert zugeordnet. Gebiete mit hoher Übereinstimmung stellen die Kulisse der historischen Beet- und Grüppenstrukturen dar. Über die Qualität des Grünlandes kann keine genauere Angabe gemacht werden, da die einzelnen Flächen nicht vor Ort überprüft werden konnten.

1.12.3. Methodik zur Ermittlung der Strukturreichen Agrarlandschaften

In der Abbildung 25: Strukturreiche Agrarlandschaften des Haupteiles werden die Strukturreichen Agrarlandschaften dargestellt, die im Zuge der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes von der Oberen Naturschutzbehörde auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten und ausgewählter Daten des Landwirtschaftlichen Flächenkatasters (LFK) mit Hilfe graphischer Informationssysteme (GIS) ermittelt wurden. Eigene Erhebungen im Gelände wurden dabei nicht durchgeführt. Die Methode zur Ermittlung der Strukturreichen Agrarlandschaften wird im Folgenden beschrieben.

Flächenkulisse und betrachtete Elemente

Zur Bestimmung des Strukturreichtums der Agrarlandschaft Schleswig-Holsteins wurden zunächst alle Flächen aus dem Landwirtschaftlichen Flächenkataster (LFK)4 zu einer Fläche zusammengefasst. Die betrachtete Flächenkulisse umfasst damit die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche Schleswig-Holsteins.

Die Elemente, die zur Ermittlung des Strukturreichtums in der Agrarlandschaft herangezogen wurden, lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Dauergrünland: Dieses Element wurde für sich betrachtet, da davon ausgegangen werden kann, dass Dauergrünlandflächen in Schleswig-Holstein per se als strukturreich anzusprechen sind. In einem späteren Schritt wurde allerdings hinsichtlich dieser Grundthese eine naturräumliche Differenzierung vorgenommen (siehe unten).
  • Naturnahe Landschaftselemente: Hier wurden zum einen die Landschaftselemente des LFK abzüglich Grabenstrukturen herangezogen. Weitere Elemente sind Biotope, Gewässer und Waldflächen (jeweils mit Flächengrößen größer ein Hektar). Diese vier Elemente wurden zusammengefasst und parallel zum Dauergrünland betrachtet.

Für die Ermittlung des Strukturreichtums der Agrarlandschaft Schleswig-Holsteins wurden ausschließlich die Elemente betrachtet, die sich innerhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen befinden. Dadurch sollte eine Verfälschung durch Umgebungseinflüsse vermieden und eine Annäherung an die Methodik des so genannten High-Nature-Value-Farmland-Monitorings erreicht werden.

Vorgehen

Die Berechnungen wurden mit Hilfe der Programme „R“5 und „ArcGis“6 durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden die Kulisse sowie die beiden oben genannten Elementkategorien mit einem 50 x 50 Meter Gitternetz gerastert. Für die erste Elementkategorie, das Dauergrünland, wurde anschließend eine 0/1-Codierung pro Rasterzelle erzeugt, die angibt, ob in einer Rasterzelle Dauergrünland enthalten ist oder nicht. Auf das Raster wurde anschließend die Moving-Window-Methode nach Kiesel und Lutze (2004)7 angewendet. Diese Methode ist geeignet, um räumlich verteilte Strukturen durch Regionalisierung und Zonierung zu einem zusammenhängenden Gebiet zu aggregieren. Dabei wird für jede Rasterzelle mittels einer Funktion ein neuer Wert bestimmt, der sich aus den Werten der umgebenden Rasterzellen in einem vorgegebenen Radius ergibt. Hier wurde als Funktion die Berechnung des Mittelwertes gewählt, bei der die Werte der Rasterzellen innerhalb des Radius addiert und durch die Anzahl der Rasterzellen dividiert werden. Als Radius wurde nach fachlicher Überlegung für beide Elementkategorien 1000 Meter gewählt.

Das Ergebnis für das Dauergrünland zeigte daraufhin Räume mit unterschiedlichen Konzentrationen an Dauergrünland. Durch die Festlegung eines Schwellenwertes für die Rasterzellen wurden die relevanten Räume selektiert. Für jedes Element der zweiten Elementkategorie wurde in einem ersten Schritt ebenfalls eine Rasterung mit einem 50 x 50 Meter Gitternetz durchgeführt. Anschließend wurden die Raster dieser Elemente addiert, das heißt es wurden die Werte der lagegleichen Rasterzellen addiert. Zusätzlich wurden die Werte der Rasterzellen normiert, indem diese durch die Anzahl der Elemente dieser Kategorie dividiert wurden. Anschließend wurde auch hier nach der Moving-Window-Methode verfahren und durch die Wahl eines Schwellenwertes relevante Räume selektiert. Die Ergebnisse der beiden Elementkategorien wurden durch Vereinigung der selektierten Räume zusammengefügt. Die als Gesamtergebnisse vorliegenden Raster wurden anschließend in Shapefiles umgewandelt, um eine weitere Bearbeitung per ArcGIS zu ermöglichen.

Für die weitere Bearbeitung in ArcGIS lagen somit zwei Grundshapes, eines zum Dauergrünland und eines zu den naturnahen Landschaftselementen vor. Aus fachlichen Gründen wurde die Entscheidung getroffen, das Dauergrünland im Westen von Schleswig-Holstein bei der weiteren Bearbeitung anders zu behandeln als das Dauergrünland im östlichen Teil. Aus diesem Grund wurde das Dauergrünland-Shape in West und Ost unterteilt. Als Grenze wurde hierbei der Grenzverlauf der biogeographischen Regionen (atlantisch/ kontinental) verwendet. Bei den nun drei vorliegenden Shapes (Dauergrünland West, Dauergrünland Ost und naturnahe Landschaftselemente Elemente) wurden Flächen, die kleiner als 25 Hektar sind, entfernt. Des Weiteren wurden Lochflächen mit einer Größe von fünf Hektar ebenfalls entfernt. Anschließend fand eine Aggregation innerhalb von 100 Metern statt.

Für den westlichen Teil von Schleswig-Holstein wurden nun die Dauergrünlandflächen selektiert, die sich entweder mit vorhandenen Natura 2000-Gebieten, mit Wiesenvogelbrutgebieten, mit Wertgrünland oder mit gegrüpptem Grünland überschneiden. Anschließend wurden erneut Flächen kleiner 25 Hektar gelöscht. Für den östlichen Teil von Schleswig Holstein wurden Dauergrünlandflächen selektiert, die eine Mindestflächengröße ab 200 Hektar aufweisen.

Anschließend wurden die Shapes zu den Dauergrünlandflächen mit dem Shape der naturnahen Landschaftselemente zusammengeführt. Daraufhin wurden die Flächen, die sich innerhalb von NSG oder Vorranggebieten für die Windkraft (gemäß des Standes zum Zeitpunkt der Bearbeitung) befinden, abgezogen. Abschließend wurden die Flächen selektiert, die mindestens 200 Hektar groß sind und Lochflächen von zehn Hektar wurden entfernt. Die Darstellungsweise der offenen Schraffur dieses Ergebnisses soll verdeutlichen, dass es sich um Räume handelt und nicht um flächenscharfe Abgrenzungen.

1.12.4. Historische Kulturlandschaftsausschnitte und Kulturlandschaftselemente

Historische Kulturlandschaftselemente sind im Planungsraum bislang nur in Ansätzen systematisch flächendeckend erfasst und im Hinblick auf die Abgrenzung und Darstellung von Historischen Kulturlandschaften bewertet worden, so dass es sich bei den in der Karte 2 Blatt 1 und 2 dargestellten historischen Kulturlandschaften nur um die Gebiete handelt, die auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten ermittelt werden konnten und die aufgrund ihrer Flächenausdehnung als solche von überörtlicher Bedeutung eingestuft wurden. Darüber hinaus gibt es weitere Historische Kulturlandschaftsausschnitte und Kulturlandschaftselemente, die im Folgenden in Form einer nicht abschließenden Auflistung aufgeführt sind. Ausführungen speziell zu Bau-, Grün- und Bodendenkmälern sowie Denkmalbereichen als Elemente der Historischen Kulturlandschaft finden sich zudem auch in Kapitel 2.1.8.2: Historische Kulturlandschaftselemente des Hauptbandes.

Kreis Dithmarschen

Marsch

  • Nordseeküste:
  • Deiche und Köge mit Entwässerungsgräben, Pump- und Schöpfwerken sowie Schleusen, entwickeltes Vorland. Salzwiesen (Hedwigenkoog, Friedrichskoog, Dieksander Koog, Kaiser-Wilhelm-Koog, Neufelder Koog).
  • Marschland:
  • Sommerköge (Barlter Sommerkoog, Alter Meldorfer Sommerkoog, Wöhrdener Sommerkoog, Hedwigen- Westerkoog/ Nordgoven-Sommerkoog, Hedwigen Sommerkoog, Wehlen (Westerdeichstrich, Nordermeldorf) Blockfluren (Hillgroven/ Norddeich, Hedwigenkoog, Wahrdammkoog, Friedrichsgabekoog, Wesselburener Deichhausen, Wesselburen, Elpersbüttel),
  • Streifenfluren (Barlt, Bereich Neuenkirchen/ Norderwöhrden/ Österwurth, Hemme),
  • Straßendörfer, Marschhufendörfer (Rethwisch, Neuenbrook),
  • Altdeich-Siedlungen und Einzelgehöfte als typische Siedlungsformen,
  • Hofwurten (Bereich Neuenkirchen/ Norderwöhrden/ Österwurth, Bereich Brunsbüttel/ Dingen / Volsemenhusen/ Ramhusen),
  • Dorfwurten (Bereich entlang der Linie Brunsbüttel – Marne – Barlt – Meldorf – Wöhrden – Wesselburen – Hemme),
  • Dreikant- und Vierkanthöfe meist auf Warften als typische Hausformen,
  • Windmühlen,
  • historische Wasserverkehrssysteme (Bootsfahrten),
  • Kirchtürme,
  • Leuchttürme als kulturlandschaftsprägende Elemente,
  • alte Torfstichgebiete (Sarzbütteler Moor, Süderholmer Moor),
  • Salzwiesen (Eidermündung),
  • Feuchtgrünland (Kudensee-Niederung, ehemaliger Fieler See und Umgebung, Rüsdorfer Moor)
  • extensiv genutztes Marschengrünland,
  • Dauerweiden mit Grüppen- und Beetsystemen,
  • Kleingewässer (Tränkekuhle).

Hohe Geest

  • Haufendörfer und verstreut liegende Einzelhöfe:
  • Heide (typische Geestinselsiedlung des Spätmittelalters mit sehr großem Marktplatz),
  • Meldorf (typische Geestrandsiedlung, karolingische Siedlung mit bedeutendstem gotischen Kirchenbau an der Westküste und flankierenden Windmühlen), Geesthardenhaus (Querdielenhaus) als historische Hausform, zahlreiche Dorfkirchen mit wertvoller Ausstattungen, Burgen und Schanzen aus dem Mittelalter historische Wegeverbindungen (Ochsenweg, Lübsche Trade, unbefestigt erhaltene Abschnitte bei Albersdorf, Holsteinerwald nordwestlich von Hohenlockstedt),
  • Mergelkuhlen (ehemaliges Gut Riese, Eggstedt),
  • Teichlandschaften (Mühlenteiche Nordhastedt, Mühlenteich Albersdorf),
  • Feuchtgrünland (Lundener Niederung, Windberger Niederung, Rüsdorfer Moor bei Heide, Mieleniederung, Süderholmer/ Ostroher Moor),
  • Kratt (Wodansberg südöstlich von Windbergen, Kratt östlich von Albersdorf, Kratt um die Ruine Marienburg südlich von Sarzbüttel, NSG „Kleve” bei St. Michaelisdonn),
  • Bauernwälder und historisch alte Wälder (Riesewohld/ Odderade, Süderholm, Albersdorf/ Bunsoh, Hollingstedt/ Krusenbusch, Arkebek/ Osterwohld, Welmbüttel, Osterrade, Süderheistedt, Wrohm, Burg/ Paradiesquelle, Wiemerstedter Gehölz),
  • Heideflächen (Gudendorf, Feuchtheide westlich von Schafstedt, Flugplatz von St. Michaelisdonn, Heide bei Welmbüttel),
  • Knicklandschaften (Windbergen, Wrohm, Tellingstedt, Pahlen, Schalkholz, Geestrand bei Kuden, Sarzbüttel/ Odderade),
  • Knickharfen (Offenbüttel, Osterwohld),
  • Megalithgräber und Grabhügel (Albersdorf, Bunsoh, Arkebek, Tensbüttel-Röst).

  • Eider-Treene-Sorge-Niederung:
  • Weitverzweigte historische Deiche zur Verbindung der Geestinseln und zum Schutz der eingedeichten Marschflächen,
  • Flussregulierungen und Entwässerungssysteme zur Trockenlegung der überschwemmten Marschflächen,
  • reiche Bauernhauslandschaft mit Fachhallenhäusern und Geesthardenhäusern,
  • frühmittelalterlichen Bauerndörfern mit romanischen Kirchen und wehrhaften Rundtürmen (Delve, Hennstedt, Lunden, St. Annen, Tellingstedt, Weddingstedt),
  • großflächige Feuchtgrünlandkomplexe, (Dellstedter Moor, Offenbütteler Moor) und Reste von großflächigem Reet (Delver Koog).

Kreis Steinburg

Marsch

  • Holsteinische Elbmarschen:
  • Glückstadt (Festungsstadt des 17. Jahrhunderts mit Idealstadt-Grundriss, Kriegshafen und Nebenresidenz der dänischen Könige), ehemalige Adligen Marschhöfe,
  • Gut Krummendiek und Schloss Heiligenstedten,
  • Fachhallenhäuser („Husmannshus“) mit seitlichen Wohnteil-Ausbauten („Krüzhus“) und die Barghäuser, die häufig von Gräben umschlossen und von Wetterschutzpflanzungen umgeben sind, als typische Bauernhäuser,
  • Wilster (mittelalterliche Siedlung mit Marschbürgerhäusern des 16. Bis 18. Jahrhunderts)
  • Krempe (mittelalterliche Siedlung mit Festungsanlage des 16. Jahrhunderts),
  • Blockfluren (Borsfleth, Wewelsfleth, Uhrendorf),
  • Gebiet der Elbmarschen mit historischen Streifenfluren zwischen Wilster und Brokdorf,
  • erkennbare Häufung der vom Denkmalschutz erfassten Hofwurten zwischen Wilster und Wewelsfleth, westlich der Stör. Abgrenzung bis zur Stör, da das Störufer nachweislich eine der frühen Besiedlungsachse in der Marsch darstellte (die Ufer der Stör lagen höher im Gelände),
  • historische Entwässerungsstrukturen: denkmalgeschützte Bockwindmühle Honigfleth und Schleuse Kasenort, Grüppensysteme, kleine alte Pumpenhäuser, Erlebbarkeit durch touristische Infrastruktur gegeben: Seilfähre Beidenfleth, Radwegenetz,
  • Teil des LSG "Kollmarer Marsch",
  • Krempermarsch,
  • in den Marschgebieten sind die historischen Siedlungsstrukturen im Wesentlichen noch vorhanden und somit die siedlungsgeschichtliche Prägung der Landschaft noch erkennbar. Besonders hervorzuheben sind die Gemeinden Neuenbrook und Rethwisch. Die siedlungsgeschichtlich auf holländische Siedler zurückgehenden Gründungen im 13. Jahrhundert weisen noch heute die typische Siedlungsform des Marschhufendorfes mit den angeschlossenen Streifenfluren der Landwirtschaftsflächen und ihren Entwässerungssystemen auf. Die wesentlichen Merkmale und Strukturen sind bis heute erhalten geblieben sind. Mehrere eingetragende Kulturdenkmale sind prägende Bestandteile dieser Kulturlandschaft,
  • Marschgrünland N-NW von Wilster, östlich des Nord-Ostsee-Kanals mit Beet-/ Grüppenstrukturen, Dauergrünland auf Moor, Flächen des Vaalermoores und Herren Moor (FFH-Gebiet),
  • Marschland um Altenmoor. Da es sich um Moormarsch handelt, unterscheidet sich dieser Landschaftsraum durch die kleinräumigere Siedlungsstruktur und die Flächenzuschnitte deutlich von den Kleimarschen. Ebenfalls liegt der Anteil an Dauergrünland deutlich höher.
  • Vorland an der Krückau bei Neuendeich. Historisches Gewässernetz, Grünland mit Beet-und Grüppenstruktur, historische Deichlinie,
  • Vorlandflächen, Prielsysteme, Schilfflächen, artenreiches Dauergrünland,
  • Deichvorland St. Margarethen (Salzwiesen) in historischer Deichlinie. Das Vorland wird durch große extensiv bewirtschaftete Grünlandkomplexe und ausgedehnte Schilfflächen geprägt. Zwei aktive Prielsysteme durchziehen die Flächen. Mittig befinden sich alte Kleiabbaustellen. Ein kleiner Hügel, der sogenannten "Lotzenbösch" ist denkmalgeschützt.

Hohe Geest

  • Heide-Itzehoer Geest:
  • Itzehoe (typische Geestrandsiedlung, mittelalterliche Marktsiedlung im Schutz einer sächsischen Burg auf einer Flusshalbinsel),
  • Gutslandschaft Schloss Breitenburg,
  • Tongrube Muldsberg, Gemeinde Mehlbek: Historische Tongrube zur Gewinnung von Zuschlagsstoffen für die Zementproduktion der ehemaligen Breitenburger Portland-Cement Fabrik. Abbau erfolgte von 1936 bis 1996. Durch Ankauf wurde das Grubenareal inzwischen für den Naturschutz gesichert (Eigentümer Gemeinde Mehlbek und Stiftung Naturschutz),
  • ausgebeutete Tongruben zur Gewinnung von Zuschlagsstoffen für die Zementproduktion im Bereich Wacken,
  • Heideflächen Blocksberg bei Vaale,
  • Gebiet "Nordoer Heide": Die Nordoer Heide befindet sich auf einer Geestinsel und wird zum Krempermoor durch ein steil ansteigendes Kliff abgegrenzt,
  • Fischteichanlagen bei Hohenlockstedt,
  • Teichlandschaft bei Sarlhusen,
  • Historische Knicklandschaft auf der Geest mit dichtem Knicknetz,
  • Reste des Ochsenweges nordwestlich Hohenlockstedt,
  • Bauernwälder und historisch alte Wälder: Drage/ Tiergarten, Hohenlockstedt/ Moltkehöhe/ Lohfiert, Christinenthal/ Scharfenhorn, Aasbüttel, Puls, Reher.

Vorgeest

  • Holsteinische Vorgeest:
  • Dorfkirchen, Wassermühlen,
  • Heide- und Moorsiedlungen der Kolonisationszeit (1761-1764),
  • Historische Dorfformen (vorwiegend Haufendörfer),
  • Burgen und Schanzen aus dem Mittelalter,
  • Abgrabungsgebiet Raum Lägerdorf (Kreide),
  • Vollständig ausgebeutete Kreidegrube „Saturn“ nördlich Ortslage Lägerdorf,
  • Flussniederungsbereich der Stör zwischen Lohbarbek und Itzehoe. Kulturhistorisch bedeutsam ist, dass die Landschaft sich als Relikt der ehemaligen Polderlandschaft der Stör zeigt. Innerhalb des Bereichs sind bereits zahlreiche Flächen durch Ankauf oder Kompensationsflächen für den Naturschutz gesichert,
  • Flussniederungsbereich der Stör zwischen Lohbarbek und Wrist. Kulturhistorisch bedeutsam ist, dass die Landschaft als Relikt der ehemaligen Polderlandschaft der Stör zu verstehen ist (beispielsweise Mühlenbarbeker Polder, Siethfelder Polder),
  • Poldergebiet des sogenannten „Kettners Graben“ sowie der durch Sommerdeiche gefasste Bereich der Bramau mit einbezogen. Der über einen Überströmdeich an der Stör fungierende Polder weist zudem noch historische Entwässerungssysteme (Pumpwerke etc.) und die historischen Sommer- und Polderdeiche auf,
  • der Bereich zwischen Sarlhusen und Kellinghusen kennzeichnet die grünlandgeprägte schmale Flussniederung der mittleren Störniederung. Der heutige Störverlauf und Reste ehemaliger Störmäander verweisen auf die Begradigung des Flusses. Es sind mehrere Kulturstaueinrichtungen zum Teil rudimentär vorhanden, wobei ein denkmalgeschütztes Staubauwerk noch fast vollständig erhalten ist,
  • Störschleife bei Hodorf, innerhalb eines Störmäanders gelegen. Historisches Gewässernetz, Grünland mit Beet-und Grüppenstruktur,
  • Störkathener Heide: Altes Heiden- und Binnendünengebiet mit Grabhügeln.

Kreis Pinneberg

Marsch

  • Elbmarsch von Wedel, Hetlingen und Haseldorf:
  • Beet- und Grüppenstrukturen in Niederungs- und Moorgebieten,
  • Ein Großteil dieses Flächenkomplexes sind Flächen des NSG Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland und Ausgleichsflächen im Rahmen der Elbvertiefung.
  • Marschbereich unterhalb der Geestkante von Elmshorn und Klein Nordende:
  • Gemeinde Seester und Groß Nordende: Hier befinden sich auch zahlreiche Kulturdenkmale, die die herausragende Bedeutung dieser Region als historische Kulturlandschaft unterstreichen.
  • Nördlicher Teil der Gemeinde Raa-Besenbek:
  • Auch hier sind eine Vielzahl von Kulturdenkmalen in direktem Zusammenhang mit dem Landschaftstyp auffällig und prägend.

Hohe Geest

  • Pinneberger Geest:

Historische Knicklandschaften in folgenden Bereichen:

  • Westerhorn, Osterhorn, Brande-Hörnerkirchen, Lutzhorn,
  • Klein Offenseth-Sparrieshoop,
  • Bereich südlich Barmstedt,
  • Bereich nordöstlich Pinneberg,
  • Tornesch, Appen,
  • Heist.

Kreis Segeberg

Hohe Geest

  • Barmstedt-Kisdorfer Geest:
  • Agrarisch geprägte Landschaft mit Resten ehemals großflächiger flacher Moor- und Heidegebiete (Grotmoor, Nützener - und Kaltenkirchener Heide) im westlichen Bereich und die durch stark bewegte Topografie geprägten Wälder im östlichen Bereich (Kisdorfer Wohld). Überformung der ehemals landwirtschaftlichen Strukturen durch großflächigen Kiesabbau im Bereich Nützen,
  • Historische Wälder Kisdorfer Wohld, Endern,
  • Alleen Nahe/ Itzstedt B 432 und Borstel-Gut (Gemeinde Sülfeld) am Forschungsinstitut,
  • Trockenlebensräume und Heidelandschaften der Kaltenkirchener Heide und der Nützener Heide.

Vorgeest

  • Holsteinische Vorgeest:
  • Die nacheiszeitliche Vorgeest war zunächst geprägt durch Hoch- und Niedermoore sowie Binnendünen. Nach Rodung von ehemaligen Laubwäldern entstanden weitverbreitete Heideflächen, die heute überwiegend mit großflächigen Nadelholzkulturen aufgeforstet sind (Segeberger Forst, Ricklinger - und Trappenkamper Forst). Ein erhaltenes größeres ökologisch hochwertiges Heidegebiet ist die „Barker Heide“,
  • Typische Knicklandschaften aus der Verkoppelung im 18. Jahrhundert in Blunk, Groß Kummerfeld, Wahlstedt, Wittenborn, Schwissel, Leezen, Fredesdorf, Todesfelde, Kükels, Mözen, Oering, Seth, Stuvenborn,
  • Historischer Wald im Segeberger Forst mit Altbuchenparzellen,
  • Trockenlebensräume und Heidelandschaften der Renaturierungsflächen im Kies- und Sandgewinnungsgebiet Damsdorf-Tensfeld-Stocksee-Tarbek, der Barker Heide, Heide- und Binnendünenlandschaft in Heidmühlen und Latendorf, Hamdorfer Binnendünen,
  • Wall-und Schanzenanlagen Negernbötel/ Hamdorf.

Hügelland

  • Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Nordwest):
  • Eine eiszeitlich entstandene Jungmoränenlandschaft mit einer abwechslungsreichen Ausstattung aus Wäldern, Seen, Hügeln, knickgesäumten Ackerflächen und beeindruckenden Gutsanlagen mit imposanten Herrenhäusern, Alleen und Landschaftsparks. Der Naturpark „Holsteinische Schweiz“ zählt zu den wichtigsten Tourismusregionen in Norddeutschland,
  • typische Knicklandschaften aus der Verkoppelung im 18. Jahrhundert in Bornhöved, Schmalensee und Tarbek.
  • Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Südost):
  • Eine eiszeitlich entstandene Jungmoränenlandschaft mit einer abwechslungsreichen Ausstattung aus Wäldern, Seen, Hügeln, knickgesäumten Ackerflächen und beeindruckenden Gutanlagen mit imposanten Herrenhäusern. Der Naturpark „Holsteinische Schweiz“ zählt zu den wichtigsten Tourismusregionen in Norddeutschland,
  • Historische Wälder: Kopf-Hainbuchenwald Schieren, Rotbuchenbestand Holm am Stocksee,
  • Alleen in der Gemeinde Seedorf und der Gemeinde Rohlstorf.

Kreis Stormarn

Hügelland

  • Trave und Bille:
  • Schwerpunkte vorgeschichtlicher Siedlungsspuren finden sich insbesondere entlang der Trave und der Bille und deren größeren Nebenflüssen, oft in einem mehrere Kilometer breiten Gebiet sowie am Hopfenbach und am Grabauer See,
  • durch den Kreis verlief in Nordwest-Südost-Richtung der unter Kaiser Karl dem Großen um 810 festgelegte „Limes Saxoniae“, eine in Stormarn zumeist entlang von Flüssen (Trave, Beste, Süderbeste, Rögenbach) verlaufende Grenze zwischen den Siedlungsgebieten der nordalbingischen Sachsen und den Wenden,
  • von besonderer Bedeutung sind daher der frühslawische Ringwall „Nütschauer Schanze“ sowie dessen wohl um 810/ 820 östlich des Limes neu angelegten Nachfolgers, der mittelslawische Ringwall „Fresenburger Wallberg“.
  • Ahrensburg und Umgebung:
  • Von internationaler Bedeutung ist das Vorkommen der Rentierjäger von Ahrensburg. Das gesamte Ahrensburger Tunneltal ist daher und wegen zahlreicher weiterer Funde zum Grabungsschutzgebiet erklärt worden.
  • Im gesamten Kreisgebiet zeigen viele Dörfer noch mehr oder weniger ausgeprägte Strukturen aus der Kolonisationszeit des 13. und 14. Jahrhunderts, Runddörfer, Rundlinge, Angerdörfer. Ebenfalls im gesamten Kreisgebiet sind die Erdwerke zahlreicher frühneuzeitlicher Burgen (sogenannte „Motten“) erhalten sowie einiger landesherrlicher Burg- und Schlossplätze.

Kreis Herzogtum-Lauenburg

Hohe Geest

  • Lauenburger Geest:
  • Strukturen von barocken Gutslandschaften bei Gülzow,
  • Kirche von Brunstorf,
  • Kirche von Schwarzenbek,
  • Industriebrache an der Elbe in den Waldgebieten der Besenhorster Sandberge,
  • Historischer Stadtkern von Lauenburg,
  • Archäologisches Denkmal der neolithischen Langbetten im Sachsenwald,
  • Sachsenwald mit Friedrichsruh: Die heute Rund 60 km2 große zusammenhängende Waldfläche birgt zahlreiche Spuren unterschiedlicher Zeitepochen, die von einer Besiedlung über Jahrtausende und einer Prägung des Waldes als Kulturlandschaft zeugen: archäologische Denkmäler wie beispielsweise neolithische Langbetten, bronzezeitliche Grabhügel, Schalensteine, Wölbäcker sowie Relikte der Industriegeschichte (Mühlen, Nutzung der Wasserkraft). Bedingt durch die Fertigstellung der Hamburg– Berliner Eisenbahn 1846 wird der Bereich Friedrichsruh zum Naherholungsziel der wachsenden bürgerlichen Schichten Hamburg. Mit der Schenkung des Sachsenwaldes 1871 an Otto von Bismarck erfolgt der Ausbau der bismarckschen Besitzungen mit Herrenhaus, Parkanlage, Marstall, und weiteren Gebäuden,
  • Angerdorf Juliusburg als historische Dorfform,
  • Stecknitzkanal bei Lauenburg als historische Wasserstraße.

Vorgeest

  • Südwestliches Vorland der Mecklenburgischen Seenplatte:
  • Historische Grünlandstrukturen westlich des Gudower Grenzgrabens, südöstlich Sophiental/ nordöstlich Rosengartener Tannen,
  • historische Grünlandstrukturen westlich des Elbe-Lübeck-Kanals (südlich von Rosenburg bei Büchen),
  • historische Grünlandstrukturen im Gebiet östlich/ südlich des Elbe-Lübeck-Kanals zwischen Göttin (Nordosten) und Siebeneichen (Südwesten), südlich angrenzendes Gebiet bis Niebuhr Schleuse (NSG Stecknitz-Delvenau-Niederung),
  • historische Grünlandstrukturen im NSG Stecknitz-Delvenau-Niederung östlich Dalldorf bis Lauenburg, Teil des NSG Ehemalige Baggergrube östlich Basedow, Flächen süd-/ südwestlich Lanze,
  • historische Grünlandstrukturen im Gebiet östlich Elbe-Lübeck-Kanal (Stecknitz-Hafen) und nördlich der Elbe,
  • historische Grünlandstrukturen westlich des Elbe-Lübeck-Kanals (südöstlich Basedow bis östlich Buchhorst),
  • historische Grünlandstrukturen Südwestlich Bröthen,
  • Straßendörfer Witzeeze und Fitzen als historische Dorfform,
  • Angerdorf bei Siebeneichen als historische Dorfform.

Hügelland

  • Ostholsteinisches Hügel- und Seenland:
  • Landschaften, in denen die historisch gewachsene Knickstruktur noch weitgehend erhalten ist, nördlich Sandesneben, nordöstlich bis Labenz und im Nordwesten bis Schiphorst,
  • historische Grünlandstrukturen südlich Escheburg zwischen Börnsen und Moorsiedlung (Geesthacht),
  • Historische Grünlandstrukturen im Billetal zwischen Kuddewörde und Kupfermühle/ Waldeslust,
  • Historische Grünlandstrukturen südlich Duvensee-Wall (Großer Steinbruch und Gebiet westlich davon),
  • Archäologisches Denkmal der bedeutenden Wohnplätze des Mesolithikums um Duvenseer Moor,
  • Steinburg bei Panten und Wallberg bei Sirksfelde als archäologisches Denkmal,
  • Elemente des Mittelalters wie beispielsweise Burgen in Borstorf und Linau als archäologische Denkmäler,
  • Rundplatzdorf slawischen Ursprungs bei Kankelau als historische Dorfform,
  • Gutslandschaften bei Steinhorst, Wotersen und Lanken mit Strukturen aus barocker Zeit,
  • Güter in Bielstorf, Horst und Koge aus dem 19. Jahrhundert.
  • Westmecklenburgisches Seen- Hügelland:
  • Historische Knicklandschaften im Gebiet östlich des Elbe-Lübeck-Kanals zwischen Ankerscher See im Norden und Lankauer See im Süden, Neu Lankau, Lankau,
  • Historische Knicklandschaften im Gebiet südlich Lehmarde,
  • Historische Grünlandstrukturen im Gebiet westlich des Elbe-Lübeck-Kanals zwischen Panten (Donnerschleuse) und Alt Mölln,
  • Grabhügel der Bronzezeit bei Gr. Grönau als archäologisches Denkmal,
  • Kasseburger Rundwall bei Kuddewörde als archäologisches Denkmal,
  • Müggenburg bei Ratzeburg und mittelalterliche Landwehr zwischen Ratzeburg und Mölln als archäologische Denkmäler,
  • Alte Salzstraße,
  • Vor- und frühgeschichtlicher Fernweg von Boizenburg/ Elbe nach Fredeburg (Boizenburger Frachtweg),
  • Schaalseekanal,
  • Historische Stadtkerne von Mölln und Ratzeburg,
  • Gut Marienwohlde,
  • Kirchen bei Breitenfelde und Berkenthin.

Kreis Ostholstein

Hügelland

  • Ostholsteinisches Hügel- und Seenland:
  • Gutslandschaften, die teilweise noch Strukturen aus der Zeit vor der Verkoppelung aufweisen; Güter mit Torhäusern, Scheunen, Wirtschaftsgebäuden, Eiskellern und Herrenhäuser mit Landschaftsparken, Alleen, alten Wegeverbindungen und Zufahrtsstraßen mit Granitquaderbrücken; Stadtkirchen, Klosterkirchen, Dorfkirchen, Patronatskirchen, Kirchhöfen, Kirchsteigen, Friedhofskapellen und Erbbegräbnissen ausgestattete Sakrallandschaft, Windmühlen,
  • Residenzstadt Eutin sowie das Kloster Cismar mit landesgeschichtlicher Bedeutung,
  • „Freizeitlandschaft“ mit zahlreichen Seebädern und Aussichtspunkten im ostholsteinischen Hügelland,
  • Reste des Oldenburger Grabens, Niedermoorlandschaft.
  • Nordoldenburg und Fehmarn:
  • Städte Oldenburg und Heiligenhafen, Burg auf Fehmarn,
  • Slawischer Ringwall in Oldenburg,
  • Kirchtürme, Leuchttürme und die Windmühle von Lemkenhafen auf Fehmarn,
  • Alleen und Baumreihen aus Schwedischer Eberesche auf Fehmarn.

Hansestadt Lübeck

Hügelland

  • Historische Siedlungen:
  • Dörfer: Niederbüssau, Wulfsdorf, Ivendorf, Brodten.
  • Dorfteiche: Kronsforde, Oberbüssau, Vorrade (Brink), Teutendorf, Israelsdorf.
  • Dorfstraße: Reecke.
  • Hof-/ Gutsanlage: Krummesse, Niemark, Niendorf, Strecknitz, Falkenhusen, Padelügge, Roggenhorst, Steinrader Hof, Mori, Krempelsdorf, Höfe in Teutendorf, Evershof, Hof Brandenbaum,
  • Park- und Gartenanlagen: Christinental, Wallanlagen, Holstentor-Anlage, Stadtpark, Behnhaus/ Bürgergärten, Eschenburg Park, Godewindpark, Schulgarten, Kursaal-Garten, Kurgebiet Travemünde; Privatgärten, Gneversdorfer Kamp, Linde'sche Villa, Curtiusstr.13 und 27, Wakenitzstraße67, Tor der Hoffnung.
  • Gewerbe:
  • Fischersiedlung/ -haus: Müggenbusch, Gothmund , Harbershorst,
  • Fischteich: Heidteich,
  • Mühlenanlage: Brömbsenmühle, Brandenmühle, Tremser Teich, Windmühle in Rönnau, Mühlenhügel in Gneversdorf, Schwarzmühlenteich, Mühlenanlage Schlutup, Mühlendamm (innerstädtisch),
  • Rohstoffgewinnung und Rohstoffverarbeitung: Flachsröste in Krummesse, Mergelgrube bei Gut Strecknitz, Mergelgrube am Grönauer Baum, Mergelkuhlen bei Roggenhorst, Ziegelteich bei Travemünde, Reetwerder an der Trave.
  • Straße und Verkehr:
  • Allee, Baumreihe: Kronsforder Hauptstraße, Niendorfer Straße, Kronsforder/ Krummesser Landstraße, Ratzeburger Landstraße, Israelsdorf, diverse in St. Gertrud, St. Lorenz und Vorwerk, Teerhofinsel, Kücknitz, Travemünde,
  • Hohlweg: an der Quadebek,
  • Bahndamm bei Krempelsdorf, Bäderbahn bei Brodten,
  • Kanal: Elbe-Lübeck-Kanal,
  • Leuchtturm: Travemünde.
  • Land- und Forstwirtschaft:
  • Wiesen und Weiden: Streuweise an der Trave, Hangweide Dummersdorf,
  • Landschaftliches/ Landwirtschaftliches Einzelelement: Schneitelesche, Trift zur Grönauer Heide, Kopfweiden bei Gneversdorf, Weiher mit Kopfweiden, Hudeeichen am Schellbruch,
  • Niederwald: Eschen-Niederwald bei Brodten, Niederwald am Dummersdorfer Ufer,
  • Forsthof: Forsthof Waldhusen, Försterei Wesloe.
  • Sonstiges:
  • Friedhof: Jüdischer Friedhof Moisling, Kirchhof Genin, Kirchhof Klein Grönau, Burgtor Friedhof, Ehrenfriedhof Burgtor, Friedhof Lorenzkirche, Friedhof Jürgen Kapelle, Vorwerker Friedhof, Friedhof St. Andreas in Schlutup, Friedhof Waldhusen,
  • Grabhügel, Steinkammer: Vielzahl von Objekten mit Schwerpunkten bei Blankensee und in Waldhusen, Steingrab Blankensee, Groß- Steingrab Waldhusen,
  • Landwehr, Landgraben: umfassende Abschnitte mit punktuell gut erhaltener Wall-Graben-Abfolge in rund sieben Kilometer Entfernung zur Stadtmitte im Nordwesten und Südosten, Landwehr und Landgraben (zwischen Wakenitz und Elbe-Lübeck-Kanal), Landwehr und Landgraben (zwischen Obertrave u. Untertrave), Landwehr und Landgraben zwischen Schlutuper Wiek u. Wakenitz),
  • Ringburganlage: Slawische Ringburg „Alt Lübeck“, Pöppendorfer Ring, Ringburg auf dem Hirtenberg,
  • Grenzstreifen: Vorrader Straße,
  • Turmhügel: bei Gut Krummesse, bei Gut Roggenhorst, Turmhügel Mori, bei Steinrader Hof, in Siems,
  • Flur- und Grenzstein: Rund 100 über das Stadtgebiet verbreitet.