Planungs­dokumente: Entwurf Landschaftsrahmenplan für den Planungsraum I - Online-Beteiligungsverfahren

Band 2 - Erläuterungen

1.12.2. Methodik zur Ermittlung der Historischen Kulturlandschaften

In der Hauptkarte 2 werden zwei Typen von Historischen Kulturlandschaften mit überörtlicher Bedeutung (siehe Kapitel 2.1.8.1: Historische Kulturlandschaften im Hauptteil) dargestellt, die im Zuge der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes von der Oberen Naturschutzbehörde auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten und mit Hilfe geographischer Informationssysteme (GIS) ermittelt wurden. Die Methodik zur Ermittlung der beiden Kulturlandschaftstypen wird im Folgenden beschrieben. Bei den hier abgegrenzten und dargestellten Historischen Kulturlandschaftstypen handelt es sich um Knicklandschaften sowie um Grünland mit historischen Beet- und Grüppenstrukturen.

Historische Knicklandschaften

Zunächst wurde die Dichte linienhafter Gehölze im 1*1 Kilometer-Gitternetz ermittelt. Im zweiten Schritt erfolgte die Ermittlung von Verdichtungsräumen. Ausgehend von Gebieten von mindestens 600 Hektar Größe, in denen mindestens 100 Hektar eine Dichte linienhafter Gehölzstrukturen von 120 Meter pro Hektar aufweisen und die übrige Dichte mindestens 80 Meter pro Hektar beträgt wurden Prüfgebiete ausgewählt. In einem weiteren Schritt wurden auch Gebiete (ab 100 Hektar), in denen die Dichte linearer Gehölzstrukturen 120 Meter pro Hektar beträgt, in die Prüfkulisse einbezogen.

Die oben genannten Gebiete wurden dann mit Karten der Königlich Preußischen Landesaufnahme (1877/1880) auf die zeitliche Kontinuität der Strukturen abgeglichen. Wenn Ausstattung und Anordnung der linienhaften Gehölzstrukturen dem Stand der Königlich Preußischen Landesaufnahme (weitgehend) entsprachen, wurde das Gebiet als Historische Knicklandschaft in die Darstellung mit aufgenommen. Die Abgrenzung der Gebiete erfolgte anhand der Topographischen Karte im Maßstab 1:25.000 (TK 25) und einem Abgleich mit dem Luftbild. Da es sich um Knicklandschaften handelt, können Siedlungsstrukturen oder auch andere Landnutzungstypen in den Gebieten enthalten sein.

Weiterhin wurden Meldungen der Unteren Naturschutzbehörden zum Abgleich herangezogen. Auch die Darstellung historischer Knicks aus der Biotopkartierung (Landschaftsprogramm 1999) wurde diesbezüglich überprüft.

Zur Qualität der Knicks im Einzelnen kann keine Angabe gemacht werden, da diese im Rahmen der Untersuchung nicht überprüft werden konnte.

Insgesamt werden Historische Knicklandschaften ab 100 Hektar Größe dargestellt. Kleinere Gebiete mit historischer Kontinuität werden in diesem Rahmen nicht dargestellt. Auch diese sind jedoch im Hinblick auf den Schutz von historischen Kulturlandschaften und die Charakteristik einer Landschaft von Bedeutung und sollen auf örtlicher Ebene der Landschaftsplanung berücksichtigt werden.

Grünland mit historischen Beet- und Grüppenstrukturen

Auf Grundlage der Digitalen Orthophotos und des Digitalen Geländemodells wurden zunächst Grüppenstrukturen erfasst. Wenn sich die daraus resultierenden Gebiete innerhalb des ATKIS-Grünlandes (2012) oder Flächen aus dem Feldblockkataster mit einem Grünlandanteil über 90 Prozent befanden, wurden Flächen ab einer Größe von 100 Hektar ausgewählt. Flächen in einer Entfernung von bis 50 Metern wurden aggregiert. Der dadurch entstandenen Kulisse an Beet- und Grüppenstrukturen wurde mit Hilfe der Karten der Königlich Preußischen Landesaufnahme (1877/1880) ein historischer Wert zugeordnet. Gebiete mit hoher Übereinstimmung stellen die Kulisse der historischen Beet- und Grüppenstrukturen dar. Über die Qualität des Grünlandes kann keine genauere Angabe gemacht werden, da die einzelnen Flächen nicht vor Ort überprüft werden konnten.

1.12.3. Methodik zur Ermittlung der Strukturreichen Agrarlandschaften

In der Abbildung 23: Strukturreiche Agrarlandschaften (siehe Kapitel 2.1.8.3: Strukturreiche Agrarlandschaften im Hauptteil) werden die Strukturreichen Agrarlandschaften dargestellt, die im Zuge der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes von der Oberen Naturschutzbehörde auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten und ausgewählter Daten des Landwirtschaftlichen Flächenkatasters (LFK) mit Hilfe geographischer Informationssysteme (GIS) ermittelt wurden. Eigene Erhebungen im Gelände wurden dabei nicht durchgeführt. Die Methode zur Ermittlung der Strukturreichen Agrarlandschaften wird im Folgenden beschrieben.

Flächenkulisse und betrachtete Elemente

Zur Bestimmung des Strukturreichtums der Agrarlandschaft Schleswig-Holsteins wurden zunächst alle Flächen aus dem Landwirtschaftlichen Flächenkataster (LFK)3 zu einer Fläche zusammengefasst. Die betrachtete Flächenkulisse umfasst damit die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche Schleswig-Holsteins. Die Elemente, die zur Ermittlung des Strukturreichtumes in der Agrarlandschaft herangezogen wurden, lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Dauergrünland: Dieses Element wurde für sich betrachtet, da davon ausgegangen werden kann, dass Dauergrünlandflächen in Schleswig-Holstein per se als strukturreich anzusprechen sind. In einem späteren Schritt wurde allerdings hinsichtlich dieser Grundthese eine naturräumliche Differenzierung vorgenommen.
  • Naturnahe Landschaftselemente: Hier wurden zum einen die Landschaftselemente des LFK abzüglich Grabenstrukturen herangezogen. Weitere Elemente sind Biotope, Gewässer und Waldflächen (jeweils mit Flächengrößen größer als ein Hektar). Diese vier Elemente wurden zusammengefasst und parallel zum Dauergrünland betrachtet.

Für die Ermittlung des Strukturreichtums der Agrarlandschaft Schleswig-Holsteins wurden ausschließlich die Elemente betrachtet, die sich innerhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen befinden. Dadurch sollte eine Verfälschung durch Umgebungseinflüsse vermieden und eine Annäherung an die Methodik des so genannten High-Nature-Value-Farmland-Monitorings erreicht werden.

Vorgehen

Die Berechnungen wurden mit Hilfe der Programme „R“4 und „ArcGis“5 durchgeführt.

In einem ersten Schritt wurden die Kulisse sowie die beiden oben genannten Elementkategorien mit einem 50-mal-50-Meter-Gitternetz gerastert. Für die erste Elementkategorie, das Dauergrünland, wurde anschließend eine 0/1-Codierung pro Rasterzelle erzeugt, die angibt, ob in einer Rasterzelle Dauergrünland enthalten ist oder nicht.

Auf das Raster wurde anschließend die Moving-Window-Methode nach KIESEL und LUTZE (2004)6 angewendet. Diese Methode ist geeignet, um räumlich verteilte Strukturen durch Regionalisierung und Zonierung zu einem zusammenhängenden Gebiet zu aggregieren. Dabei wird für jede Rasterzelle mittels einer Funktion ein neuer Wert bestimmt, der sich aus den Werten der umgebenden Rasterzellen in einem vorgegebenen Radius ergibt. Hier wurde als Funktion die Berechnung des Mittelwertes gewählt, bei der die Werte der Rasterzellen innerhalb des Radius addiert und durch die Anzahl der Rasterzellen dividiert werden. Als Radius wurde nach fachlicher Überlegung für beide Elementkategorien 1.000 Meter gewählt.

Das Ergebnis für das Dauergrünland zeigte daraufhin Räume mit unterschiedlichen Konzentrationen an Dauergrünland. Durch die Festlegung eines Schwellenwertes für die Rasterzellen wurden die relevanten Räume selektiert.

Für jedes Element der zweiten Elementkategorie wurde in einem ersten Schritt ebenfalls eine Rasterung mit einem 50-mal-50-Meter-Gitternetz durchgeführt. Anschließend wurden die Raster dieser Elemente addiert, das heißt es wurden die Werte der lagegleichen Rasterzellen addiert. Zusätzlich wurden die Werte der Rasterzellen normiert, indem diese durch die Anzahl der Elemente dieser Kategorie dividiert wurden. Anschließend wurde auch hier nach der Moving-Window-Methode verfahren und durch die Wahl eines Schwellenwertes relevante Räume selektiert.

Die Ergebnisse der beiden Elementkategorien wurden durch Vereinigung der selektierten Räume zusammengefügt. Die als Gesamtergebnisse vorliegenden Raster wurden anschließend in Shapefiles umgewandelt, um eine weitere Bearbeitung per ArcGIS zu ermöglichen.

Für die weitere Bearbeitung in ArcGIS lagen somit zwei Grundshapes, eines zum Dauergrünland und eines zu den naturnahen Landschaftselementen, vor. Aus fachlichen Gründen wurde die Entscheidung getroffen, das Dauergrünland im Westen von Schleswig-Holstein bei der weiteren Bearbeitung anders zu behandeln als das Dauergrünland im östlichen Teil. Aus diesem Grund wurde das Dauergrünland-Shape in West und Ost unterteilt. Als Grenze wurde hierbei der Grenzverlauf der biogeographischen Regionen (atlantisch/kontinental) verwendet.

Bei den nun drei nun vorliegenden Shapes (Dauergrünland West, Dauergrünland Ost und naturnahe Landschaftselemente Elemente) wurden Flächen, die kleiner als 25 Hektar sind, entfernt. Des Weiteren wurden Lochflächen mit einer Größe von fünf Hektar ebenfalls entfernt. Anschließend fand eine Aggregation innerhalb von 100 Metern statt.

Für den westlichen Teil von Schleswig-Holstein wurden nun die Dauergrünlandflächen selektiert, die sich entweder mit vorhandenen Natura 2000-Gebieten (FFH- und Vogelschutzgebiete), mit Wiesenvogelbrutgebieten, mit Wertgrünland oder mit gegrüpptem Grünland überschneiden. Anschließend wurden erneut Flächen kleiner 25 Hektar gelöscht.

Für den östlichen Teil von Schleswig-Holstein wurden Dauergrünlandgebiete selektiert, die eine Mindestflächengröße ab 200 Hektar aufweisen.

Anschließend wurden die Shapes zu den Dauergrünlandflächen mit dem Shape der naturnahen Landschaftselemente zusammengeführt. Daraufhin wurden die Flächen, die sich innerhalb von NSG oder Vorranggebieten für die Windkraft (gemäß dem Stand zum Zeitpunkt der Bearbeitung) befinden, abgezogen.

Abschließend wurden die Flächen selektiert, die mindestens 200 Hektar groß sind, und Lochflächen von zehn Hektar wurden entfernt.

Die Darstellungsweise der offenen Schraffur dieses Ergebnisses soll verdeutlichen, dass es sich um Räume handelt und nicht um flächenscharfe Abgrenzungen.

1.12.4. Historische Kulturlandschaftsausschnitte und Kulturlanschaftselemente

Historische Kulturlandschaftselemente sind im Planungsraum bislang nur in Ansätzen systematisch-flächendeckend erfasst und im Hinblick auf die Abgrenzung und Darstellung von Historischen Kulturlandschaften bewertet worden, so dass es sich bei den in der Hauptkarte 2 dargestellten Historischen Kulturlandschaften nur um die Gebiete handelt, die auf der Grundlage eigener naturschutzfachlicher Daten ermittelt werden konnten und die aufgrund ihrer Flächenausdehnung als solche von überörtlicher Bedeutung eingestuft wurden. Darüber hinaus gibt es weitere Historische Kulturlandschaftsausschnitte und Kulturlandschaftselemente, die im Folgenden in Form einer nicht abschließenden Auflistung aufgeführt sind. Ausführungen speziell zu Bau-, Grün- und Bodendenkmälern sowie Denkmalbereichen als Elementen der Historischen Kulturlandschaft finden sich zudem auch in Kapitel 2.1.8.2: Historische Kulturlandschaftselemente des Hauptbandes.

Kreis Nordfriesland

Marsch

Nordfriesische Köge:

  • Wiedingharder Alter Koog ursprünglich Horsbüllharde
  • Wiedingharder Gotteskoog
  • Friedrich-Wilhelm-Lübke Koog
  • Alter Christian-Albrechts-Koog
  • Neuer Christian-Albrechts-Koog
  • Dagebüller Koog
  • Risummooringer Kornkoog
  • Entwässerungssystem der Lecker Au und der Soholmer Au

Eiderstedt:

  • Umfangreiche Historische Deichanlagen in mehreren Linien zum Schutz der Marschflächen
  • Entwässerungssysteme wie Gräben, Priele, Grüppen, Sielzüge, Siele und Schleusen
  • 14 Köge von 1200 bis 1973 (Katinger Watt)
  • reiche Bauernhauslandschaft (Haubarge)
  • großflächig feuchtes Grasland und Weideflächen
  • frühmittelalterliche Bauerndörfer mit romanischen Kirchen
  • Warften als „erhöhte“ Siedlungsplätze mit Baumanpflanzungen als „Windschur“
  • Bootsfahrten (Süderbootfahrt von Garding nach Katingsiel, Norderbootfahrt von Tönning nach Tetenbüll und Nye Graft von Garding als Verbindung zur Norderbootfahrt) als künstliche Wasserstraßen für Handel und Wirtschaft
  • Stockenstiege als direkte Verbindungswege zwischen den Dörfern
  • Parkanlagen (Roter Haubarg, Hochdorfer Haubarg, Hoyerswort)
  • Wehlen (Porrenkoog), Graften, Tränkekuhlen und Tauteiche (Poppenbüll/ Tümlauer Koog) zur Versorgung mit Trinkwasser

Halligen:

  • Warften als erhöhte Siedlungsplätze und Sicherheit vor der Sturmflut
  • Fethinge als Süßwasserreservoir
  • Weiden, Grünland
  • Entwässerungsgräben

Nordergoesharde:

  • verstreut liegenden Einzelhöfen als kulturlandschaftsprägende Siedlungsform
  • Heideflächen, Krattwälder, Fischteiche, Moorflächen
  • Ochsenweg

Hohe Geest

Eider-Treene-Sorge Niederung:

  • Historische Deichanlagen, Schöpfwerke, Graben- und Kanalsysteme
  • Flussmarschen, Niederungen, Moore
  • Geestinseln (Holme)
  • Reiche Bauernhauslandschaft mit Fachhallenhäusern
  • Feuchtgrünlandflächen, Knicklandschaften
  • Lehmsieker Buchenwald

Vorgeest

Mittel-Schleswigsche Geest:

  • Geestrandsiedlungen
  • Einzelhöfe
  • Haufendörfer
  • Adelige Güter: Fresenhagen, Lütjenholm
  • Westlicher Ochsenweg von Tondern über Seeth, Süderlügum, Leck, Engerheide
  • Geesthardenhäuser
  • Kirchen
  • Windmühlen (Achtrup)

Kreis Schleswig-Flensburg

Hohe Geest

Eider-Treene-Sorge Niederung

  • frühmittelalterliche Bauerndörfer mit romanischen Kirchen und wehrhaften Rundtürmen (Süderstapel)
  • großflächige Feuchtgrünlandkomplexe, Knicklandschaften auf den Geestinseln

Vorgeest

  • Danewerk (dänische Grenzbefestigung des frühen 8. bis späten 12. Jahrhunderts)
  • Ochsenweg (vorgeschichtlicher Heerweg, Handels- und Kulturschiene)
  • historische Dorfformen (vorwiegend Haufendörfer), Heide- und Moorsiedlungen der Kolonisationszeit (1761-1764)
  • Heideflächen, Kratts, Knicklandschaften

Östliches Hügelland

Ostschleswiger Hügelland:

  • Güter mit den durch Knicks untergliederten Ländereien sowie den Herrenhäusern mit ihren Landschaftsparks, Alleen und alten Wegeverbindungen zwischen den Gütern als charakteristische Elemente
  • Schlossanlagen in Glücksburg und Gottorf mit den umgebenden Wasserflächen und angrenzenden Parkanlagen als herausragende Elemente
  • dörfliche Streusiedlungen, die häufig aus historischen Gutsdörfern hervorgegangen sind. Sie bestehen aus Wandständerhäusern im Norden und aus Südangeliter Fachhallenhäusern im Süden, die mit Reetdächern und Knüppelfirsten ausgestattet sind
  • Dreiseit-Hofanlagen (als Einzelgehöfte in Angeln verbreitet)
  • charakteristische Fischerorte an der Schlei (Holm / Schleswig, Arnis, Kappeln und Maasholm)
  • Windmühlen, Wassermühlen, Mühlenteiche und Mühlengehöfte

Stadt Flensburg

Östliches Hügelland

Flensburger Altstadt mit Fördesteilufer:

  • historische Stadtanlage mit einem einzigen Straßenzug auf dem Westufer (Holm/ Große Straße/ Norderstraße), des in Ost-West-Richtung verlaufenden Straßenzuges Angelburger Straße/ Friesische Straße sowie den mittelalterlichen Kirchspielen um St. Johannis, St. Marien und St. Nikolai, jeweils mit mittelalterlichen Kirchbauten und den zugehörigen Marktplätzen des Norder- und Südermarkts
  • Kaufmannshöfe (bis zum 16. Jahrhundert herausgebildet) die später durch den Bau von Querspeichern weiterentwickelt wurden
  • Ostufer: kleinräumige Struktur der Fischer- und Kapitänssiedlung St. Jürgen (seit dem 18. Jahrhundert in ihrer jetzigen Ausprägung entstanden)
  • Zeugnis kontinuierlicher städtebaulicher Gestaltung vom 13. bis zum 20. Jahrhundert
  • Steilufer des Fördetals, die baumbestanden und von großer Bedeutung für das Stadtbild sind

Flensburger Neustadt mit Fördesteilufer:

  • industrielles Quartier (ab 1796 entstandene Flensburger Neustadt)
  • bewaldete ehemalige Fördehänge
  • Strandbereiche (Ostseebad)
  • Kulturdenkmale aus vorindustrieller Zeit (Bergmühle)
  • Zeugnisse der Industrialisierung aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Walzenmühle, Fabrikanlagen, die Werftanlagen der 1872 gegründeten Flensburger Schiffbaugesellschaft, Unternehmervillen und Arbeitersiedlungen)
  • Uferzone der Neustadt im Bereich der Werftstraße (Ensemble historischer Werftanlagen (Montagehallen) aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert)

Westliche Höhe mit historischen Garten-, Park- und Villengebieten:

  • Westliche Höhe (im Mittelalter größtenteils zu St.-Marien-Kirchfeld gehörend)
  • Marienhof von 1777 an der Nerongsallee
  • bürgerliche Landschaftsgärten (seit dem späten 18. Jahrhundert oberhalb der Altstadt entstanden) (Christiansen-Park, Museumsberg)
  • Alter Friedhof (1813 als einer der ersten kommunalen Friedhöfe angelegt)
  • großzügige Grünstruktur (Mühlenfriedhof, der Friedhof Friedenshügel und der Stadtpark)
  • Villenbebauung, die die Altstadt mit dem Stadtwald der Marienhölzung verbindet (Stadterweiterung 19. und 20. Jahrhundert)

Mürwiker Fördeufer mit Volkspark, Marineanlagen, Solitüde und Fördesteilufern:

  • zwischen 1902 und 1944 entstandenen Marineanlagen (Marineschule, Marinesportschule, ehem. Marinefernmeldeschule und ehem. Marinestützpunkt, jetzt Stadtteil Sonwik)
  • Volkspark (20. Jahrhundert)
  • Landschaftspark Twedter Mark
  • Wald- und Villengebiet von Solitüde
  • Katensiedlung Twedterholz
  • Landsitz Solitüde (1841)
  • Zwischen Schöne Aussicht und Twedter Strandweg (erste Hälfte des 20. Jahrhunderts)

Adelbyer Kirche:

  • ehemalige Katensiedlungen, Gutsanlagen und dörfliche Strukturen (östlicher Teil der Stadt)
  • Adelbyer Kirche mit umgebendem Kirchhof