Planungs­dokumente: Entwurf Landschaftsrahmenplan für den Planungsraum II - Online-Beteiligungsverfahren

Band 2 - Erläuterungen

1.2. Natura 2000

Tabelle 1: Natura 2000

EU-Code / BezeichnungGröße (Hektar)GemeindeÜbergeordnetes Erhaltungszieleinschließlich NSG (amtliche Nummer) 1)
Kreis Rendsburg-Eckernförde
1326-301 NSG Schwansener See202Brodersby DörphofErhaltung einer der wenigen ökologisch intakten Strandseelandschaften an der Ostsee mit dem Schwansener See als einem der größten Brackwasserlagunen mit Süßwasserzustrom, die von der Ostsee durch ein Strandwallsystem getrennt ist. Erhaltung einer der größten Zwergseeschwalbenkolonien der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und der überregional herausragenden Bedeutung als Brut- und Rastgebiet für die in 1. genannten Vogelarten.126
1425-301 Karlsburger Holz186Dörphof Thumby WinnemarkErhaltung des größten, geschlossenen Laubwaldgebietes im Naturraum Schwansen mit seinen naturnahen Buchen- sowie Eichen- und Eichen-Hainbuchenwäldern in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standorttypischen Variationsbreite.
1425-330 Aassee und Umgebung110WaabsErhaltung der Küstenniederung mit Strandseen, Strandwällen, Dünen, Feuchtgrünland, Schilfröhricht und Bruchwäldern sowie mesophilen Laubwäldern in den Randbereichen, insbesondere als Lebensraum der landesweit seltenen Schmalen Windelschnecke. Hierbei sind die lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen u. a. die ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen, die Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie zum Beispiel Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen, Heideflächen, Abbruchkanten, Feuchtstellen und Graudünen sowie die natürlichen Dünenbildungsprozesse zu erhalten.
1523-353 Karlshofer Moor52GübyErhaltung eines kleinflächigen, struktur- und artenreichen Hoch- und Übergangsmoorkomplexes mit torf-moosreichen Verlandungsriedern, -röhrichten und Weidegebüschen.
1524-391 Großer Schnaaper See, Bültsee und anschließenden Flächen253Eckernförde (Stadt) Gammelby Kosel WindebyErhaltung der oligo- bis mesotrophen Seen, der gut erhaltenen, nährstoffarmen Kleinmoore sowie eines Teils des Talraumes der Koseler Au einschließlich eines naturnahen Fließgewässers sowie naturnahen Auenlebensräumen. Übergreifend ist die Erhaltung der oligotrophen Nährstoffverhältnisse sowie der naturnahen Kontaktbiotope im Uferbereich der Seen und in der Umgebung der Moore.104
1525-331 Hemmelmarker See159BarkelsbyErhaltung des Strandsees und der Dünen und Trockenrasen, insbesondere auch als bedeutender Rast- und Ruheplatz einer artenreichen Wasservogelfauna.
1525-491 Eckernförder Bucht mit Flachgründen12.054StrandeErhaltung der Küstengewässer mit außerordentlich hoher Bedeutung im internationalen Vogelzuggeschehen als Rast- und Überwinterungsgebiet für Meeresenten, hier insbesondere Eiderenten, sowie Reiher- und Schellenten und Haubentaucher. Weiterhin Erhaltung von unzerschnittenen Räumen im Gebiet, die weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkraftanlagen sind.
1526-352 Stohl204Schwedeneck StrandeErhaltung der Kleingewässer, abflusslosen Senken, sowie Knicks, Feldgehölze und landwirtschaftlichen Nutzflächen als Laichgewässer und Landlebensraum sowie Wanderweg für die Rotbauchunken- und Kammmolchpopulation.
1526-353 Naturwald Stodthagen und angrenzende Hochmoore321Altenholz Dänischenhagen Felm OsdorfErhaltung eines naturraumtypischen, komplexen Landschaftsausschnittes mit regenerierenden Hochmoorresten, mesophilen Buchenwäldern, Feuchtgrünland und Kleingewässern, sowie die Erhaltung der bestehenden Amphibienpopulationen.41
1526-391 Südküste der Eckernförder Bucht und vorgelagerte Flachgründe8.232Altenhof Eckernförde (Stadt) Neudorf-Bornstein Noer Schwedeneck StrandeErhaltung eines eindrucksvollen, weitgehend natürlichen und dynamischen Biotopkomplexes aus Meeres- (Sandbänke u. Riffe) und Küstenlebensräumen (Strand, Lagunen, Dünen, Steilküste und Wald) sowie einer Fließgewässerniederung und der Populationen von Schmaler und Bauchiger Windelschnecke als eines der wenigen gemeinsamen Vorkommen beider Arten.105
1623-303 Fockbeker Moor375Fockbek HohnErhaltung eines großflächigen atlantischen Hochmoores in Regeneration mit den standorttypischen, seltenen und gefährdeten Moorlebensgemeinschaften sowie seinen ökologischen Wechselbeziehungen zu den an das Moor angrenzenden Bereichen.184
1623-304 Wald östlich Hohn11HohnErhaltung eines naturraumtypischen Waldbiotopkomplexes auf der Geest aus mesophilen Waldmeister-Buchenwald mit eingestreuten Eschen und Hainbuchen auf flachem, teilweise übersandetem, teilweise quelligem Altmoränenstandort und weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen.
1623-306 Owschlager See44OwschlagErhaltung der günstigen Nährstoffsituation und hohen Transparenz des Gewässers mit typischer Schwimmblatt- und Unterwasservegetation eines makrophytenreichen Flachsees.
1624-391 Wälder der Hüttener Berge416Ahlefeld-Bistensee Ascheffel Brekendorf Damendorf Holzbunge Hummelfeld Hütten Klein WittenseeErhaltung von naturnahen Buchenwäldern in standortbedingtem Wechsel zu Eichen-Hainbuchenwäldern und Erlen-Eschen-Sumpfwäldern mit einem weitgehend natürlichen Wasserregime und zum Teil seltenem Gesellschaftsmosaik auf bewegter Endmoräne mit überdurchschnittlich hohem Anteil schutzwürdiger Altbäume sowie besonders gut ausgeprägten und erhaltenen Waldquellen.
1624-392 Wittensee und Flächen angrenzender Niederungen1.219Borgstedt Bünsdorf Groß Wittensee Haby Holzbunge Klein Wittensee SehestedtErhaltung eines natürlichen, ökologisch intakten oligo- bis mesotrophen Binnensees, mit vollständigen Lebens-gemeinschaften einschließlich der hydrologisch-ökologisch mit dem See verbundenen Biotopkomplexe der näheren Umgebung sowie fließgewässerbegleitenden Staudenfluren, Nasswäldern, Gebüschen oder Übergangsmooren in den angrenzenden Talräumen von Schirnau- und Habyer Au, jeweils mit ihren ökologischen Wechselbeziehungen zum Beispiel für die Fisch- und Neunaugenfauna der Schirnau. Für die Lebensraumtypen 6410 und 7220* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1625-301 Kluvensieker Holz261Holtsee Lindau SehestedtErhaltung eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Naturraum Dänischer Wohld mit Waldmeister-Buchenwäldern in standörtlich bedingtem Wechsel zu Eichen-Hainbuchen-Wäldern auf großenteils historischem Waldstandort, u.a. auch als Lebensraum insbesondere einer seltenen Pilzflora und der Kreuzotter.
1723-301 Gehege Osterhamm-Elsdorf646Elsdorf-Westermühlen Fockbek NübbelErhaltung eines zusammenhängenden Waldgebietes mit entsprechend den heterogenen Bodenverhältnissen vorkommenden standortgerechten naturnahen Buchen- bzw. Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Wäldern in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standorttypischen Variationsbreite im Gebiet auch als Lebensraum des Kammmolches.
1723-302 Dachsberg bei Wittenmoor48Elsdorf-Westermühlen FockbekErhaltung des naturraumtypischen Magerlebensraumes auf Sand-, Hoch-, und Niedermoorböden mit einem Biotopkomplex aus Feuchtheide, Hochmoorrestflächen, kleinflächigen Eichenwaldbeständen und angrenzenden Feuchtgrünland mit eingestreuten Kleingewässern. Ziel ist es weiterhin, den herausragenden Artbestand der Feuchtheiden sowie den Bestand der Kammmolchpopulation zu erhalten.
1724-302 Wehrau und Mühlenau246Emkendorf Groß Vollstedt Osterrönfeld Rade bei Rendsburg Schacht-Audorf Schülldorf WarderErhaltung eines naturnahen geschlängelten bis mäandrierenden Fließgewässersystems mit niedrigen, überwiegend gehölzbestandenen Ufern, durchgängiger Sohle, Tief- und Flachwasserbereichen, flutender Wasservegetation an Gewässerabschnitten, die nicht vollständig beschattet sind sowie vielfältiger Sedimentstruktur.49
1724-334 Dünen bei Kattbek152Bokel Brammer JevenstedtErhaltung eines geomorphologisch bedeutsamen Dünen- und Flugsanddeckengebietes in standorts- und naturraumtypischer Vielfalt, Dynamik und Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften. Für den Lebensraumtyp 2330 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1725-304 Vollstedter See160Emkendorf Groß VollstedtErhaltung eines dystrophen Sees mit breiter, torfmoosreicher Schwingrasen-Röhrichtzone, Moorwäldern und randlichen, durch kalkhaltiges Quellwasser bedingte basenreiche Quell- und Niedermoore sowie Pfeifengraswiesen. Erhaltung einer landesweit wichtigen Population der Bauchigen Windelschnecke (Vertigo moulinsiana), ihrer Habitate und Lebensgemeinschaften. Die natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Verhältnisse sowie die relativ nährstoffarmen Bedingungen sind im Gebiet übergreifend zu erhalten.
1725-306 Staatsforst Langwedel-Sören278Blumenthal Dätgen Hoffeld Langwedel SörenErhaltung eines für das ostholsteinische Hügelland typischen, ausgedehnten und unzerschnittenen Waldmeister-Buchenwaldes auf schwach bewegter Grundmoräne mit weitgehend naturnahem Wasserregime.
1725-352 Quellen am Großen Schierensee24Schierensee WestenseeErhaltung eines landesweit einzigartigen quellengeprägten Biotopkomplexes aus unterschiedlichen Quelltypen mit Eschenmischwald, Pappel-Birkenbruch, Quellhangmoor, großseggengeprägten Feuchtweiden und natürlichen Bachläufen unter besonderer Berücksichtigung eines natürlichen Wasserhaushaltes.
1725-353 Niedermoor bei Manhagen25LangwedelErhaltung der gehölzarmen Niedermoorwiese als ausgesprochen struktur- und artenreicher Biotopkomplex mit landesweit seltenen Lebensraumtypen und der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen.
1725-401 NSG Ahrensee und nordöstlicher Westensee628Achterwehr Felde Mielkendorf Rodenbek Schierensee WestenseeZiel ist die Erhaltung stabiler und reproduktionsfähiger Brutpopulationen sowie der Gastvogellebensräume für Nahrung suchende, rastende und ggf. überwinternde Vogelarten. Zum Schutz der Großvogelarten sind im Gebiet im Umfeld der Brut- und Rasthabitate Räume zu erhalten, die weitgehend frei von baulichen Anlagen sind, die Sichthindernisse oder Gefährdungen darstellen oder Störungen verursachen, wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträder.140
1823-301 Wälder der nördlichen Itzehoer Geest710Bargstedt Embühren Haale Heinkenborstel Luhnstedt Mörel Nienborstel Nindorf Oldenhütten StafstedtErhaltung großräumiger naturnaher Laubwaldgebiete in standorts- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften unter Beteiligung auch dauerhaft unbewirtschafteter Altwald-Partien zur Sicherung der Habitatkontinuität und Dokumentation heimischer Klimaxvegetation repräsentativer Geest-Naturräume, naturgemäßer Grund- und Bodenwasserstände mit natürlich verlaufenden Waldbächen, unbeeinträchtigten Bodenstrukturen und intakten Feuchtbereichen.
1823-304 Haaler Au432Beringstedt Breiholz Haale Hohenwestedt Lütjenwestedt Nindorf Osterstedt Remmels Tackesdorf Tappendorf TodenbüttelErhaltung des größtenteils naturnahen Flusssystems als Lebensraum von Bachneunauge, Steinbeißer und anderen Klarwasserfischarten sowie kleineren Waldbeständen an den Talrändern und im Oberlauf. Der Erhalt eines gebietsumfassenden naturraumtypischen Wasserhaushalts und -chemismus ist erforderlich.
1823-401 Staatsforsten Barlohe2.364Bargstedt Brammer Brinjahe Embühren Haale Hamweddel Heinkenborstel Luhnstedt Mörel Nienborstel Nindorf Oldenhütten Rade bei Hohenweststedt Stafstedt Todenbüttel
  • zwischen dem 01.05. und 31.08. für den Wespenbussard
  • zwischen dem 31.01. und 31.07. für den Uhu
  • zwischen dem 15.02. und 31.08. für den Seeadler
  • zwischen dem 01.03. und 31.08. für den Rotmilan
  • zwischen dem 01.04. und 31.08. für den Schwarzstorch
  • zwischen dem 15.03. und 31.08. für den Fischadler

notwendig.

1823-402 Haaler Au-Niederung963Beringstedt Breiholz Haale Lütjenwestedt Tackesdorf TodenbüttelErhaltung einer ausgedehnten, zum Teil extensiv genutzten (Feucht-) Grünlandniederung als landesweit bedeutendes Frühjahrsrastgebietes für den Zwergschwan. Während der Anwesenheitsdauer der Zwergschwäne ist das Gebiet weitgehend von Störungen frei zu halten. Das Gebiet soll weitgehend von vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträdern, aber auch von weiteren höherwüchsigen Gehölzstrukturen freigehalten werden.
1825-302 Wennebeker Moor und Langwedel229Borgdorf-Seedorf Dätgen Eisendorf LangwedelErhaltung eines naturraumtypischen Landschaftsausschnittes im Bereich des nährstoffarmen Sanders zwischen Wennebek und Olendieksau mit naturnahem Fließgewässer, Röhrichten, feuchtem bis nassem Grünland, nassen Sukzessionsflächen, Seggensümpfen auf Mooren und in angrenzenden Rinnensystemen, sowie Trockenrasen, mageren Grasfluren und Heiden einschließlich ihrer unterschiedlichen Entwicklungsstadien bis hin zu Wäldern in ihren charakteristischen, von den jeweiligen Standorttypen bestimmten Ausprägungen als vielfältigen, nährstoffarmen Biotopkomplex. Für den Lebensraumtyp 4030 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.141
1826-302 Wald am Bordesholmer See35Bordesholm Hoffeld MühbrookErhaltung eines auf historischem Waldstandort charakteristisch entwickelten Waldmeister-Buchenwaldes auf bewegtem Gelände der Jungmoräne mit direktem Kontakt zum Bordesholmer See und kleinflächigen Übergängen zu feuchten bis nassen Erlen-Eschenwälder.
Kreis Plön
1528-391 Küstenlandschaft Bottsand – Marzkamp und vorgelagerte Flachgründe5.479Laboe Schwartbuck Stakendorf Stein WendtorfErhaltung eines charakteristischen Ostseeküstenabschnittes mit vielfältigen Meeres- und Landlebensräumen und dessen lebensraumtypische Strukturen und Funktionen.37 157
1627-321 Hagener Au und Passader See525Brodersdorf Dobersdorf Fahren Laboe Lutterbek Passade Prasdorf Probsteierhagen Schlesen Stein StoltenbergErhaltung eines natürlicherweise eutrophen Sees und eines naturnahen Fließgewässers, sowie die Erhaltung der bestehenden Steinbeißer-Population.
1627-322 Gorkwiese Kitzeberg7HeikendorfErhaltung des Vorkommens der Schmalen Windelschnecke (Vertigo angustior) in einem küstennahen, teilentwässerten Niedermoor mit Schilfröhricht, Bruchwaldfragmenten und Buchen-Lärchen-Mischwald an der Kieler Förde.
1627-391 Kalkreiche Niedermoorwiese am Ostufer des Dobersdorfer Sees26Dobersdorf SchlesenErhaltung der kalkoligotrophen Niedermoorgesellschaften mit kleinflächigem Mosaik aus Moosrasen insbesondere Vorkommen des Firnisglänzenden Sichelmooses und orchideenreichen Kleinseggen-Gesellschaften am ungedüngten und wenig beschatteten Seeufer. Zu erhalten sind auch die nördlich angrenzenden teilweise erlenbestandenen Rieder im Verlandungssaum des Dobersdorfer Sees als Lebensraum der Bauchigen Windelschnecke. Übergreifendes Ziel ist der Erhalt der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen im Gebiet.
1628-302 Selenter See2.388Fargau-Pratjau Giekau Köhn Lammershagen Martensrade SelentErhaltung eines großen Sees mit herausragend gut ausgeprägter Unterwasservegetation und einer hohen Zahl gefährdeter Arten unter anderen Characeen, insbesondere auch als bedeutender Brut-, Mauser- und Rastplatz einer artenreichen Vogelfauna.93
1628-491 Selenter See-Gebiet3.058Fargau-Pratjau Giekau Grebin Köhn Lammershagen Martensrade Rantzau SelentErhaltung des Selenter Sees als Brut-, Mauser- und Rastgebiet für Wasservögel. Hierfür sind insbesondere störungsarme Gewässerteile zu erhalten. Den Selenter See kennzeichnen außerdem umfangreiche Verlandungszonen aus Erlenbrüchen und Schilfgebieten, deren Funktion als Brutplatz zu erhalten ist.93
1629-320 Hohenfelder Mühlenau155Giekau Hohenfelde Köhn SchwartbuckErhaltung eines relativ unverbauten Fließgewässers mit angrenzenden Au-, Bruch- und Moränenbuchenwäldern sowie freier Einmündung in die Ostsee.
1726-301 Wald nordwestlich Boksee25BokseeErhaltung eines alten Waldkomplexes mit relativ naturnahem Wasserregime am Rande einer Moorsee-Niederung.
1727-305 Klosterforst Preetz40PohnsdorfErhaltung Waldmeister- Buchenwaldbereiche sowie auenwaldartigen Erlen- Eschenwäldern in Übergängen zu Erlenbruchwäldern auf historischem Waldstandort im Klosterforst Preetz.
1727-351 Kolksee bei Schellhorn6SchellhornErhaltung eines weitgehend natürlichen, ungestörten, von naturnahen Buchenwäldern und extensiv genutztem Grünland umgebenen basenreichen Klarwassersees sowie insbesondere der prioritären Verlandungs- und Uferbereiche unter anderen mit Vorkommen der Sumpfschneide Cladium mariscus.
1727-354 Moorweiher bei Rastorf55RastorfErhaltung der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen des Verlandungsmoores mit Schwingdeckenbildung sowie des primärem Birkenbruchs, insbesondere der oligotrophen Nährstoffverhältnisse und des natürlichen Wasserhaushaltes.
1727-392 Lanker See und Kührener Teich679Kühren Preetz (Stadt) Schellhorn WahlstorfErhaltung einer unverbauten, naturnahen, buchten- und inselreichen Stillgewässerlandschaft mit ausgeprägten Tiefen- und Flachwasserzonen, der eng verzahnten und im Komplex auftretenden Lebensgemeinschaften, der Offenlandflächen und Wäldern, der Mager-, Trocken- und Feuchtgrünländer mit unter anderen einer landesweit bedeutsamen Primelwiese sowie auf Seekreide vorkommender Kalkflachmoorbestände in seltener Ausprägung, insbesondere auch als Lebensraum für Kammmolch, Rotbauchunke, Steinbeißer, Teichfledermaus und Fischotter.29 172
1727-401 Lanker See637Kühren Preetz (Stadt) Schellhorn WahlstorfDer Lanker See ist als zweitwichtigstes Brutgebiet für Wasservögel im Binnenland und eines der bedeutendsten Nachmausersammelplätze für die Graugans und verschiedener Schwimmentenarten zu erhalten, da er unter anderem zu den wichtigsten Seen im unteren Schwentinesystem mit buchtenreicher und sehr naturnah erhaltener, teils von mesotraphenter Vegetation eingenommener Seeuferlandschaften gehört.29 172
1728-303 Lehmkuhlener Stauung29Lehmkuhlen Schellhorn WahlstorfErhaltung des in Schleswig-Holstein extrem seltenen, kalkoligotrophen Niedermoorkomplexes in einer für Schleswig-Holstein seltenen Ausprägung im bewegten Endmoränengebiet östlich des Lanker Sees. Von besonderer Bedeutung hierfür ist die Erhaltung der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen, vor allem auch im Quelleinzugsgebiet.
1728-304 NSG Rixdorfer Teiche und Umgebung115Lebrade Lehmkuhlen RathjensdorfErhaltung einer Kette teichwirtschaftlich extensiv genutzter eutropher Flachseen mit wesentlicher Bedeutung für brütende und rastende Wasservögel am Oberlauf der Kossau.84
1728-305 NSG Vogelfreistätte Lebrader Teich144Lebrade MuchelnErhaltung eines für das östliche Schleswig-Holstein herausragenden Übergangs-/ Schwingrasenmoores sowie eines eutrophen Gewässers, insbesondere auch als Lebensraum der Rotbauchunke.25
1728-307 Gottesgabe685Giekau Grebin Lammershagen RantzauErhaltung eines in weiträumig extensiv genutzter, kleingewässer-, wallhecken- und gehölzreicher Kulturlandschaft eingebetteten Waldgebietes mit einem bedeutsamen Anteil an Erlen-Bruch-, Eichen-Birken-, Eichen-Hainbuchen-Wald- und Birken-Moorwald-Bereichen sowie offenen, vermoorten Talsenken im vorherrschenden Waldmeister- und Eschen-Buchenwald einschließlich der sich daraus ergebenden Arten- und Habitatvielfalt; insbesondere Erhaltung der Kammmolch- und Rotbauchunken-Gesamtpopulationen mit entsprechend ausgestatteten Laich-, Land-, Wander- und Überwinterungshabitaten.
1728-351 Kalkflachmoor bei Mucheln11MuchelnErhaltung einer extensiv genutzten, durch Hangdruckwasser geprägten Niedermoorwiese mit charakteristischem Arteninventar der Kalkflachmoore, die eines von drei landesweiten Vorkommen des Sichelmooses Hamatocaulis vernicosus beherbergt.
1728-401 Teiche zwischen Selent und Plön443Lammershagen Lebrade Lehmkuhlen Martensrade Mucheln RathjensdorfErhaltung des strukturreichen Komplexes von dicht beieinander liegenden, bewirtschafteten Fischteichen mit Möweninseln, bewaldeten Insel, Verlandungsbereichen und Zwischenmoorvegetation als Brut-, Rast- und Mausergebiet für Wasservögel. Für die Großvogelarten innerhalb des Gebietes sind Räume im Umfeld der Bruthabitate zu erhalten, die weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträder sind.25 84
1729-392 Kossautal und angrenzende Flächen212Behrensdorf (Ostsee) Giekau Helmstorf Hohwacht (Ostsee) Klamp Lütjenburg (Stadt) RantzauErhaltung der typischen Tal- und Talhanglebensräume des kaum veränderten Mittellaufes der Kossau in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne zwischen Gut Rantzau und dem Großen Binnensee.115
1729-401 NSG Kossautal106Giekau Helmstorf Hohwacht (Ostsee) Klamp Lütjenburg (Stadt) RantzauErhaltung einer für den Naturraum besonderen Standort- und Lebensraumvielfalt und die sich daraus ergebende vielfältige Vernetzungsfunktion. Eine hohe Gewässergüte der Kossau und ein weitgehend natürlicher Wasserhaushalt im Gebiet sind als Grundlage für den Schutz der oben genannten Vogelarten zu erhalten.115
1926-301 Bönebütteler Gehege59Bönebüttel Rendswühren SchillsdorfErhaltung eines Waldmeister-Buchenwaldes in Übergängen zu den auf wechselnassen, grundwassergeprägten Standorten vorkommenden Eichen-Hainbuchenwäldern mit feuchten, humusreichen Böden auf historischem Waldstandort.
Stadt Kiel
1626-325 Kiel Wik / Bunkeranlage0,2Kiel (Stadt)Erhaltung eines bedeutenden Überwinterungsquartiers für mehrere Fledermausarten, insbesondere für die regelmäßig überwinternde Teichfledermaus.
1626-352 Kalkquelle am Nord-Ostsee-Kanal in Kiel9Kiel (Stadt)Erhaltung der im ehemaligen Tal der Levensau gelegenen, durch den Kanalbau überformten Sickerquelle mit landesweit bedeutsamen Vorkommen des extrem seltenen Lebensraumtyps der Moosgemeinschaft der kalkreichen Quellen mit Bildung von Kalkverkrustungen.
Kreis Plön/ Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Stadt Kiel
1725-392 Gebiet der Oberen Eider inkl. Seen2.499, davon 336 Kreis Plön, 2.063 Kreis Rendsburg-Eckernförde, 100 Stadt KielKreis Plön: Bothkamp Kirchbarkau Klein Barkau Warnau Kreis Rendsburg-Eckernförde: Achterwehr Bissee Blumenthal Böhnhusen Brügge Felde Flintbek Grevenkrug Groß Buchwald Krummwisch Mielkendorf Molfsee Reesdorf Rodenbek Rumohr Schierensee Schmalstede Techelsdorf Wattenbek Westensee Stadt Kiel: Kiel (Stadt)Erhaltung dieses Talraumes der Eider mit seinen Übergangs- und Schwingrasenmooren, den feuchten Hochstaudenfluren, den Kalktuffquellen und Waldmeisterbuchenwäldern sowie den nördlich angrenzenden Seen mit den einzigartigen Verlandungsgesellschaften auch als Sommerlebensraum für Teichfledermäuse- und als Überwinterungsquartiers für Teich- und Bech-steinfledermäuse. Besonders die natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen, teilweise nährstoffarmen Bedingungen des Gebietes sind zu erhalten sowie die Kontaktlebensräume wie Quellen, Bruch- und Auwälder, Röhrichte, Seggenrieder, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen zum Fließgewässer und deren funktionale Zusammenhänge. Für die Art 1032 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.Kreis Plön: 128 Stadt Kiel / Kreis Rendsburg-Eckernförde: 120 Kreis Rendsburg-Eckernförde: 140
Stadt Kiel/ Kreis Plön
1727-322 Untere Schwentine451, davon 26 Stadt Kiel, 425 Kreis PlönStadt Kiel: Kiel Kreis Plön: Lehmkuhlen Preetz (Stadt) Rastorf Schönkirchen Schwentinental (Stadt)Erhaltung des sehr abwechslungsreichen und komplexen, in Ausprägung und Artenzusammensetzung zum Teil überdurchschnittlich ausgebildeten Ökosystemausschnittes der Schwentine, insbesondere ihres breiten Talraumes in teilweise typischer Tieflandausprägung mit begleitenden Altarmen, verschieden genutzten Feuchtwiesen und -weiden, Rieden, Röhrichten, Hochstaudenfluren, Bruch- und Auwäldern. sowie anschließender Talhänge mit unterschiedlichen Waldlebensraumtypen ärmerer bis basen- / kalkreicher Standorte. Der Gesamtkomplex ist auch als Lebensraum für Kammmolch und den sich vom Süden her ausbreitenden Fischotter sowie die Gewässer und die sie begleitenden Riede als Lebensraum von Bachmuschel und Bauchiger Windelschnecke sowie des Steinbeißers zu erhalten. Für die Art 1032 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.Kreis Plön: 114
Stadt Neumünster/ Kreis Plön/ Kreis Rendsburg-Eckernförde
1826-301 NSG Dosenmoor546, davon 258 Stadt Neumünster, 74 Kreis Plön, 214 Kreis Rendsburg-EckernfördeStadt Neumünster: Neumünster Kreis Plön: Großharrie Kreis Rendsburg-Eckernförde: Bordesholm Mühbrook Negernharrie WattenbekErhaltung eines der besterhaltenen atlantischen Plateauhochmoore der schleswig-holsteinischen Jungmoräne mit größeren Regenerationskomplexen, einer noch ursprünglichen uhrglasförmig aufgewölbten äußeren Form und einem die das Hochmoor umgebenden Niedermoorflächen einbeziehenden Randsumpf.110
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Schleswig-Flensburg (Planungsraum I)
1423-394 Schlei incl. Schleimünde und vorgelagerter Flachgründe8.679, davon 2.078 Kreis Rendsburg-EckernfördeFleckeby Güby Kosel Rieseby Thumby Winnemark Erhaltung des größten Brackwassergebietes des Landes, der Schleiförde, mit ihren charakteristischen geomorphologischen Strukturen, mit in weiten Bereichen noch naturnaher Biotopausstattung und ökologisch vielfältigen, eng verzahnten marinen und limnischen Lebensräumen, die auf Grund hoher standörtlicher Variabilität und Übergangssituationen ein für Schleswig-Holstein einzigartiges Küstengebiet repräsentiert. Der Erhaltung weitgehend ungestörter Bereiche und natürlicher Prozesse wie der Dynamik der Ausgleichsküste oder aktiver Moränensteilhänge kommt im gesamten Gebiet eine sehr hohe Bedeutung zu. Die auf zahlreichen Standortkomplexen in das Gebiet einbezogenen wichtigsten und wert-vollsten Salzwiesengebiete der Ostseeküste sind in ihrer regionaltypischen Ausprägung zu erhalten. Übergreifend soll im Gebiet die Wiederherstellung einer guten Wasserqualität angestrebt werden.
1423-491 Schlei8.679, davon 2.078 Kreis Rendsburg-Eckernförde Fleckeby Güby Kosel Rieseby Thumby Winnemark UlsnisErhaltung des größten Brackwassergebietes des Landes, der Schleiförde, als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung mit seinen charakteristischen geomorphologischen Strukturen, mit in weiten Bereichen noch naturnaher Biotopausstattung und ökologisch vielfältigen, eng verzahnten marinen und limnischen Lebensräumen, die auf Grund hoher standörtlicher Variabilität und Übergangssituationen ein für Schleswig-Holstein einzigartiges Küstengebiet repräsentiert. Der in der Ostsee liegende Schleisand sowie die strömungsberuhigten Wasserflächen der Schlei sind als bedeutende Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel zu erhalten. Die strömungsberuhigten Noore sind als wichtige Rast- und Überwinterungsgebiete sowie als störungsarme Bruthabitate vor allem für Röhrichtbrüter zu erhalten. Erhaltung dieser weitgehend ungestörten Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze der wertgebenden Vogelarten des Gebietes sowie die Erhaltung ihrer Nahrungshabitate, vor allem der Miesmuschelbänke, ausgedehnter Unterwasservegetation der Schlei und der Flachwasserbereiche der Ostsee sowie fischreicher Bereiche. Für überwinternde Arten ist die Erhaltung störungsfreier Gebiete in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. April zu gewährleisten. Die Erhaltung eines überwiegend offenen Landschaftscharakters, aber auch natürlicher Sukzessionsstadien in Teilbereichen durch Zulassen natürlicher dynamischer Prozesse, extensiver Nutzung sowie durch gezielte Pflegemaßnahmen (vor allem in bestehenden Naturschutzgebieten) ist von sehr hoher Wichtigkeit. Die Erhaltung bzw. Wiederherstellung einer hohen Wasserqualität und -klarheit ist gebietsübergreifend notwendig. Zum Schutz der vorkommenden Großvögel ist das Gebiet von Strukturen wie Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen freizuhalten.
1623-392 Binnendünen- und Moorlandschaft im Sorgetal957, davon 826 Kreis Rendsburg-Eckernförde Alt Duvenstedt Fockbek Lohe-Föhrden Neu Duvenstedt Owschlag Rickert Erhaltung einer für den Naturraum besonderen Standort- und Lebensraumvielfalt und die sich daraus ergebende vielfältige Vernetzungsfunktion. Die Erhaltung natürlicher und oligotropher Nährstoffverhältnisse sowie eines natürlichen Wasserhaushalts und -chemismus ist im Gebiet übergreifend erforderlich. Erhalten werden sollen die teilweise großflächigen Biotopkomplexe der Moor- und Heidelebensräume im Wechsel mit bewaldeten Dünen und ihre funktionalen Zusammenhänge das natürlich mäandrierende Fließgewässer „Sorge“ mit herausragender Verbundfunktion und fließgewässerbegleitenden geomorphologisch bedeutsamen Binnendünen. Zur Erhaltung offener und in Teilen halboffener Dünen-, Heide- und Rasenformationen sind für große Teile des Gebietes traditionellen Pflege bzw. Nutzungsformen erforderlich. Für die Lebensraumtypen 4010 und 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.Kreis Rendsburg-Eckernförde: 11
1623-401 Binnendünen- und Moorlandschaft im Sorgetal886, davon 786 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Alt Duvenstedt Fockbek Lohe-Föhrden Neu Duvenstedt Owschlag Rickert Erhaltung einer für den Naturraum besonderen Standort- und Lebensraumvielfalt und die sich daraus ergebende vielfältige Vernetzungsfunktion. Der Erhalt geringer Nährstoffversorgung sowie hoher Grundwasserstände und extensiver Grünlandnutzung ist im Gebiet erforderlich. Die besondere Eignung des Gebietes als Lebensraum einer der wenigen in Schleswig-Holstein erhaltenen Brutplätze der Heidelerche sowie als potenzielles Bruthabitat des Ziegenmelkers ist zu erhalten. Durch die besondere Standort- und Lebensraumvielfalt werden die Ansprüche weiterer charakteristischer Vogelarten offener und halboffener Landschaften erfüllt. Zum Schutz der vorkommenden Großvögel ist das Gebiet von Strukturen wie Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen freizuhalten.Kreis Rendsburg-Eckernförde: 11
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Schleswig-Flensburg (Planungsraum I)/ Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
1622-391 Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung3.496, davon 1.311 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Christiansholm Friedrichsgraben Friedrichsholm Hamdorf Hohn Königshügel Lohe-Föhrden Prinzenmoor Sophiendamm Erhaltung eines Biotopkomplexes aus Hochmooren, Niedermooren und Flachseen und weiteren Feuchtlebensräumen in der weiträumigen Niederungslandschaft der Flüsse Eider, Treene und Sorge, der in seiner Größe und Ausprägung in Schleswig-Holstein einzigartig ist.Kreis Rendsburg-Eckernförde: 156
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Nordfriesland (Planungsraum I)/ Kreis Schleswig-Flensburg/ (Planungsraum I)/ Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
1622-493 Eider-Treene-Sorge-Niederung15.002, davon 2.794 Kreis Rendsburg-Eckernförde Bargstall Christiansholm Elsdorf-Westermühlen Friedrichsgraben Friedrichsholm Hamdorf Hohn Königshügel Lohe-Föhrden Sophiendamm Erhaltung der einzelnen Teilgebiete bestehend aus ausgedehnten Röhrichten, Hochstaudenfluren, Moorstadien, artenreichem Feuchtgrünland, wechselfeuchtem Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität, Überschwemmungswiesen und offenen Wasserflächen als Lebensraum insbesondere für Arten der Röhrichte, Weidengebüsche und Hochstaudenfluren, der Hochmoore und des offenen Grünlandes. Im gesamten Gebiet soll keine Absenkung des Wasserstandes unter den aktuellen Stand erfolgen; notwendige Anpassungen der Entwässerungsverhältnisse aufgrund von Bodensackungen sind in den landwirtschaftlich genutzten Bereichen möglich. Zwischen einzelnen Teilhabitaten wie Nahrungsgebieten, Bruthabitaten und Schlafplätzen von Arten mit großräumigen Lebensraumansprüchen (wie Zwerg- und Singschwan, Weißstorch, Wiesenweihe, Kranich) sind möglichst ungestörte Beziehungen zu erhalten; die Bereiche sind weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträder zu halten.Kreis Rendsburg-Eckernförde 156
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Dithmarschen (Planungsraum III)
1821-304 Gieselautal94, davon 19 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Beldorf Erhaltung der natürlichen Fließgewässerdynamik und eines weitgehend natürlichen, biotopprägenden hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes des Fließgewässers Gieselau und seiner Aue mit kleinstrukturreicher, in weiten Bereichen naturnaher Ausprägung und besonderer landschaftlicher Vielfalt auch als Lebensraum der Bachneunaugenpopulation. Insbesondere sind Abschnitte ohne anthropogen erhöhte Sedimenteinträge sowie unverbaute oder unbegradigte Flussabschnitte ohne Ufer- und Sohlenbefestigung, Stauwerke, Wasserausleitungen oder Ähnliches zu erhalten.
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Steinburg (Planungsraum III)
1922-391 Iselbek mit Lindhorster Teich117, davon 76 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Bendorf Bornholt Erhaltung eines nährstoffarmen Quellteiches mit optimal ausgebildeten und lebensraumtypübergreifend artenreichen Biotopkomplexen aquatischer, amphibischer und semiterrestrischer Lebensgemeinschaften, einschließlich einer entsprechenden Uferausbildung. Erhaltung eines teilweise extensiv genutzten, sonst ungestörten und naturnahen Geesttalraumes, mit offenen Quellbereichen, Übergangsmooren, Weidengebüschen und Eichen-Kratts sowie eines naturnahen, weitgehend frei mäandrierenden Geestbaches mit natürlicher Sohlen- und Uferentwicklung auch als Lebensraum von Bach- und Flussneunauge sowie lichtbedürftiger Unterwasservegetation. Für die Lebensraumtypen 3130 und 7140 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1924-391 Wälder im Aukrug878, davon 427 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Aukrug Meezen Erhaltung des zentralen Bereiches des Aukrugs mit seinen Altmoränenwäldern in naturnaher Ausprägung, den Quellen, ehemaligen Hudeweiden, Sandheiden, naturnahen Geestbächen und Trockentälern.179
1924-401 Wälder im Aukrug597, davon 279 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Aukrug Meezen Erhaltung stabiler und reproduktionsfähiger Brutvogelgemeinschaften eines zentralen Bereiches des Aukrugs mit Altmoränenwäldern in naturnaher Ausprägung, Quellen, ehemaligen Hudeweiden, Sandheiden, naturnahen Geestbächen und Trockentälern. Zum Schutz der im Gebiet vorkommenden Großvogelarten sind Räume im Umfeld der Bruthabitate, die weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkrafträder sind, zu erhalten. 179
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Segeberg (Planungsraum III)/ Kreis Steinburg (Planungsraum III)
2024-391 Mittlere Stör, Bramau und Bünzau211, davon 34 Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde: Aukrug Ehndorf Grauel Hohenwestedt Meezen Mörel Rade bei Hohenwestedt Tappendorf
  • unverbauter, unbegradigter oder sonst wenig veränderter oder regenerierter Fließgewässerabschnitte ohne Ufer- und Sohlenbefestigung, Stauwerke, Wasserausleitungen oder Ähnliches,
  • der natürlichen Fließgewässerdynamik,
  • von weitgehend natürlichen Sedimentations- und Strömungsverhältnissen,
  • barrierefreier Wanderstrecken zwischen Meer und Flussoberläufen,
  • von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.
Kreis Plön/ Kreis Ostholstein (Planungsraum III)
1530-491 Östliche Kieler Bucht74.627, davon 1.431 Kreis Plön Kreis Plön: Behrensdorf (Ostsee) Blekendorf Hohwacht (Ostsee) Laboe Lütjenburg (Stadt) Schönberg (Holstein) Schwartbuck Stakendorf Stein Wendtorf Wisch Erhaltung der Küstengewässer mit außerordentlich hoher Bedeutung im internationalen Vogelzuggeschehen als möglichst störungsfreies Rast- und Überwinterungsgebiet für zahlreiche Entenarten, als günstiger Nahrungslebensraum für Brut- und Rastvögel sowie als Brutlebensraum für Küsten- Wiesen- und Röhrichtvögel. Zusammen mit den übrigen Ostseegebieten hat es existentielle Bedeutung als Überwinterungsgebiet für (Meeres-) Enten. Weiterhin Erhaltung von unzerschnittenen Räumen im Gebiet, die weitgehend frei von vertikalen Fremdstrukturen wie zum Beispiel Stromleitungen und Windkraftanlagen sind.Kreis Plön: 37 53 108 154 157
1629-391 Strandseen der Hohwachter Bucht1.318, davon 990 Kreis PlönKreis Plön: Behrensdorf (Ostsee) Blekendorf Hohwacht (Ostsee) Erhaltung weitgehend strukturell und funktionell intakter und dynamischer Strandsee- und Strandseeniederungssysteme unterschiedlicher biologischer und hydrologischer Ausprägungen, Zonierungen und Entwicklungsstadien im Verbund mit der jeweils angrenzenden Küsten- und Dünenlandschaft. Dazu gehört die Erhaltung funktionierender, naturnaher ökologischer Austausch- und Wechselbeziehungen zur Ostsee, zu einmündenden Fließgewässern und zu Dünen- und Brackwasserformationen. Für die Lebensraumtypen 1150*, 2150*, 2190 und 6230* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.Kreis Plön: 53 108 154
1729-391 Dannauer See und Hohensasel und Umgebung340, davon 337 Kreis Plön Kreis Plön: Dannau Rantzau Erhaltung eines flachen, eutrophen Sees mit typischer und weitgehend vollständiger Verlandungsserie mit angrenzenden kleinstrukturierten Grünlandgebieten auf Niedermoor und mineralischen Moränenstandorten, insbesondere auch als Lebensraum von Rotbauchunke und Kammmolch.Kreis Plön: 135
1828-302 Grebiner See, Schluensee und Schmarkau241, davon 227 Kreis Plön Kreis Plön: Grebin Lebrade Plön (Stadt) Rathjensdorf Erhaltung naturnaher, sauberer, oligo- bis mesotropher, basenreicher Klarwasserseen einschließlich der zugehörigen naturnahen oder der natürlichen Entwicklung überlassenen, zum Teil bewaldeten Ufer- und Verlandungsbereiche, Stillwasserbuchten, Steilhänge, Seeterrassen und deren Abbruchkanten, sowie der Inseln und Halbinseln und der sonstigen unmittelbar an die Gewässer angrenzenden für den Naturschutz wichtigen Kontaktbiotope. Insbesondere im Mündungsbereich der Schmarkau in den Behler See sind großflächig ungestörte Bereiche unter anderem als Lebensraum des Fischotters zu erhalten. Für den Lebensraumtyp 3140 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.
1828-392 Seen des mittleren Schwentinesystems und Umgebung6.643, davon 5.080 Kreis PlönKreis Plön: Ascheberg (Holstein) Bösdorf Dersau Dörnick Grebin Kirchnüchel Nehmten Plön (Stadt) Rathjensdorf Wahlstorf Wittmoldt Erhaltung eines Ausschnittes aus der gewässer- und waldreichen „Holsteinischen Schweiz“, mit naturnahen, wenig belasteten, natürlich eutrophen Seen (unter anderen Kleiner Plöner See, Kellersee) und einer Reihe sehr sauberer, oligo- bis mesotropher, basenreicher Klarwasserseen (vor allem Großer Plöner See, Vierer See, Schöhsee, Behler See, Suhrer See, Dieksee, Ukleisee), einschließlich ihrer naturnahen Verlandungsbereiche und sonstigen für den Naturschutz wichtigen Ufer- und Kontaktzonen. Für die Lebensraumtypen 3140, 3150, 3260, 7210 und 9130 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werdenKreis Plön: 51 103 190
1828-491 Großer Plöner See-Gebiet4.535, davon 4.368 Kreis PlönKreis Plön: Ascheberg (Holstein) Bösdorf Dersau Dörnick Nehmten Plön (Stadt) Rathjensdorf Wahlstorf Wittmoldt Erhaltung des Gebietes mit dem Großen Plöner See als größten Binnensee Schleswig-Holsteins und kleinen Nebenseen mit zahlreichen teils bewaldeten Inseln und ausgedehnten Flachwasserbereichen als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung mit Brut-, Rast- und Mauserlebensraum für viele wassergebundenen Vogelarten. Hierfür sind unter anderen störungsarme Gewässerbereiche während der Mauser- und Rastzeit zu erhalten. Das für Schleswig- Holstein bedeutendste binnenländische Brutvorkommen der Flussseeschwalbe sowie eine bedeutende Nonnenganskolonie auf dem Ruhelebener Warder ist zu erhalten. Weiterhin ist die Erhaltung von im Hohenrader Forst (Suhrer See) befindlichen Brutplätze des Wespenbussards, Mittel- und Schwarzspechtes sowie Zwergschnäppers sicherzustellen.Kreis Plön: 51 103 190

1) im Natura 2000-Gebiet gelegene Naturschutzgebiete, amtliche Nummer siehe Kapitel 1.3: Naturschutzgebiete in den Erläuterungen, Tabelle 2: Naturschutzgebiete - Bestand

1.3. Naturschutzgebiete

Tabelle 2: Naturschutzgebiete - Bestand

Amtliche Nummer / BezeichnungGröße (Hektar) (gerundet)GemeindeSchutzzweckVO-Jahr 1)einschließlich Natura 2000 (EU-Code)2
Stadt Kiel
70 Tröndelsee und Umgebung24Kiel (Landes-hauptstadt)Schutz eines in der Weichseleiszeit entstandenen Sees mit Kalkflachmoorbereichen und ausgedehnten Feuchtgrünländereien und Röhrichten1983 (2002)
Stadt Neumünster
50 Westufer des Einfelder Sees13NeumünsterErhaltung eines Ausschnittes einer mittelholsteinischen Seeuferlandschaft1987
Kreis Rendsburg-Eckernförde
140 Ahrensee und nordöstlicher Westensee621Westensee, Achterwehr, Felde, Rodenbek, Mielkendorf, SchierenseeErhaltung eines Teilbereiches der Eiderniederung mit Flusswindungen sowie eines hervorragend erhaltenen, repräsentativen Seelebensraumes der Jungmoränenlandschaft Schleswig-Holsteins19891725-392 1725-401
105 Bewaldete Düne bei Noer47NoerSchutz einer seltenen, bewaldeten Düne mit charakteristischer und artenreicher Pflanzenwelt19811526-391
49 Bokelholmer Fischteiche90EmkendorfErhaltung von Fischteichen innerhalb von Rest-Hochmoorflächen1952 1724-302
104 Bültsee und Umgebung55KoselErhaltung eines nährstoffarmen Binnensees mit umliegenden Uferzonen1982 1524-391
184 Fockbeker Moor379Fockbek, HohnErhaltung ausgedehnter Hochmoorregenerationsstadien und des Lebensraums seltener Tier- und Pflanzenarten20021623-303
40 Groß Wittenseer Moor15Groß WittenseeErhaltung eines abgetorften Hochmoores mit Verbuschung1942
156 Hohner See364Hohn, Sophienhamm, FriedrichsholmErhalt und Sicherung des Hohner Sees mit Zonen natürlicher Entwicklung sowie angrenzenden wechselfeuchten Grünlandflächen und Überschwemmungswiesen19951622-391 1622-493
41 Kaltenhofer Moor54 Felm, Dänischenhagen, OsdorfErhaltung eines abgetorften Hochmoores mit Verbuschung19421526-353
54 Methhörstteich und Rümland-Teich47EmkendorfErhaltung von Fischteichen mit Erlenbrüchen1957
126 Schwansener See215Dörphof, BrodersbySchutz eines durch Strandwälle und Primärdünen von der Ostsee abgetrennten Flachsees und seiner Umgebung1987 1326-301
11 Sorgwohld36 OwschlagErhaltung einer Binnendünenlandschaft an der oberen Sorge19361623-392 1623-401
171 Spülflächen Schachtholm121 HörstenErhaltung von ausgedehnten Trockenrasen-, Niedermoor-, Wald- und Gebüschbiotopen sowie zweier Kleingewässer1995
179 Tönsheider Wald61Aukrug, WiedenborstelErhaltung und Schutz der im Naturpark Aukrug gelegenen, in Teilen naturnahen Waldflächen der Altgeest mit eingestreuten Heideflächen, dem Quellgebiet und Oberlauf der Selbek, Entwicklung der Waldflächen zu einem natürlichen, sich selbst regulierenden Wald19951924-391 1924-401
107 Überschwemmungs-wiesen Jägerslust14Krummwisch, FeldeErhaltung eines Binnensees und vernässter Wiesenflächen.1982
141 Wennebeker Moor und Wennebek-Niederung117Borgdorf-Seedorf, Eisendorf, LangwedelErhaltung und Schutz des Wennebeker Moores, der durch Feuchtwiesen und seggensumpfgeprägten Wennebek-Niederung sowie angrenzender Heide- und Trockenflächen 19881825-302
212 Naturwälder in den Landesforsten Barlohe375Bargstedt, Hamweddel, Luhnstedt, Mörel, Nienborstel, StafstedtSicherung, Schutz, Erhaltung und ungestörte Entwicklung von naturraumtypischen Waldkomplexen der Schleswig-Holsteinischen Geestlandschaft als Lebensraum einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt, teilweise auch von europäischer Bedeutung, in Teilen Entwicklung eines Wildnisgebietes2017
Kreis Plön
114 Altarm der Schwentine19Schönkirchen, SchwentinetalErhalt eines natürlichen Wasserlaufs und seiner Uferzonen19841727-322
51 Ascheberger Warder im großen Plöner See9AschebergSchutz von drei naturnah bewaldeten Inseln im Plöner See19551828-392 1828-491
116 Barsbeker See und Umgebung146Barsbek, Wentorf, WischSchutz und Entwicklung eines ehemaligen Strandsees mit umliegenden ehemaligen Salzwiesen, Erhaltung des Salzwiesencharakters1982
37 Bottsand91WentorfErhaltung eines Nehrungshakens mit Dünen, Strandwällen, Salzwiesen sowie charakteristischer Flora19871528-391 1530-491
135 Dannauer See und Umgebung40Dannau, RantzauSchutz eines Gewässerökosystems mit typischer Uferzonierung und Verlandungszone, naturnahe Waldbereiche und der Eigenentwicklung überlassener Flächen19931729-391
117 Fuhlensee und Umgebung43RuhwinkelSchutz eines beispielhaften verlandeten Binnensees mit charakteristischer Pflanzengesellschaft und Tierarten1983
29 Halbinseln und Buchten im Lanker See207Kühren, Wahlstorf, PreetzErhaltung einer naturnahen Uferlandschaft eines ostholsteinischen Binnensees mit ausgedehnten Röhrichtzonen, Bruchwäldern, einem weitgehend naturnahen Birkenwald, naturnahen Gehölzen und ökologisch bedeutsamen Feuchtgrünlandflächen19951727-392 1727-401
103 Inseln im Großen Plöner See und Halbinsel Störland261Stadt Plön, NehmtenSchutz eines Gewässerökosystems mit typischer Uferzonierung und Verlandungsstufen, Brutgebiet für verschiedene Vogelarten, sowie Nahrungs-, Rast- und Mausergebiet gefährdeter Wasservögel, naturnaher Waldbereich und der Eigenentwicklung überlassener Flächen19921828-392 1828-491
53 Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen255BehrensdorfErhalt des Strandsees mit Salzwiesen, Strandwällen, Dünenbildungen1957 (2015)1629-391 1631-392 1530-491
115 Kossautal97Hohwacht, Helmsdorf, Klamp, Giekau, Rantzau, LütjenburgSchutz eines noch naturnah erhaltenen Fließgewässers mit angrenzenden Uferzonen19841729-392 1729-401
154 Kronswarder und südöstlicher Teil des Großen Binnensees151Hohwacht, BehrensdorfRenaturierung ehemaliger Salz- und Feuchtwiesen, die zwischenzeitlich als Acker genutzt worden waren19901629-391 1530-491
172 Kührener Teich und Umgebung79Kühren, WahlstorfErhalt und Schutz des flachgründigen, buchtenreichen Kührener Teiches mit ausgedehnten Röhrichtzonen, baumbestandenen Inseln, ufernahen Bruchwaldzonen, kleinen naturnah ausgebildeten Gehölzen und ökologisch bedeutsamen Feuchtgrünländereien19941727-392 1727-401
128 Lütjensee und Hochfelder See südöstlich Gut Bothkamp155Bothkamp, Kirchbarkau, WarnauSchutz und dauerhafte Sicherung eines naturnahen Niederungsgebietes mit verlandeten Seen, Röhrichtzonen, Hochstaudenfluren und Niedermoorbereichen; Überlebenshilfe und Artenerhaltung besonders bedrohter Tier- und Pflanzenarten1990 1725-392
93 Nordteil des Selenter Sees und Umgebung760Giekau, Köhn, Fargau-Pratjau, Lammershagen, MartensradeSchutz eines großflächigen Binnenseegebietes mit angrenzenden Uferzonen19781628-302 1628-491
84 Rixdorfer Teich und Umgebung112Lebrade, Lehmkuhlen, RatjensdorfErhaltung eines ostholsteinischen Teichgebietes mit charakteristischer Vogelwelt19741728-304 1728-401
108 Sehlendorfer Binnensee und Umgebung230BlekendorfErhaltung des durch Strandwälle und Primärdünen von der Ostsee abgetrennten, jedoch über einen Wasserlauf, den Broeck, mit der Ostsee in Verbindung stehenden Strandsees, in einem typischen naturnahen Küstenlandschaftsteil an der Hohwachter Bucht19891629-391 1530-491
157 Strandseelandschaft bei Schmoel50Stakendorf, SchwartbuckSchutz und Erhaltung eines wichtigen Mauser-, Rast-, Brut- und Nahrungsbiotops für Enten- und Gänsearten, Sukzession19901528-391 1530-491
190 Suhrer See und Umgebung270Bösdorf, PlönErhaltung des derzeitigen Zustandes des nährstoffarmen Sees und zweier weiterer kleinerer Seen sowie Vermeidung einer Nutzungsintensivierung2003 (2010)1828-392 1828-491
25 Vogelfreistätte Lebrader Teich146Lebrade, MuchelnErhaltung eines ostholsteinischen Fischteiches mit angrenzendem Zwischenmoor, Europäisches Vogelschutzgebiet19381728-305 1728-401
Stadt Kiel/ Kreis Rendsburg-Eckernförde
120 Schulensee und Umgebung 69, davon 46 Stadt Kiel, 23 Kreis Rendsburg-EckernfördeStadt Kiel: Kiel (Landes-hauptstadt) Kreis Rendsburg-Eckernförde: MolfseeSchutz eines Feuchtgebietes in einem eiszeitlichen Becken der oberen Eider19861725-392
Kreis Plön/ Stadt Kiel
192 Mönkeberger See 50, davon 38 Kreis Plön, 12 Stadt KielKreis Plön: Mönkeberg Stadt Kiel: Kiel (Landes-hauptstadt)Sicherung, Schutz, Erhaltung und Entwicklung des Mönkeberger Sees sowie der angrenzenden Flächen mit ausgedehnten Röhrichtzonen, Weidengebüsche, Großseggen-, Kleinseggen- und Hochstaudenrieder, Gras- und Staudenfluren sowie zahlreiche Kleingewässern auch als eine wichtige Lebensstätte vielfältiger und teilweise seltener Pflanzen- und Tiergemeinschaften2007
Kreis Neumünster/ Kreis Plön/ Kreis Rendsburg-Eckernförde
110 Dosenmoor 521, davon 250 Kreis Neumünster, 64 Kreis Plön, 207 Kreis Rendsburg-EckernfördeStadt Neumünster: Neumünster Kreis Plön: Großharrie Kreis Rendsburg-Eckernförde: Bordesholm, Wattenbek, NegenharrieSchutz und Erhaltung eines großflächigen atlantischen Hochmoores mit charakteristischen Pflanzen- und Tiergesellschaften19811826-301

1) : Jahr der Erstverordnung; in Klammern gegebenenfalls Jahr der letzten Aktualisierung

2) : im bestehenden NSG gelegene oder das NSG umgebende Natura 2000-Gebiet (EU-Code siehe Kapitel 1.2: Natura 2000 in den Erläuterungen, Tabelle 1: Natura 2000)

Tabelle 3: Gebiete, die die Voraussetzung für eine Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet erfüllen

BezeichnungGröße (Hektar)GemeindeSchutzzweck/ KurzbeschreibungGeplant 1)einschließlich Natura 2000 (EU-Code) 2)
Stadt Kiel
Drachensee 34 KielErhaltung des noch unbeeinflussten Sees als Lebensraum seltener und geschützter Tier- und Pflanzenarten
Langsee 24 KielErhaltung des Seebeckens mit Schwingrasenverlandungsbereichen und anderen vielfältigen Kleinstrukturen
Wellsee 140 KielErhaltung des Seeverlandungsbereichs mit dem Vorkommen seltener Pflanzen- und Tierarten
Kreis Plön
Bachschlucht im Harmshorster Holz 13 KirchnüchelErhaltung von naturraumtypischen Fließgewässerbiotopen mit charakteristischer Vegetation
Bachschlucht nördlich Gut Sehlendorf 6 BlekendorfErhaltung von naturraumtypischen Fließgewässerbiotopen mit charakteristischer Vegetation
Bachschlucht südöstlich Blekendorf 9 BlekendorfErhaltung von naturraumtypischen Fließgewässerbiotopen mit charakteristischer Vegetation
Bachschlucht westlich Blekendorf 3 BlekendorfErhaltung von naturraumtypischen Fließgewässerbiotopen mit charakteristischer Vegetation
Bodenteich nordöstlich Kletkamp 5 KletkampErhaltung einer kleineren, abwechslungsreich strukturierten Teichlandschaft mit vielfältigen Verlandungsbereichen
Bornbrook bei Schrevendorf 31 ProbsteierhagenErhaltung einer interessanten Teichbodenvegetation sowie des Lebensraumes artenreicher Wasservogel- und Amphibienbestände
Bruchwald am Großen Plöner See 7 Plön (Stadt)Erhaltung eines großen, abgeschlossenen Röhrichtbereiches des Großen Plöner Sees mit naturnahem Verlandungsbereich (Rohrdommelbucht)1828-392 1828-491
Bruchwald östlich Görnitz 3 GrebinErhaltung eines homogenen Walzenseggen-Erlenbruchs mit Übergang zum Birkenbruch
Dobersdorfer See 122 Dobersdorf, SchlesenErhaltung eines naturnahen Sees mit verschiedenartigen Verlandungsbereichen und bedeutsamen Pflanzenvorkommen und Vogelbeständen1627-391
Drömlingsee mit Bachzufluss 24 Kalübbe, StolpeErhaltung eines weitgehend unbeeinflussten und geschlossenen Fließgewässer-See-Systems seltener Ausprägung
Dünenmoor nördlich Heidkate 2 WischErhalt einer hinter dem Strandwall gelegenen feuchten Senke mit Birken-, Erlen- und Weidengebüsch, kleineren Torfmoosbeständen sowie in den Randbereichen liegende Dünengrasfluren
Erweiterung NSG Ascheberger Warder im Großen Plöner See 40 Ascheberg (Holstein)Einbeziehung aller kleineren Inseln dieser Region wegen der bestehenden ökologischen EinheitX1828-392 1828-491
Erweiterung NSG Sehlendorfer Binnensee 16 Blekendorf, Hohwacht (Ostsee)Nördlicher Bereich mit gleicher ökologischer Qualität wie das bestehende NaturschutzgebietX1629-391 1530-491
Gödfeldteich westlich Mucheln 61 Lehmkuhlen, Martensrade, MuchelnErhaltung einer Teichlandschaft mit sehr artenreichem Vogel- und Amphibienbestand1728-401
Görnitzer See westlich Grebin 10 GrebinErhaltung der charakteristischen Ausprägung eines der seltenen Walzenseggen-Erlenbrüche mit beispielhaften Entwicklungsstadien
Hohenfelder Mühlenau 30 Hohenfelde, SchwartbuckErhaltung eines geschlossenen naturnahen Bachtals mit intaktem Bruchwaldbiotop1629-320
Kasseeteiche 118 Dobersdorf, Probsteierhagen, SchönkirchenErhaltung einer stark gegliederten Teichlandschaft mit bedeutendem Vogelbestand
Kleinweiher nördlich Rastorf 6 RastorfErhaltung eines naturnah ausgebildeten Niedermoorkomplexes mit seltenen Pflanzenbeständen1727-354
Kolksee südöstlich Preetz 3 SchellhornErhaltung eines landschaftlich besonders reizvollen Sees mit naturnahen Verlandungsgesellschaften1727-351
Lammershagener Teiche 76 Lammershagen, Martensrade, MuchelnErhaltung einer ausgedehnten Teichlandschaft mit reichem Vogelbestand1728-307 1728-401
Niedermoor bei Stauung / Lehmkuhlen 4 LehmkuhlenErhaltung einer extensiven Grünlandfläche mit Niedermoorcharakter1728-303
Nördlicher Ausläufer des Wielener Sees 20 WahlstorfErhaltung einer geomorphologisch charakteristischen eiszeitlichen Talrinne mit naturnahem Seeausläufer und Buchenwaldbiotop
Teich bei Hohensasel 4 RantzauErhaltung eines weitgehend unbeeinträchtigten Teiches als Lebensraum seltener Vogel- und Amphibienarten1729-391
Teich bei Rastorf 2 RastorfEutropher Teich mit ausgeprägten, artenreichen Verlandungszonen und großem Fieberkleebestand1727-354
Teich nordwestlich Rantzau 6 LammershagenErhaltung eines sehr artenreichen Insekten- und Amphibienbiotops1728-307 1628-491
Unterprobstenteich 5 Schwentinental (Stadt)Erhaltung naturnah ausgeprägter Verlandungszonen eines Weihers mit artenreicher, seltener Insektenfauna und Pflanzenwelt
Waldgebiet Belliner Moor 9 LammershagenErhaltung eines typisch ausgebildeten, naturnahen Laubwaldbestandes mit hohem Anteil an Altholz
Waldweiher nördlich Giekau 1 PankerErhaltung eines geschlossenen, naturnahen Niedermoorbereiches mit bedeutenden Amphibienvorkommen
Weiher nordöstlich Löptin 1 LöptinErhalt eines Weihers mit einer zum Teil breit ausgebildeter Verlandungszone sowie eines angrenzenden Bruchwaldes
Wohlkampsteich südlich Högsdorf 5 HögsdorfErhaltung repräsentativer Verlandungsbereiche sowie des Lebensraumes seltener Pflanzen- und Tierarten
Kreis Rendsburg-Eckernförde
Alt Mühlendorfer Mühlenau 47 Emkendorf, Groß Vollstedt, WarderErhaltung des naturnahen Fließgewässerökosystems in relativ intakter, kleinbäuerlicher Kulturlandschaft1724-302
Aschauer Küste 36 Altenhof AltenhofErhaltung einer auch geowissenschaftlich interessanten Küstenentwicklung mit vielfältigen Erscheinungen, Bedeutung als Rastgebiet für Wasservögel und Lebensraum stark gefährdeter Pflanzenarten1526-391
Bokeler Moor 73 Bokel, Eisendorf, Ellerdorf, Groß VollstedtErhaltung des Lebensraumes zahlreicher gefährdeter Lebensformen der Hochmoore
Büstorfer Noor 46 Kosel, RiesebyErhaltung eines Brackwasser- Hochstaudenriedes an der Schlei mit Vorkommen seltener Pflanzen und Tierarten1423-394 1423-491
Dörpstedter Moor 14 NienborstelErhaltung eines intakten Hochmoores im Moosheide-Torfmoos-Wollgras-Stadium als Lebensraum von Arten und Gesellschaften der Roten Liste
Dünen bei Altenkattbek 27 JevenstedtErhaltung einer Binnendüne mit Heidemoorbereichen als Lebensraum zahlreicher Arten der Roten Liste1724-334
Duvenstedter Moor 166 Alt Duvenstedt, Fockbek, Neu Duvenstedt, RickertErhaltung eines für den Naturraum repräsentativen Hochmoores als wichtiger Kernlebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten1623-392 1623-401
Erweiterung NSG Düne bei Noer 6 Noer, SchwedeneckErhalt der bewaldeten Düne1526-391
Erweiterung NSG Rümlandteich 10 EmkendorfErhalt der Binnendünen und der Moore
Erweiterung NSG Sorgwohlder Binnendünen 4 OwschlagErhalt der Binnendünen und der Moore1623-392 1623-401
Felmer Moor 36 Altenholz, FelmErhaltung eines der letzten Hochmoore dieses Landschaftsraumes mit hochmoorcharakteristischer Pflanzenwelt1526-353
Feuchtheide Lohe 9 Lohe-FöhrdenErhaltung einer der wenigen großflächigen Feuchtheiden1623-392 1623-401
Goossee 79 Altenhof, Eckernförde (Stadt), GoosefeldErhaltung eines charakteristischen Küstensees mit Verlandungsbereich als besonders seltener Landschaftsbestandteil im Dänischen Wohld
Großes Moor bei Rußland 168 Holzdorf, Loose, WaabsErhaltung des letzten großen Hochmoores in Schwansen mit hochmoortypischer Vegetation
Halbinsel Kielfot und Steilhänge 12 KoselErhaltung des vegetationskundlich sehr wertvollen Brackwasser-Salzwiesenbereichs1423-394 1423-491
Hansdorfer See 34 Achterwehr, MielkendorfErhaltung eines relativ ungestörten Stillgewässers mit typischer Vegetationszonierung und dem Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten1725-392
Hartshoper Moor 452 Bargstall, Hohn, SophienhammWiedervernässung und großräumige Nutzungsextensivierung oder Nutzungsaufgabe im angrenzendem Grünlandbereich1622-391 1622-493
Hemmelmarker See 115 BarkelsbyErhaltung eines repräsentativen Küstensees als Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten1525-331
Holmer See und Randbereiche 49 Fleckeby, KoselErhaltung eines artenreichen Übergangsmoores seltener Ausprägung1423-394 1423-491
Kollsee 6 KoselErhaltung eines intakten Stillgewässers mit beispielhafter Ausprägung der typischen Pflanzen und Tierwelt1524-391
Königsmoor 426 Christiansholm, Friedrichsholm, Hohn, Königshügel, Lohe-FöhrdenWiedervernässung und großräumige Nutzungsextensivierung oder Nutzungsaufgabe im angrenzendem Grünlandbereich1622-391 1622-493
Langholzer See / Hohlgrund 19 WaabsErhaltung eines weitgehend intakten Talraumes mit Strandsee, wertvollen Orchideenwiesen und Quellsümpfen
Oersdorfer Krattwald 7 BendorfErhaltung eines Restes alter Waldnutzungsformen und des Vorkommens bedrohter Kratt-Lebensgemeinschaften1922-391
Ohlsbektal südwestlich Osterstedt 7 Beringstedt, OsterstedtErhaltung einer Talsituation mit Bachschlucht und anschließendem Bruch- und Quellwald in intakter Ausbildung
Ornumer Noor 86 KoselErhaltung dieses Seitenarmes der Schlei als Rückzugsraum für die Tierwelt der Schlei, insbesondere als wichtiger Laichplatz für Fische1423-394 1423-491
Östlich Owschlager Moor 9 OwschlagErhaltung eines besonders gut ausgebildeten Übergangsmoores mit dem Vorkommen zahlreicher Pflanzenarten der Roten Liste1623-392 1623-401
Quellbruch Groß Schierensee 3 WestenseeErhaltung eines der größten und besten Quellwälder des Planungsgebietes1725-352
Scharnhagener MoorRund 6 Dänischenhagen, StrandeErhaltung eines charakteristischen Übergangsmoores mit dem Vorkommen gefährdeter Pflanzenarten
Schirnautal 24 Borgstedt, BünsdorfErhaltung des Kernlebensraumes gewässerliebender Lebensgemeinschaften, insbesondere dem Vorkommen von akut vom Aussterben bedrohten Tierarten1624-392
Stadtmoor bei Rendsburg302 Osterrönfeld, Rendsburg (Stadt), Westerrönfeld, JevenstedtErhaltung der Moor-, Röhricht-, und Waldlebensräume sowie feuchten Grünlandflächen als Lebens-, Brut- und Nahrungsraum einer charakteristischen, naturraumtypischen, teilweise gefährdeten Pflanzen- und TierweltX
Südostufer des Wittensees 93 Bünsdorf, Groß Wittensee, Haby, SehestedtErhaltung eines der letzten relativ ruhigen Teile des Wittensees als Rastplatz für Vögel1624-392
Talzug Deutsch-Nienhof 13 WestenseeErhaltung eines biologisch intakten Talzuges mit bodenständiger Wald- und Feuchtvegetation
Thadener Quellbruch 3 ThadenErhaltung eines intakten Quellgebietes mit typischen Quelltöpfen und -fluren sowie ihrer seltenen Lebensgemeinschaften
Vollstedter See 114 Emkendorf, Groß VollstedtErhaltung des Lebensraums einer artenreichen und gefährdeten Pflanzen- und TierweltX1725-304
Wildes Moor bei Rendsburg592 Osterrönfeld, Westerrönfeld, Schülp b. Rendsburg, Emkendorf, JevenstedtErhaltung der Moorlebensräume, Röhrichte, Wälder sowie feuchten Grünlandflächen als Lebens-, Brut- und Nahrungsraum einer charakteristischen, naturraumtypischen, teilweise gefährdeten Pflanzen- und Tierwelt X1724-302
Wolfskruger Moor 27 Güby, HummelfeldErhalt einer größeren Hochmoorrestfläche mit vielfältiger Vegetation, zum Teil mit Übergangsmoorcharakter neben reinen Hochmoorbereichen mit Heidekrautbeständen, Wollgrasbulten, Torfmoos- und Moosbeerenschlenken
Kreis Rendsburg Eckernförde/ Stadt Kiel
Eidertal südlich Kiel369, davon 52 Stadt Kiel, 317 Kreis Rendsburg-EckernfördeStadt Kiel: Kiel Kreis Rendsburg-Eckernförde: Blumenthal, Böhnhusen, Flintbek, Grevenkrug, Molfsee, Rumohr, Schmalstede, TechelsdorfErhaltung eines kleinstrukturierten, naturnahen Talraumes mit natürlich verlaufendem Fließgewässer und wertvollen Pflanzengesellschaften der Feuchtwiesen, Niedermoore und Quellmoore1725-392
Kreis Plön/ Stadt Kiel
Schwentinetal54, davon 3 Stadt Kiel, 51 Kreis PlönStadt Kiel: Kiel Kreis Plön: Schönkirchen, Schwentinetal (Stadt)Erhaltung eines geschlossenen, hervorragend ausgeprägten, naturnahen Flusstales1727-322
Kreis Plön/ Kreis Ostholstein (Planungsraum III)
Bachschlucht westlich Frederikenhof 2, davon 1 Kreis Plön, 1 Kreis OstholsteinKreis Plön: Blekendorf Kreis Ostholstein: WangelsErhaltung von naturraumtypischen Fließgewässerbiotopen mit charakteristischer Vegetation
Schmarkau-Niederung33, davon 16 Kreis Plön, 17 Kreis OstholsteinKreis Plön: Grebin, Plön (Stadt) Kreis Ostholstein: MalenteErhaltung eines naturnahen Fließgewässers mit intaktem Bruchwaldbiotop1828-302 1828-392
Vierer See und Umgebung690 Erhalt des naturnahen Vierer Sees,, des Bischofsees einschließlich dem Bischofswarder, Teile des östlichen Großen Plöner Sees, des Heidensees, des Sagsees sowie die Seen umgebenden Uferbereiche sowie naturnaher Laubwaldbestände
Kreis Plön/ Kreis Rendsburg-Eckernförde
Tal der Drögen Eider51, davon 27 Kreis Plön, 24 Kreis Rendsburg-EckernfördeKreis Plön: Bothkamp Kreis Rendsburg-Eckernförde: Bissee, Groß BuchwaldErhaltung einer ausgedehnten, extensiv genutzten Talniederung mit verlandetem See
Kreis Rendsburg-Eckernförde/ Kreis Steinburg (Planungsraum III)
Mühlenbektal bei Ostermühlen15, davon 11 Kreis Rendsburg-Eckernförde, 4 Kreis SteinburgKreis Rends-burg-Eckernförde: Beringstedt Kreis Steinburg: PulsErhaltung eines intakten Talraumes mit ökologisch wertvollem Fließgewässer und Feuchtflächen

1) : X = Gebiet konkret in Planung (siehe Kapitel 4.2.3: Naturschutzgebiete des Hauptteiles)

2) : im NSG-Eignungsgebiet gelegene oder dieses Gebiet umgebende Natura 2000-Gebiet (EU-Code siehe Kapitel 1.2: Natura 2000 in den Erläuterungen, Tabelle 1: Natura 2000)

1.4. Landschaftsschutzgebiete

Tabelle 4: Landschaftsschutzgebiete: Bestand und einstweilig sichergestellte Gebiete

BezeichnungGemeinde/ kreisfreie StadtVerordnung vom/ Fundstelle (gegebenenfalls letzte Änderung)Größe in Hektar (gerundet)
Stadt Kiel
„Eidertal bei Flintbek“Kiel27. Juli 1953 GVOBl. Schl.-H. S. 9164
„Kieler Förde Umgebung Stadtkreis Kiel, Landschaftsteil Forstbaumschule, Düsternbrooker Gehölz, Krusenkoppel“Kiel18. August 1980 Kieler Nachrichten vom 25. August 198063
Zwischen Heischer Tal und Schilkseer SteilküsteKiel10. Dezember 1992 (geändert 12.11.2001, geändert 01.11.2011)697
Wellsau und WellsauniederungKiel08. Juli 1994240
Langsee, Kuckucksberg und UmgebungKiel17. Januar 199672
Drachensee, Russee und UmgebungKiel14. Mai 2008144
Zwischen Eidertal und Klosterforst PreetzKiel16. Mai 20081.000
Stadt Neumünster
„Stadtrand Neumünster“Neumünster10. März 1980 Holsteinischer Courier vom 15. März 1980. Kieler Nachrichten vom 15. und 20. März 1980 Neufassung VO vom 16.11.20162.888
Kreis Rendsburg-Eckernförde
„Lütjenwestedter Moor“Lütjenwestedt28. April 1937, Reg.ABl. S. 21831
„Loher Berge“Lohe-Föhrden05. Mai 1937, Reg.ABl. S. 212188
„Bauernmoor bei Prinzenmoor“Prinzenmoor12. Januar 1938, Reg.ABl. S. 24103
„Sandergebiet westlich von Brammerau“Jevenstedt, Brammer23. Februar 1938, Reg.ABl. S. 7267
„Toter Arm der Gieselau“Oldenbüttel31. Mai 1938, Reg.ABl. S. 20711
„Landzunge Flemhuder See/Ringkanal“Quarnbek21. September 1938, Reg.ABl. S. 34135
„Felmer Moor“Felm27. Februar 1939, Reg.ABl. S. 16431
„Alter Eiderkanal beim Gut Kluvensiek“Bovenau06. September 1939, Reg.ABl. S. 28333
„Großes Moor“Osterby, Hütten04. Juni 1940, Reg.ABl. S. 12129
„Kirchenmoor“Böhnhusen13. Januar 1941, Reg.ABl. S. 219
„Westufer des Bordesholmer Sees“Bordesholm, Mühbrook11. Mai 1948, ABl. Schl.-H./AAz. S. 6347
„Hügelgräber“Ostenfeld, Bredenbek, Haßmoor, Bovenau10. März 1951 ABl. Schl.-H./AAz. S. 47286
„Ochsenweg“Owschlag, Lohe-Föhrden17. November 1952 GVOBl. Schl.-H. S. 181687
„Wildes Moor“Osterrönfeld, Westerrönfeld, Jevenstedt, Schülp b.R., Rendsburg11.Februar 1953 ABl. Schl.-H./AAz. S. 42113
„Grönsfurther Berge“Fockbek, Nübbel14. September 1953 ABl. Schl.-H./AAz. S. 25276
„Boxberg“Aukrug22. Oktober 1954 ABl. Schl.-H./AAz. S. 29319
„Padenstedter Moor“Padenstedt20. Juni 1959 ABl. Schl.-H./AAz. S. 15018
„Rendsburg-Untereider“Rendsburg04. Dezember 1961 ABl. Schl.-H./AAz. 1962 S. 663
„Oos Schülp“Schülp b.N.03. Januar 1962 ABl. Schl.-H./AAz. S. 790,4
„Sorgetal“Lohe-Föhrden22. April 1963 ABl. Schl.-H./AAz. S. 145171
„Einfelder See“Mühbrook29. Oktober 1962 ABl. Schl.-H./AAz. S. 183100
„Tal der "Drögen Eider und Eidertal"Bissee, Brügge, Groß Buchwald 20. Dezember 1996 Kreisbl. 1997/S.37530
„Erweiterte Umgebung Bisseer Gehege"Bissee, Böhnhusen, Brügge, Reesdorf, Schönhorst20. Dezember 1996 Kreisbl. 1997/S. 471.270
„Windebyer Noor und Schnaaper Seen"Eckernförde, Windeby und Gammelby28. Januar 1998 Kreisblatt S. 931.070
„Schwansener Schleilandschaft"Winnemark, Thumby, Rieseby und Kosel29. Juni 1999 Kreisblatt S. 1525.100
„Küstenlandschaft Dänischer Wohld“Stadt Eckernförde, Altenhof, Goosefeld, Holtsee, Neudorf-Bornstein, Osdorf, Noer, Schwedeneck, Strande, Dänischenhagen22. November 1999, Kreisblatt 36, S. 262 vom 24. November 19993.720
„Hüttener Vorland“Fleckeby, Güby, Hummelfeld, Kosel, Ascheffel, Damendorf, Hütten, Osterby, Windeby 8. Juni 2000, Kreisblatt Nr. 22, S. 184 vom 09.Juni2000.3400
„Obere Hanerau“Hanerau-Hademarschen, Gokels, Thaden, Bendorf30.Juni 2000, KreisblattNr. 25, S. 202 vom 05. Juli 2000 1000
„Wittensee, Hüttener und Duvenstedter Berge“Borgstedt, Bünsdorf, Groß Wittensee, Haby, Holzbunge, Klein Wittensee, Neu Duvenstedt, Sehestedt, Ahlefeld, Ascheffel, Bistensee, Brekendorf, Damendorf, Hütten, Owschlag, Hummelfeld, Goosefeld, Alt Duvenstedt09 März 2001, Kreisblatt Nr. 10 S. 137 vom 14.März 20017250
„Eider- Sorge Niederung“ Königshügel, Lohe-Föhrden, Hohn, Sophienhamm, Bargstall, Friedrichsgraben, Friedrichsholm, Christiansholm1.August 2001, Kreisblatt Nr.27 S.262 vom 01.August 2001 und Berichtigung vom 05.12.2001 Kreisbl. Nr. 43 S. 440 v.14.12.2001 Änderung vom 25.05.2007; S.115 Kreisblatt Nr. 15;4.420
„Schwansener Ostseeküste“Brodersby, Karby, Dörphof, Damp, Waabs, Barkelsby, Eckernförde21.06.2002, Kreisblatt Nr. 18 S.202 vom 26.06.20023450
„Westenseelandschaft“Westensee, Felde, Achterwehr, Mielkendorf, Rodenbek, Schierensee, Langwedel, Warder, Groß Vollstedt, Emkendorf17.03.2004, Kreisblatt Nr. 10 S. 81 vom 19.03.20046000
„Landschaft der Oberen Eider“Rodenbek, Mielkendorf, Molfsee, Flintbek, Rumohr, Blumenthal, Böhnhusen, Grevenkrug, Techelsdorf, Schmalstede, Reesdorf, Brügge, Bordesholm14. März 2006, Kreisblatt Nr. 10 vom 22.3.2006-2.250
Kreis Plön
„Hagener Au von Probsteierhagen bis zur Einmündung in die Ostsee und Umgebung sowie die Ostseeküste zwischen Laboe und Stein“Probsteierhagen, Prasdorf, Lutterbek, Stein, Brodersdorf, Laboe21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07.2017, 42/20171.160
„Probsteier Salzwiesen und Umgebung“Wendtorf, Lutterbek, Barsbek, Wisch, Krokau, Schönberg 21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 43/20171.692
„Ostseeküste zwischen Stakendorfer Strand und Hohenfelde und Umgebung“Stakendorf, Schwartbuck, Hohenfelde21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 44/2017808
„Mühlenau zwischen der Ostsee bei Hohenfelde und Klinker, Gemeinde Giekau, und der Ostseeküste zwischen Hohenfelde - Malmsteg und Hubertusberg und Umgebung“Hohenfelde, Schwartbuck, Köhn, Giekau, Tröndel, Panker21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 45/2017816
„Ostseeküste auf dem Gebiet der Gemeinden Behrensdorf und Hohwacht, Großer Binnensee, Unterlauf der Kossau und Umgebung“Behrensdorf, Hohwacht, Stadt Lütjenburg 21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 46/20171.516
„Küsten- und Moränenlandschaft auf dem Gebiet der Gemeinden Blekendorf und Hohwacht bis an die Grenze zum Kreis Ostholstein“Hohwacht, Blekendorf21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 47/20171.284
„Endmoränengebiet zwischen Lütjenburg und Hohenfelde und Umgebung“Hohenfelde, Tröndel, Panker, Behrensdorf, Giekau, Klamp, Stadt Lütjenburg21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 48/20173.735
„Selenter See mit Niederung zwischen Fargau und Pratjau und Umgebung“Giekau, Lammershagen, Köhn, Fargau-Pratjau, Martensrade, Selent21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 49/20173.515
„Gödfeldteich, Lammershagener Teiche und die bewaldete Endmoränenlandschaft östlich von Lammershagen und Umgebung“Lammershagen, Martensrade, Mucheln, Giekau, Rantzau, Grebin21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 50/20171.944
„Mittleres Kossautal und Umgebung“Grebin, Dannau, Rantzau, Giekau, Klamp, Helmstorf, Stadt Lütjenburg21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 51/20172.142
„Tresdorfer See, Rottensee und Umgebung“Grebin, Lammershagen, Mucheln, Lebrade21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 52/20171.223
„Trammer See, Schluensee, Wald- und Knicklandschaft zwischen Schöhsee und Behler See und Umgebung“Lebrade, Grebin, Stadt Plön21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 53/20171.434
„Nehmtener Forst und Nehmtener Ufer des Großen Plöner Sees und Umgebung“Nehmten, Dersau, Stadt Plön21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 54/20172.022
„Lanker See und die Schwentine bis zum Kleinen Plöner See und Umgebung“Wittmoldt, Dörnik, Ascheberg, Wahlstorf, Kühren, Schellhorn, Lehmkuhlen, Stadt Preetz, Stadt Plön21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 55/20172.745
„Bornhöveder Seenplatte auf dem Gebiet des Kreises Plön und die Alte Schwentine (Kührener Au) bis Kührenerbrücke und Umgebung“Ruhwinkel, Stolpe, Belau, Löptin, Kühren, Kalübbe21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 56/20173.072
„Bothkamper See, Tal der Drögen Eider und Umgebung“Bothkamp, Klein Barkau, Kirchbarkau, Warnau21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 57/20171.084
„Dobersdorfer See, Passader See mit dem Oberlauf der Hagener Au, Kasseeteiche und Umgebung“Dobersdorf, Schlesen, Stoltenberg, Fahren, Passade, Probsteierhagen, Schönkirchen21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 58/20172.130
„Schwentinetal im Kreis Plön im Verlauf vom Stadtgebiet Preetz bis an die Stadtgrenze von Kiel“Raisdorf, Klausdorf, Schönkirchen, Rastorf, Lehmkuhlen21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 59/2017. Anzeiger für den Kreis Plön Nr. 9, S. 491.406
„Postsee-Neuwührener Au-Klosterforst Preetz und Umgebung“Stadt Preetz, Kühren, Löptin, Postfeld, Pohnsdorf, Honigsee, Raisdorf21. Juli 2017 Öffentliche Bekanntmachung vom 31.07. 2017, 60/20173.426
Einstweilig sichergestellte Gebiete
Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und UmgebungBlekendorf, Dannau, Helmsdorf, Högsdorf, Hohwacht, Kirchnüchel, KlettkampKreisverordnung vom 05. Juli 2016 Öffentliche Bekanntmachung vom 09.07.2016, 17/20166.508

Tabelle 5: Gebiete, die die Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung als Landschaftsschutzgebiet erfüllen

GebietKurzbeschreibungGröße in Hektar (gerundet)
Stadt Kiel
Projensdorfer GehölzGekennzeichnet durch: vielfältig strukturierter, naturnaher Laubwald, Altholzbestände, Kleingewässer, Erlenkampsee, Lichtungen und Wiesen, zum Teil quellige Böschungen des Nord-Ostsee-Kanals besonderer Wert für die naturverträgliche Erholung der Kieler Bevölkerung 174
Suchsdorf, Schwartenbek und UmgebungGekennzeichnet durch: Gut Schwartenbek mit umgebendem Wald, Gehölzen, Knicks, Nord-Ostsee-Kanal im Randbereich besondere Bedeutung als abwechlungsreiche Kulturlandschaft und für die naturverträgliche Erholung, große Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für den Vogelzug340
Hofholz und WisentgehegeGekennzeichnet durch: Buchaltbestände, zahlreiche Kleingewässer, artenreicher Niedermoorbereich, Knicks besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz und für die naturverträgliche Erholung49
Hasseldieksdammer Gehölz und HasseldieksauGekennzeichnet durch: Niederung mit renaturierter Hasseldieksau, Gehölz nimmt eine bedeutende klimatische Ausgleichsfunktion für den östlich angrenzenden Siedlungsraum wahr44
Viehburger Gehölz- Meimersdorfer Moor Meimersdorfer BahnhofGekennzeichnet durch: Viehburger Gehölz, Moor, Poggenbrügger Au und Niederung, Staudenfluren, Sukzessionsflächen, stark ausgeprägte Biotopvielfalt besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, die naturverträgliche Erholung, nimmt bedeutende klimatische Ausgleichsfunktion für das Stadtgebiet wahr110
SchwentinetalGekennzeichnet durch: Schwentine und ihren Talraum von Klausdorf bis zur Kieler Förde, bewaldete, stellenweise quellige Hänge, Röhrichte, Erlenbruchwälder besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz und für die naturverträgliche Erholung, als Geotop ausgewiesen31
Russeer GehegeGekennzeichnet durch: Wald, Sukzessionsflächen mit Kleingewässern, kleinräumig wechselndes kuppiges Relief besondere Bedeutung die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und für eine naturnahe Waldentwicklung39
Eiderniederung südlich HammerGekennzeichnet durch: Talraum der Eider mit Niedermoor, Wald, Sukzessionsflächen, ehemalige Mäander der Eider besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, besondere geologisch-geomorphologische Situation39
Schiefer Horn10
Kreis Rendsburg-Eckernförde
Schwansener OstseeküsteGekennzeichnet durch: salz- und trockenheitsgeprägte Strandlebensräume, Steilküsten, Strandwälle, Strandseen, Trockenrasen- und Dünenvegetation, Niederungs- und Feuchtgebiete, Wälder im Übergang zur Jungmoränenlandschaft erhebliche Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, besondere Biotopvielfalt besondere Werte für die naturverträgliche Erholung als Guts- und Kulturlandschaft, abwechslungsreiches Relief mit Senken und Moränenkuppen
Großes Moor bei Rußland und UmgebungGekennzeichnet durch: das Große Moor als größtes Hochmoor Schwansens, relief- reicher, teilweise bewaldeter Landschaftsbereich. besondere ökologische Funktionen als vielfältig strukturierter Biotopkomplex
Hüttener VorlandGekennzeichnet durch: Gewässer, Niederungen und Feuchtgebiete der Hüttener Auen und der Osterbek, Verbindung zur Schlei, Sanderflächen um den Bültsee, besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, Übergang zu den Moränenkuppen der nördlichen Hüttener Berge, abwechslungsreiches Landschaftsbild
Dänischer Wohld bei FelmGekennzeichnet durch: gut erhaltene Bereiche des Felmer, Kaltenhofer und Klausdorfer Moores, Niedermoorlebensräume, Laubwälder, kuppige Jungmoränenlandschaft besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, hohe Biotopdichte, vielfältige Landschaftsstruktur, repräsentativ für den Naturraum
Hüttener und Duvenstedter BergeGekennzeichnet durch: hohe Knickdichte, zahlreiche Waldgebiete, kleinräumigen Wechsel von Kuppen mit trockenen, mageren Bodenbedingungen zu nassen Senken besondere ökologische Funktionen, hohe Biotopdichte, viele Elementen der historischen Kulturlandschaft, stark kuppiges Stauch- und Endmoränengebiet besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung
Landschaft um den WittenseeGekennzeichnet durch: Wittensee mit Ufervegetation und Bruchwäldern, Habyer Au und Schirnau mit Niederungen, Feuchtgrünland, Hoch- und Niedermoore, hoch gelegene End- und Stauchmoränen besondere geologische und landschaftsökologische Bedeutung, abwechslungsreiches Landschaftsbild
Niederungsgebiete zwischen Owschlag und FockbekGekennzeichnet durch: Moorkomplexe (Owschlager, Duvenstedter und Fockbeker Moor), Niederungen, Feuchtgebiete, Heiden, Binnendünen besondere landschaftsökologische und -ästhetische Bedeutung, Vielfalt schutzwürdiger Landschaftselemente, Landschaftsbild mit weiten Sichtbeziehungen
Tal der Sorge und UmgebungGekennzeichnet durch: Grünland und Niedermoore an der Sorge und der Garlbek, offene und bewaldete Lebensräume auf Binnendünen, Feuchtheidereste, hohe Knickdichte, besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz aufgrund der nährstoffarmen, trockenen Bodenbedingungen und des hohen Anteils trocken-magerer Biotope
Eider-Sorge-Niederung östlich FriedrichsholmGekennzeichnet durch: Niederungsflächen der Eider-Treene-Niederung, Hohner See, großflächige Moorbereiche, Niedermoore, Gehölzbestände besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz als großräumiger Biotopkomplex moortypischer Pflanzen und Tiere, weitgehend störungsfreier Lebensraum besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, weithin erlebbares Landschaftsbild
Bauernmoor bei PrinzenmoorGekennzeichnet durch: charakteristische Hoch- und Niedermoorbiotope, Moorgrünland besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, komplexer Landschaftsraum
Landschaft um die Untereider bei RendsburgGekennzeichnet durch: naturraumtypische Niederungsgebiete, Binnendünenbereich der Grönsfurther Berge besondere Bedeutung für den Arten und Biotopschutz, Biotopkomplexe für den Schutz und die Gliederung siedlungsnaher Landschaften, besondere Bedeutung für die Erholung
Landschaft bei KluvensiekGekennzeichnet durch: langgezogene Stillgewässer des alten Eiderkanals, Ufervegetationen, Gehölzbestände, Niederungsgebiete repräsentative Bedeutung im Naturraum für den Naturhaushalt und das Landschaftsbild
Umgebung Flemhuder SeeGekennzeichnet durch: Flemhuder See und Ringkanal, Ufervegetationen, Waldgebiete, Spülflächen mit trocken-mageren, halboffenen Lebensräumen am Nord-Ostsee-Kanal besondere Bedeutung für den Gewässer- sowie Arten- und Biotopschutz, vielfältig strukturierte, relativ störungsarme Landschaft, ökologisch bedeutsam
Holsteinische Vorgeest zwischen Osterrönfeld und BrammerGekennzeichnet durch: naturraumtypische Biotopkomplexe der großräumigen Hochmoore (Stadtmoor, Wilden Moor), Heide-Moor-Landschaft bei Altenkattbek und Brammer, Binnendünen, trocken-magere Standorte besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, besondere Biotopvielfalt
Erweiterte Umgebung Rümlandteich und MethorstteichGekennzeichnet durch: großes, teilweise naturnahes Waldgebiet, zwei Teiche nährstoffarme, vorwiegend feuchte bis nasse Standorte besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz
Westenseer EndmoräneGekennzeichnet durch: Fließ- und Stillgewässer, Niederungen, Feuchtgebiete, ausgedehnte Wälder besonderer Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, historisch gewachsene Gutslandschaft, hohe Biotopdichte und -vielfalt, besondere geologische Prägung, besonderer Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, abwechslungsreiches Landschaftsbild stark bewegtes Relief, Seeterrassen am Ufer des Westensees, Steilhänge, Tunneltäler, Moränenrücken
Landschaft bei Groß VollstedtGekennzeichnet durch: Seen, Teiche, Fließgewässer, Hochmoore, Talräume der Mühlenau und Fuhlenau besonderer Bedeutung für den Arten und Biotopschutz, viele naturschutzwürdige und ökologisch bedeutsame Bereiche, besondere Biotopdichte hohe Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, vielfältig strukturierte Landschaft, abwechslungsreiches Landschaftsbild
Landschaft der ObereiderGekennzeichnet durch: Talraum der teilweise noch naturnahen Eider, Auenlebensräume, Feuchtwiesen, zum Teil steile Talhänge, Moränenlandschaft geologisch und ökologisch bedeutsamer Landschaftsbereich, besondere Biotopdichte und -vielfalt, abwechslungsreiches Landschaftsbild
Niederungs- und Heidelandschaft zwischen Wennebek und OlendieksauGekennzeichnet durch: naturnahe Fließgewässer, vielfältige Feuchtgebiete, Heidemoor, Sandheide, nährstoffarme Sander eine besondere Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, abwechslungsreiches Bild der Natur- und Kulturlandschaft
Landschaft der Haaler AuGekennzeichnet durch: weiträumige Niederung, Hoch- und Niedermoore, naturnah erhaltene Mühlenbek und Ohlsbek, breiter Talraum besondere landschaftliche Vielfalt, hohe Biotopdichte, Bedeutung für den Gewässerschutz besondere Bedeutung für die Erhaltung des naturräumlich typischen Landschaftsbildes
Obere HanerauGekennzeichnet durch: Niederung der Hanerau, Talräume und Altmoränenkuppe um den Voßberg besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, Verbindung von Lebensräumen der Feuchtgebiete zu trocken-nährstoffarmen Biotopen auf engem Raum, besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, abwechslungsreiches Landschaftsbild, charakteristischer Ausschnitt der Heide-Itzehoer Geest
Geestlandschaft bei OersdorfGekennzeichnet durch: Fließgewässer, Feuchtgebiete, Moorgrünland, Oersdorfer Kratt, Laubwälder, Gras- und Heideflure besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz der feuchten und trocken-nährstoffarmen Lebensräume, vielfältige Standorte
Aukruger Wald und KnicklandschaftGekennzeichnet durch: Stauch- und Endmoränen mit trocken-nährstoffarmen Bodenbedingungen, Nadel- und Laubmischwälder, hohe Knickdichte besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, besondere Geologie besondere Bedeutung für die naturverträgliche Erholung, besonderes Landschaftsbild als historisch gewachsene Kulturlandschaft
Buckener Au NiederungGekennzeichnet durch: weiträumige Grünlandniederung der Buckener Au, der Fuhlenau, naturnah verbliebene / gestaltete Fließgewässer, Moorgrünland, Hochmoorreste, Wälder besondere Bedeutung für den Gewässerschutz, den Arten- und Biotopschutz und das Landschaftsbild, weitgehend ungestörter Landschaftsbereich
Mittleres StörtalGekennzeichnet durch: Stör mit geologisch deutlich ausgeprägten Talraum, Feuchtgebiete, ehemaliges Heide- und Moorgebiet besondere Bedeutung für den Gewässerschutz sowie für den Arten- und Biotopschutz, Erhaltung artenreicher Lebensgemeinschaften
Höllenau, Mitbek und Iloo ForstGekennzeichnet durch: Fließgewässer, großflächige Laub- und Nadelmischwälder, Heidegebiete, Grasfluren, feuchte Senken, mager-nährstoffarme Bodenbedingungen besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz der trocken-nährstoffarmen Lebensräume
Nordteil des Einfelder Sees und Umgebung des DosenmoorsGekennzeichnet durch: weitgehend natürliches, großflächiges Hochmoor, angrenzenden Niedermoorbereiche, Einfelder See mit Ufervegetation, Grünlandflächen vielfältige ökologische Funktionen, abwechslungsreiches Landschaftsbild
Kreis Plön
Postsee, Neuwührener Au, Klosterforst Preetz und UmgebungGekennzeichnet durch: Postsee, knick- und redderreiche Preetzer Postseefeldmark, Unterlauf der Alten Schwentine / Kührener Au, Pohnsdorfer Stauung, Neuwührener Au, Hügellandschaft einschließlich der Klosterforsten besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz sowie die landschaftsbezogene Erholung
Östlicher Niederungsbereich am Dosenmoor Gekennzeichnet durch: Niederung der Dosenbek besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, Umgebungsschutz für das bestehende Naturschutzgebiet „Dosenmoor“
Teichlandschaft um Lebrade und UmgebungGekennzeichnet durch: Fischteiche von Lebrade und Rixdorf besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, Umgebungsschutz für vorhandenen Naturschutzgebiete
Hollenbeker Holz und UmgebungGekennzeichnet durch: relativ hoher Waldanteil mit naturnahen Beständen, geomorphologischer Übergang von der Moränen- zur Sanderlandschaft, Knicks, Feldeichen besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz
Waldreiche Moränenlandschaft zwischen Selenter See und Schwentine bei Rosenfeld und UmgebungGekennzeichnet durch: Schwentine bei Rosenfeld, Selenter See, Salzau, große Strukturvielfalt mit hoher Reliefenergie besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz (insbesondere für Amphibien) sowie für das Landschaftserleben